Ausstellungsprogramm

Unser Ausstellungsprogramm

Aktuelle Ausstellung

- Aktuelle Ausstellung

Beate Biebricher „Der Jahreslauf in Farbe“

19.04. - 31.05.2026

Birgit Jaenicke

„Was möglich wäre“

 

Birgit Jaenicke stellt vom 19. April bis 31. Mai Arbeiten im Kulturforum Buxtehude aus. Alle von ihr in der Ausstellung „Was möglich wäre“ gezeigten Arbeiten setzen sich mit Formbildungskräften im Bild auseinander:

 

Bei den Arbeiten aus der Reihe „Raum/Kräfte“ 2018-2025 ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Figurationen innerhalb der Komposition eine dynamische Linie, geschrieben mit der Bandzugfeder. Der aus den Figurationen gebildete Raum ist ein vollständig imaginärer und gibt Auskunft über die in ihm wirkenden Kräfte.

 

Bei der Entstehung der „Pinseldrucke“ 2022-2025 sind zeichnerische Handlungskonzepte ausschlaggebend für die Formfindung. Beim Arbeiten an den Zeichnungen beider Reihen werden allgemeine Wahrnehmungsmuster des Erkennens von „Figuration in Natur“ erinnernd einbezogen.

 

Foto: Birgit Jaenicke

 

Als dritte Gruppe werden Arbeiten aus der Reihe „Landschaftsfragmente“ gezeigt. Diese kleinformatigen Fragmente sind im Zusammenhang mit der Arbeit an großformatigen Boden- und Wandarbeiten entstanden (ab 1992).

 

Birgit Jaenicke hat an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg studiert, sie lebt, lehrt und arbeitet in Buxtehude. 2016 wurde sie mit dem Kunstpreis der Hansestadt Buxtehude ausgezeichnet. Seit 2010 ist die Künstlerin Mitglied des BBK Stade-Cuxhaven. Jaenicke stellt im In- und Ausland aus.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie werktags nach Absprache per Mail über info@kulturforum-hafen.de.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Ausstellung

- Weitere Ausstellung in 2026

14.06. - 09.08.2026

Marlies Abramowski

Let’s Talk Birds

 

Marlies Abramowski zeigt bunte Bildwelten aus der Vogel-Perspektive

 

„Let’s Talk Birds – Wie Wasservögel denken, träumen und leben“, heißt die nächste Ausstellung im Kulturforum. Die Illustratorin und Künstlerin Marlies Abramowski präsentiert vom 14. Juni bis 9. August 2026 ein „poetisch-forschendes Kunstprojekt über die Vogelwelt des Alten Landes“. Ihre Arbeiten schaffen neue Blickwinkel auf Natur, Klima und Zusammenleben. Die Ausstellung wird am 14. Juni 2026, 11 Uhr, von der Präsidentin des Kulturforums, Dr. Maren Köster-Hetzendorf, eröffnet.

 

In ihren Arbeiten verbindet Abramowski Malerei, Skizze und Schrift zu einer erzählerischen Annäherung an das Leben regionaler Wasservögel. Vögel wie Reiher, Kormorane und Möwen stehen dabei im Mittelpunkt – jedoch nicht aus menschlicher Perspektive, sondern aus ihrer eigenen. Die Künstlerin wagt bewusst einen Perspektivwechsel und stellt Fragen nach Wahrnehmung, Lebensraum und Anpassung: Was bedeutet Wasser für diese Tiere? Wie gestalten sie ihr Leben zwischen Ebbe und Flut, Freiheit und Veränderung?

 

„Ich wollte sehen, was passiert, wenn wir einmal die Sicht der Tiere einnehmen“, erklärt Abramowski.

 

Die Ausstellung bewegt sich zwischen Naturbeobachtung und Poesie. Durch intensive Studien, Zeichnungen und Texte lässt Abramowski die Vögel gewissermaßen selbst zu Wort kommen. Gleichzeitig regt das Projekt dazu an, die heimische Landschaft des Alten Landes neu zu betrachten und aktuelle Themen wie Klimawandel, ökologische Veränderungen und das Zusammenleben von Mensch und Natur zu reflektieren.

 

Die gezeigten Werke umfassen Acrylmalerei und Mixed Media auf Leinwand und Holz sowie Kohle- und Bleistiftzeichnungen. Inhaltlich reichen die Motive von abstrahierter Flora über detaillierte Vogeldarstellungen bis hin zu typografischen Elementen, die das erzählerische Konzept der Ausstellung unterstreichen.

 

 

Foto: Marlies Abramowski 

 

Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich auf eine ungewohnte, sinnliche und zugleich nachdenkliche Reise in die Perspektiven der Vogelwelt einzulassen.

 

Marlies Abramowski lebt in Moorende bei Buxtehude und ist Illustratorin, Künstlerin und aktiv im Kunstkollektiv FLUNST e.V.. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Naturbeobachtung, Wahrnehmung und erzählerischen Bildkonzepten auseinander. Dabei kombiniert sie verschiedene künstlerische Techniken und Medien zu vielschichtigen, poetischen Bildwelten.

 

 

Eintritt frei.


16.08. - 27.09.2026

Kyle Egret

MUSIC WAS NOT INVENTED BUT FOUND

 

 

MUSIC WAS NOT INVENTED BUT FOUND heißt die Ausstellung von Kyle Egret vom 16. August bis 27. September 2026 im Kulturforum. Egret hat sich auf die Darstellung der Improvisation und Struktur von Musik in der Kunst spezialisiert.

 

Das Werk umfasst eine Vielzahl von visuellen und grafischen Arbeiten, aber auch reduzierte figürliche Zeichnungen und Installationen. Dabei werden unterschiedliche Materialien wie Papier und Leinwand verwendet.

 

Foto: Kyle Egret

 

In seinen Arbeiten verwendet der Künstler rhythmische Elemente und den Herzschlag als zentrales Thema, um eine Verbindung zwischen Grafik, Musik und unserem inneren Rhythmus herzustellen.

 

Die figürlichen Arbeiten sind ein Spiel zwischen Realismus und Abstraktion, wobei er die Essenz von Motiven einfängt und dabei überflüssige Details entfernt. Ähnlich wie in der Musik, in der oft weniger mehr ist, weiß Egret genau, wie er mit Formen, Linien und Farben spielen muss, um eine kraftvolle Wirkung zu erzielen.

 

Eintritt frei.

 


11.10 . 22.11.2026

Arnold Deibele

„In schönen Momenten verweilen“
Die Este von der Quelle bis zur Mündung

 

 

Die Ausstellung „In schönen Momenten verweilen – Die Este von der Quelle bis zur Mündung“ des Fotografen Arnold Deibele zeigt vom 11. Oktober bis 22. November 2026 im Kulturforum charakteristische Ansichten des Estelaufs in Bildern und Videokurzfilmen, getragen vom Deibeles Wahlspruch „in schönen Momenten verweilen“.

 

Arnold Deibele ist ein leidenschaftlicher Fotograf, der bereits Buxtehude umfassend dokumentiert hat, u.a. verdankt ihm die Stadt einen detaillierten Bildstraßenatlas. In den letzten Jahren hat er sich auf die Este konzentriert. Mit unverstelltem Blick hat er Motive von der Quelle bis zur Mündung eingefangen.

 

Foto: Deibele

 

Deibele fotografiert seit seinem 12. Lebensjahr. Die ersten Bilder machte er mit einer einfachen Agfa-Clack-Kamera. Die handwerkliche Bildbearbeitung ist inzwischen dem Einsatz einer KI-Software von Luminar gewichen.

 

Eintritt frei.


29.11.2026 - 17.01.2027

Franz Winzentsen

Riesenputer, Elefanten und Landschaften

 

Prof. Franz Winzentsen, Filmemacher und Maler, zeigt in seiner Ausstellung vom 29. November 2026 bis 17. Januar 2027 im Kulturforum Landschaften, die er physisch erwandert und in Skizzenbüchern festgehalten hat, bevor er sie im Atelier verarbeitet hat. Die Mehrheit sind aber Landschaften, die im Kopf entstanden sind nach virtuellen Spaziergängen in fremden Welten. Fast alle Arbeiten stammen aus den letzten drei Jahren. Fotographien und Videokurzfilme ergänzen das Gezeigte.

 

Einige Bilder zeigen Tiere. Andere Zeichnungen entstanden blind, ohne beim Zeichnen auf die Zeichnung zu blicken. Die Deformationen, die bei fehlender Kontrolle durch die Augen entstehen, führen dazu, dass zum Beispiel Portraits wie Karikaturen wirken. Besonders die Kopflandschaften zeugen von einer beunruhigten, verletzbaren und verletzten Welt.

 

Foto: Winzentsen

 

Bei den Kohlezeichnungen überwiegen solche auf grundierter Hartfaserplatte. Alle farbigen Bilder sind Acrylmalereien auf Hartfaserplatte oder textilem Gewebe.

 

Prof. Winzentsen hat über 40 Jahre an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg gelehrt und sich mit dem Filmemachen befasst. Erst später widmete er sich überwiegend der Herstellung statischer Bildwerke.

 

Eintritt frei.