Unser Ausstellungsprogramm
Aktuelle Ausstellung
- Aktuelle Ausstellung
Beate Biebricher „Der Jahreslauf in Farbe“
Ulrich Schaper
Mit dem Skizzenbuch durch Frankreich, Spanien und Portugal
Vom 30. November 2025 bis 18. Januar 2026 zeigt das Kulturforum neue Aquarelle von Ulrich Schaper. Der Künstler Ulrich Schaper hat sechs Monate lang mit seinem Camper Frankreich, Spanien und Portugal bereist und an den schönsten Plätzen Halt gemacht. Unterwegs hat er die vielfältigen Landschaften und lebendigen Städte in seiner unverwechselbaren Art in zahlreichen Skizzen und Aquarellen festgehalten.
Seine Werke fangen die Essenz der besuchten Orte ein – von den bunten Märkten der Provence über die weiten Ebenen Spaniens bis hin zu den steilen Küsten Portugals. Die Aquarelle zeichnen sich durch lebendige Farben und eine gekonnte Lichtführung aus, die die Atmosphäre der jeweiligen Region widerspiegeln.

Foto: Ulrich Schaper
Schapers Arbeiten laden den Betrachter ein, die Schönheit und Vielfalt des südwestlichen Europas durch die Augen eines Künstlers zu erleben.
Der Künstler stellt außerdem ein Buch mit zahlreichen Aquarellen und Fotos der Reise vor. Das Buch in A4-Größe enthält Texte aus dem Reiseblog, den Ulrich Schaper zusammen mit Partnerin Kirsten Willms während der Tour geschrieben hat.

In weiterer Folge lädt das Kulturforum zu einem Künstlergespräch ein. Zeitpunkt und Thema werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie werktags nach Absprache per Mail über info@kulturforum-hafen.de.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Ausstellung
- Weitere Ausstellung in 2026
| 25.01. - 15.03.2026 | Marie-Luise Martens-Fiß
FarbKlangWelten
Vom 25. Januar bis 15. März 2026 zeigt das Kulturforum Buxtehude Arbeiten der Stader Malerin Marie-Luise Martens-Fiß. Die Künstlerin möchte mit ihrer Kunst einen Gegenpol zum Lärm der Welt schaffen. Sie sucht in ihrer künstlerischen Arbeit nach einer Sprache jenseits des Realen. In der Ausstellung „FarbKlangWelten“ zeigt sie einen Querschnitt ihrer Arbeiten.
Die Vernissage ist am 25. Januar 2025, 11 Uhr. Die Pianistin Freia Luise Luschert gestaltet das Rahmenprogramm mit vier bekannten modernen Klavierstücken von Handel Halvorsen, Ludovico Einaudi, Yiruma und Gibran Alcocer, die mit dem Inhalt der Bilder korrespondieren. Sie greift bei der Vernissage mit den vier von ihr gespielten Klavierstücken den Titel der Ausstellung auf. Marie Luise Martens hat zu den Klavierstücken darüber hinaus eine besondere Beziehung. Denn zu den Klavierstücken gibt es nicht nur thematisch passende Bilder. Die Klavierstücke haben die Malerin auch zu einigen Bildern der Ausstellung inspiriert.
Natur, Musik und innere Landschaften sind ihre zentralen Inspirationsquellen, die einen gestalterischen Rhythmus schaffen, der sich in harmonischen Farbklängen, fließenden Räumen, abstrakten Formen und prägnanten Strukturen ausdrückt.
Foto:Martens-Fiß
Die so entstehenden großformatigen Acrylbilder und kleinen Buntstiftzeichnungen sind keine Abbilder von Landschaften, sondern Empfindungsräume, die beim Betrachter eine Atmosphäre entstehen lassen, die beruhigt, erdet und zugleich innerlich belebt. Farbe ist für Martens-Fiß dabei das zentrale Ausdrucksmittel.
Mehr Informationen zur Künstlerin finden Sie auf ihrer Homepage: www.ml-mf.de
Eintritt frei. |
| 19.03. - 12.04.2026 | Kunstkurs IGS
Jugend macht Kunst
Nach 2022 und 2024 ist es das dritte Mal, dass ein 13. Jahrgang der IGS Buxtehude seine im Kunstunterricht geschaffenen Werke im Kulturforum ausstellt. Die Ausstellung findet vom 19. März bis 12. April 2026 statt.
Die Arbeiten stammen aus drei Halbjahren und decken verschiedene Themenbereiche ab. Das Erarbeiten der Ausstellung ist eine besondere Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler, für die das Kulturforum gern seine Räume sowie seine Ausstellungstechnik zur Verfügung stellt.
Eintritt frei. |
| 19.04. - 07.06.2026 | Birgit Jaenicke
„Was möglich wäre“
Birgit Jaenicke stellt vom 19. April bis 7. Juni Arbeiten im Kulturforum Buxtehude aus. Alle von ihr in der Ausstellung „Was möglich wäre“ gezeigten Arbeiten setzen sich mit Formbildungskräften im Bild auseinander:
Bei den Arbeiten aus der Reihe „Raum/Kräfte“ 2018-2025 ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Figurationen innerhalb der Komposition eine dynamische Linie, geschrieben mit der Bandzugfeder. Der aus den Figurationen gebildete Raum ist ein vollständig imaginärer und gibt Auskunft über die in ihm wirkenden Kräfte.
Bei der Entstehung der „Pinseldrucke“ 2022-2025 sind zeichnerische Handlungskonzepte ausschlaggebend für die Formfindung. Beim Arbeiten an den Zeichnungen beider Reihen werden allgemeine Wahrnehmungsmuster des Erkennens von „Figuration in Natur“ erinnernd einbezogen.
Foto: Birgit Jaenicke
Als dritte Gruppe werden Arbeiten aus der Reihe „Landschaftsfragmente“ gezeigt. Diese kleinformatigen Fragmente sind im Zusammenhang mit der Arbeit an großformatigen Boden- und Wandarbeiten entstanden (ab 1992).
Birgit Jaenicke hat an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg studiert, sie lebt, lehrt und arbeitet in Buxtehude. 2016 wurde sie mit dem Kunstpreis der Hansestadt Buxtehude ausgezeichnet. Seit 2010 ist die Künstlerin Mitglied des BBK Stade-Cuxhaven. Jaenicke stellt im In- und Ausland aus.
Eintritt frei. |
| 14.06. - 09.08.2026 | Marlies Abramowski Let’s Talk Birds
Marlies Abramowski ist Illustratorin und Künstlerin. Ihre Ausstellung „Let’s Talk Birds – Wie Wasservögel denken, träumen und leben“ präsentiert im Kulturforum Buxtehude vom 14. Juni bis 9. August 2026 ein poetisch-forschendes Kunstprojekt über die Vogelwelt des Alten Landes: „Geplant ist eine Ausstellung zwischen Naturbeobachtung/Naturbewusstmachung und Poesie, die nicht nur den Blick auf die heimische Landschaft verändert, sondern auch Fragen nach Zusammenleben, Klima und Wandel stellt.“ (Marlies Abramowski)In ihren Werken verbindet die studierte Illustrationsdesignerin Malerei, Skizze und Schrift zu einer erzählerischen Annäherung an das Leben der regionalen Wasservögel und wagt einen Perspektivwechsel: „Ich wollte sehen, was passiert, wenn wir einmal die Sicht der Tiere einnehmen. Was bedeutet Wasser für Reiher, Gänse oder Möwen? Wie gestalten sie ihr Dasein zwischen Ebbe und Flut, Anpassung und Freiheit.“
Foto: Marlies Abramowski
Die Künstlerin verwendet Acrylfarben und Mixed Media auf Leinwand und Holz. Andere Arbeiten sind Kohle- und Bleistiftzeichnungen. Ihre Motive gliedert sie in Flora, Vögel, Lettering.
Abramowski hat Illustrationsdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) studiert. Sie arbeitet als freie Illustratorin für Verlage und Agenturen und hat sich auf Kinderbuchillustrationen spezialisiert, unter anderem für das Buch „Vincelot und der Feuerdrache“. Abramowski lebt in Estebrügge im Alten Land. Sie ist Mitglied des Kunstkollektivs FLUNST e.V., in dem sie sich für gemeinschaftliche Kunst- und Kulturprojekte engagiert.
Eintritt frei. |
| 16.08. - 27.09.2026 | Kyle Egret
MUSIC WAS NOT INVENTED BUT FOUND
MUSIC WAS NOT INVENTED BUT FOUND heißt die Ausstellung von Kyle Egret vom 16. August bis 27. September 2026 im Kulturforum. Egret hat sich auf die Darstellung der Improvisation und Struktur von Musik in der Kunst spezialisiert.
Das Werk umfasst eine Vielzahl von visuellen und grafischen Arbeiten, aber auch reduzierte figürliche Zeichnungen und Installationen. Dabei werden unterschiedliche Materialien wie Papier und Leinwand verwendet.
Foto: Kyle Egret
In seinen Arbeiten verwendet der Künstler rhythmische Elemente und den Herzschlag als zentrales Thema, um eine Verbindung zwischen Grafik, Musik und unserem inneren Rhythmus herzustellen.
Die figürlichen Arbeiten sind ein Spiel zwischen Realismus und Abstraktion, wobei er die Essenz von Motiven einfängt und dabei überflüssige Details entfernt. Ähnlich wie in der Musik, in der oft weniger mehr ist, weiß Egret genau, wie er mit Formen, Linien und Farben spielen muss, um eine kraftvolle Wirkung zu erzielen.
Eintritt frei. |
| 11.10 . 22.11.2026 | Arnold Deibele
„In schönen Momenten verweilen“
Die Ausstellung „In schönen Momenten verweilen – Die Este von der Quelle bis zur Mündung“ des Fotografen Arnold Deibele zeigt vom 11. Oktober bis 22. November 2026 im Kulturforum charakteristische Ansichten des Estelaufs in Bildern und Videokurzfilmen, getragen vom Deibeles Wahlspruch „in schönen Momenten verweilen“.
Arnold Deibele ist ein leidenschaftlicher Fotograf, der bereits Buxtehude umfassend dokumentiert hat, u.a. verdankt ihm die Stadt einen detaillierten Bildstraßenatlas. In den letzten Jahren hat er sich auf die Este konzentriert. Mit unverstelltem Blick hat er Motive von der Quelle bis zur Mündung eingefangen.
Foto: Deibele
Deibele fotografiert seit seinem 12. Lebensjahr. Die ersten Bilder machte er mit einer einfachen Agfa-Clack-Kamera. Die handwerkliche Bildbearbeitung ist inzwischen dem Einsatz einer KI-Software von Luminar gewichen.
Eintritt frei. |
| 29.11.2026 - 17.01.2027 | Franz Winzentsen
Riesenputer, Elefanten und Landschaften
Prof. Franz Winzentsen, Filmemacher und Maler, zeigt in seiner Ausstellung vom 29. November 2026 bis 17. Januar 2027 im Kulturforum Landschaften, die er physisch erwandert und in Skizzenbüchern festgehalten hat, bevor er sie im Atelier verarbeitet hat. Die Mehrheit sind aber Landschaften, die im Kopf entstanden sind nach virtuellen Spaziergängen in fremden Welten. Fast alle Arbeiten stammen aus den letzten drei Jahren. Fotographien und Videokurzfilme ergänzen das Gezeigte.
Einige Bilder zeigen Tiere. Andere Zeichnungen entstanden blind, ohne beim Zeichnen auf die Zeichnung zu blicken. Die Deformationen, die bei fehlender Kontrolle durch die Augen entstehen, führen dazu, dass zum Beispiel Portraits wie Karikaturen wirken. Besonders die Kopflandschaften zeugen von einer beunruhigten, verletzbaren und verletzten Welt.
Foto: Winzentsen
Bei den Kohlezeichnungen überwiegen solche auf grundierter Hartfaserplatte. Alle farbigen Bilder sind Acrylmalereien auf Hartfaserplatte oder textilem Gewebe.
Prof. Winzentsen hat über 40 Jahre an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg gelehrt und sich mit dem Filmemachen befasst. Erst später widmete er sich überwiegend der Herstellung statischer Bildwerke.
Eintritt frei.
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