Unser Ausstellungsprogramm
Aktuelle Ausstellung
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Beate Biebricher „Der Jahreslauf in Farbe“
16.08. - 27.09.2026
Kyle Egret
MUSIC WAS NOT INVENTED BUT FOUND
MUSIC WAS NOT INVENTED BUT FOUND heißt die Ausstellung von Kyle Egret, die das Kulturforum vom 16. August bis 27. September 2026 zeigt. Egrets Arbeiten übersetzen Klang in visuelle Rhythmen und verbinden strukturelle Ordnung, forschende Annäherung, ornamentale Wiederkehr und musikalische Bewegung zu einem kohärenten künstlerischen Ausdruck.
Die Vernissage findet am Sonntag, den 16. August 2026, 15 Uhr, statt und wird von der Präsidentin Dr. Maren Köster-Hetzendorf eröffnet. Kyle Egret wird mit eigenen musikalischen Stücken seine Werkeinführung begleiten.
Die künstlerische Praxis Egrets ist zutiefst von Musik geprägt – als Quelle emotionaler Resonanz und innerer Bewegung. Musik eröffnet ihm ein Feld, in dem er forschend arbeitet: ein kontinuierliches Ergründen von Strukturen, Rhythmen und energetischen Verläufen, die er in eine visuelle, geometrisch geordnete Form überführt. Ein wiederkehrendes Motiv ist der Kreis – ein geometrisches Grundelement, das sowohl musikalische Muster als auch Einheit, Unendlichkeit und zyklische Bewegung symbolisiert.

Fotos: Kyle Egret
Die Gitarre bildet das konzeptionelle Fundament seiner Arbeit. Akkordformen, Griffmuster und Bewegungsabläufe übersetzt er in visuelle Systeme, die eine klare, teilweise streng geometrische Ordnung erzeugen – vergleichbar mit der inneren Logik musikalischer Strukturen. Linien und Formen entwickeln sich dabei zu Diagrammen von Resonanz, Fluss und Interaktion.
Wie ein Gitarrist, der mit wenigen präzisen Tönen maximale Wirkung erzielt, reduziert er visuelle Elemente auf ihr Wesentliches. Schwarz bildet die Basis: ein Ankerpunkt für Kontrast, Form und Klarheit. Blau kommt später als „zweite Stimme“ hinzu – ein Raum für Tiefe und harmonische Weite. Rot steht für Intensität und Dringlichkeit, Gelb für Klarheit und Aufmerksamkeit, Grün für organische, suchende Bewegung, und Violett verbindet die Tiefe von Blau mit der Kraft von Rot – eine dritte Stimme, ein emotionaler Übergang. Jede Farbe erweitert das energetische und visuelle Register seiner Arbeit, fast wie das Hinzufügen neuer Instrumente zu einer Komposition. Trotz dieser Erweiterung bleibt Schwarz das ordnende Element – der visuelle Puls, von dem alle Variationen ausgehen…
Kyle Egret, Jahrgang 1992, hat in Hamburg das Studium der klassischen Gitarre (Diplom) absolviert und an der HFBK Grafik/Typografie (Bachelor) studiert wie auch Malerei und Zeichnen (Master). Egret hat in Deutschland und Österreich ausgestellt.
Eintritt frei.
Weitere Ausstellung
- Weitere Ausstellung in 2026
11.10 . 22.11.2026
Arnold Deibele
„In schönen Momenten verweilen“
Die Este von der Quelle bis zur Mündung
Die Ausstellung „In schönen Momenten verweilen – Die Este von der Quelle bis zur Mündung“ des Fotografen Arnold Deibele zeigt vom 11. Oktober bis 22. November 2026 im Kulturforum charakteristische Ansichten des Estelaufs in Bildern und Videokurzfilmen, getragen vom Deibeles Wahlspruch „in schönen Momenten verweilen“.
Die Vernissage findet am Sonntag, den 11. Oktober 2026, 11 Uhr, im Kulturforum statt.
Arnold Deibele ist ein leidenschaftlicher Fotograf, der bereits Buxtehude umfassend dokumentiert hat, u.a. verdankt ihm die Stadt einen detaillierten Bildstraßenatlas. In den letzten Jahren hat er sich auf die Este konzentriert. Mit unverstelltem Blick hat er Motive von der Quelle bis zur Mündung eingefangen.

Foto: Deibele
Deibele fotografiert seit seinem 12. Lebensjahr. Die ersten Bilder machte er mit einer einfachen Agfa-Clack-Kamera. Bei der Bildbearbeitung kommt neben den bewährten Programmen auch KI-Software zum Einsatz.
Eintritt frei.
29.11.2026 - 17.01.2027
Franz Winzentsen
Riesenputer, Elefanten und Landschaften
Prof. Franz Winzentsen, Filmemacher und Maler, zeigt in seiner Ausstellung vom 29. November 2026 bis 17. Januar 2027 im Kulturforum Landschaften, die er physisch erwandert und in Skizzenbüchern festgehalten hat, bevor er sie im Atelier verarbeitet hat. Die Mehrheit sind aber Landschaften, die im Kopf entstanden sind nach virtuellen Spaziergängen in fremden Welten. Fast alle Arbeiten stammen aus den letzten drei Jahren. Fotographien und Videokurzfilme ergänzen das Gezeigte.
Einige Bilder zeigen Tiere. Andere Zeichnungen entstanden blind, ohne beim Zeichnen auf die Zeichnung zu blicken. Die Deformationen, die bei fehlender Kontrolle durch die Augen entstehen, führen dazu, dass zum Beispiel Portraits wie Karikaturen wirken. Besonders die Kopflandschaften zeugen von einer beunruhigten, verletzbaren und verletzten Welt.

Foto: Winzentsen
Bei den Kohlezeichnungen überwiegen solche auf grundierter Hartfaserplatte. Alle farbigen Bilder sind Acrylmalereien auf Hartfaserplatte oder textilem Gewebe.
Prof. Winzentsen hat über 40 Jahre an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg gelehrt und sich mit dem Filmemachen befasst. Erst später widmete er sich überwiegend der Herstellung statischer Bildwerke.
Eintritt frei.
