Ausstellungsprogramm

Unser Ausstellungsprogramm

Aktuelle Ausstellung

- Aktuelle Ausstellung

Beate Biebricher „Der Jahreslauf in Farbe“

 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie werktags nach Absprache per Mail über info@kulturforum-hafen.de.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Ausstellung

- Weitere Ausstellung in 2026

19.04. - 07.06.2026

Birgit Jaenicke

„Was möglich wäre“

 

Birgit Jaenicke stellt vom 19. April bis 7. Juni Arbeiten im Kulturforum Buxtehude aus. Alle von ihr in der Ausstellung „Was möglich wäre“ gezeigten Arbeiten setzen sich mit Formbildungskräften im Bild auseinander:

 

Bei den Arbeiten aus der Reihe „Raum/Kräfte“ 2018-2025 ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Figurationen innerhalb der Komposition eine dynamische Linie, geschrieben mit der Bandzugfeder. Der aus den Figurationen gebildete Raum ist ein vollständig imaginärer und gibt Auskunft über die in ihm wirkenden Kräfte.

 

Bei der Entstehung der „Pinseldrucke“ 2022-2025 sind zeichnerische Handlungskonzepte ausschlaggebend für die Formfindung. Beim Arbeiten an den Zeichnungen beider Reihen werden allgemeine Wahrnehmungsmuster des Erkennens von „Figuration in Natur“ erinnernd einbezogen.

 

Foto: Birgit Jaenicke

 

Als dritte Gruppe werden Arbeiten aus der Reihe „Landschaftsfragmente“ gezeigt. Diese kleinformatigen Fragmente sind im Zusammenhang mit der Arbeit an großformatigen Boden- und Wandarbeiten entstanden (ab 1992).

 

Birgit Jaenicke hat an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg studiert, sie lebt, lehrt und arbeitet in Buxtehude. 2016 wurde sie mit dem Kunstpreis der Hansestadt Buxtehude ausgezeichnet. Seit 2010 ist die Künstlerin Mitglied des BBK Stade-Cuxhaven. Jaenicke stellt im In- und Ausland aus.

 

Eintritt frei.


14.06. - 09.08.2026

Marlies Abramowski

Let’s Talk Birds

 

Marlies Abramowski ist Illustratorin und Künstlerin. Ihre Ausstellung „Let’s Talk Birds – Wie Wasservögel denken, träumen und leben“ präsentiert im Kulturforum Buxtehude vom 14. Juni bis 9. August 2026 ein poetisch-forschendes Kunstprojekt über die Vogelwelt des Alten Landes: „Geplant ist eine Ausstellung zwischen Naturbeobachtung/Naturbewusstmachung und Poesie, die nicht nur den Blick auf die heimische Landschaft verändert, sondern auch Fragen nach Zusammenleben, Klima und Wandel stellt.“ (Marlies Abramowski)In ihren Werken verbindet die studierte Illustrationsdesignerin Malerei, Skizze und Schrift zu einer erzählerischen Annäherung an das Leben der regionalen Wasservögel und wagt einen Perspektivwechsel: „Ich wollte sehen, was passiert, wenn wir einmal die Sicht der Tiere einnehmen. Was bedeutet Wasser für Reiher, Gänse oder Möwen? Wie gestalten sie ihr Dasein zwischen Ebbe und Flut, Anpassung und Freiheit.“

 

Foto: Marlies Abramowski 

 

Die Künstlerin verwendet Acrylfarben und Mixed Media auf Leinwand und Holz. Andere Arbeiten sind Kohle- und Bleistiftzeichnungen. Ihre Motive gliedert sie in Flora, Vögel, Lettering.

 

Abramowski hat Illustrationsdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) studiert. Sie arbeitet als freie Illustratorin für Verlage und Agenturen und hat sich auf Kinderbuchillustrationen spezialisiert, unter anderem für das Buch „Vincelot und der Feuerdrache“. Abramowski lebt in Estebrügge im Alten Land. Sie ist Mitglied des Kunstkollektivs FLUNST e.V., in dem sie sich für gemeinschaftliche Kunst- und Kulturprojekte engagiert.

 

Eintritt frei.


16.08. - 27.09.2026

Kyle Egret

MUSIC WAS NOT INVENTED BUT FOUND

 

 

MUSIC WAS NOT INVENTED BUT FOUND heißt die Ausstellung von Kyle Egret vom 16. August bis 27. September 2026 im Kulturforum. Egret hat sich auf die Darstellung der Improvisation und Struktur von Musik in der Kunst spezialisiert.

 

Das Werk umfasst eine Vielzahl von visuellen und grafischen Arbeiten, aber auch reduzierte figürliche Zeichnungen und Installationen. Dabei werden unterschiedliche Materialien wie Papier und Leinwand verwendet.

 

Foto: Kyle Egret

 

In seinen Arbeiten verwendet der Künstler rhythmische Elemente und den Herzschlag als zentrales Thema, um eine Verbindung zwischen Grafik, Musik und unserem inneren Rhythmus herzustellen.

 

Die figürlichen Arbeiten sind ein Spiel zwischen Realismus und Abstraktion, wobei er die Essenz von Motiven einfängt und dabei überflüssige Details entfernt. Ähnlich wie in der Musik, in der oft weniger mehr ist, weiß Egret genau, wie er mit Formen, Linien und Farben spielen muss, um eine kraftvolle Wirkung zu erzielen.

 

Eintritt frei.

 


11.10 . 22.11.2026

Arnold Deibele

„In schönen Momenten verweilen“
Die Este von der Quelle bis zur Mündung

 

 

Die Ausstellung „In schönen Momenten verweilen – Die Este von der Quelle bis zur Mündung“ des Fotografen Arnold Deibele zeigt vom 11. Oktober bis 22. November 2026 im Kulturforum charakteristische Ansichten des Estelaufs in Bildern und Videokurzfilmen, getragen vom Deibeles Wahlspruch „in schönen Momenten verweilen“.

 

Arnold Deibele ist ein leidenschaftlicher Fotograf, der bereits Buxtehude umfassend dokumentiert hat, u.a. verdankt ihm die Stadt einen detaillierten Bildstraßenatlas. In den letzten Jahren hat er sich auf die Este konzentriert. Mit unverstelltem Blick hat er Motive von der Quelle bis zur Mündung eingefangen.

 

Foto: Deibele

 

Deibele fotografiert seit seinem 12. Lebensjahr. Die ersten Bilder machte er mit einer einfachen Agfa-Clack-Kamera. Die handwerkliche Bildbearbeitung ist inzwischen dem Einsatz einer KI-Software von Luminar gewichen.

 

Eintritt frei.


29.11.2026 - 17.01.2027

Franz Winzentsen

Riesenputer, Elefanten und Landschaften

 

Prof. Franz Winzentsen, Filmemacher und Maler, zeigt in seiner Ausstellung vom 29. November 2026 bis 17. Januar 2027 im Kulturforum Landschaften, die er physisch erwandert und in Skizzenbüchern festgehalten hat, bevor er sie im Atelier verarbeitet hat. Die Mehrheit sind aber Landschaften, die im Kopf entstanden sind nach virtuellen Spaziergängen in fremden Welten. Fast alle Arbeiten stammen aus den letzten drei Jahren. Fotographien und Videokurzfilme ergänzen das Gezeigte.

 

Einige Bilder zeigen Tiere. Andere Zeichnungen entstanden blind, ohne beim Zeichnen auf die Zeichnung zu blicken. Die Deformationen, die bei fehlender Kontrolle durch die Augen entstehen, führen dazu, dass zum Beispiel Portraits wie Karikaturen wirken. Besonders die Kopflandschaften zeugen von einer beunruhigten, verletzbaren und verletzten Welt.

 

Foto: Winzentsen

 

Bei den Kohlezeichnungen überwiegen solche auf grundierter Hartfaserplatte. Alle farbigen Bilder sind Acrylmalereien auf Hartfaserplatte oder textilem Gewebe.

 

Prof. Winzentsen hat über 40 Jahre an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg gelehrt und sich mit dem Filmemachen befasst. Erst später widmete er sich überwiegend der Herstellung statischer Bildwerke.

 

Eintritt frei.