Daniel Fernholz: „Vom Leben gezeichnet“

3. Mai 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 10,00

Das Konzert fällt aus gesundheitlichen Gründen leider aus!
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CD-Release

„Vom Leben gezeichnet“, so heißt die neue CD, auf der der Liedermacher und Gitarrist Daniel Fernholz auf zwölf eigenen Liedern von seinem Leben erzählt.

 

Geboren 1957 und aufgewachsen in einer niedersächsischen Kleinstadt, Autodidakt auf der Gitarre. Und warum? Nur um die Mädchen zu verzaubern und zu betören. Wie soll das besser gehen als mit einer Gitarre? Aber auch über die Dinge zu erzählen und zu singen, mit denen ihn das Leben konfrontiert hat.

 

Nach seiner Berufsausbildung zum Krankenpfleger und einem einmonatigem Gastspiel bei der Bundeswehr lebte er ein Jahr ohne festen Wohnsitz von Straßenmusik. Eine wertvolle Erfahrung!

 

Nach seiner Rückkehr in den gelernten Beruf und nach diversen Wechseln in den unterschiedlichsten Fachrichtungen stellt er sich nach der letzten Stelle die Frage „Was kann ich eigentlich?“ Die Antwort kam prompt: „Singen und Reden!“ Seitdem singt und redet er für Menschen mit Demenz in Pflegeheimen und Wohngemeinschaften. Sein Repertoire beinhaltet Volkslieder, alte Schlager, aber auch Coversongs von den Beatles bis zu Frank Zappa – und er schreibt Lieder über das Leben, vorzugsweise sein eigenes Leben, denn da war er immer „live dabei“ und ist glücklich.

 

„Ich habe Sehnsucht nach Freiheit oder einfach nur danach, dass etwas passiert“, sagt Daniel Fernholz, „nach einem größeren Erlebnishorizont als dem Touchscreen eines Smartphone. Liebe und Traurigkeit sind keine Apps.“

 

Seine Lieder handeln von Liebe, Verzweiflung, Steckenbleiben und Loslassen und fordern dazu auf, sofort damit aufzuhören, sinnlose Dinge zu tun. Der Straßenzug von damals steht heute übrigens nicht mehr. Daniel Fernholz hat keine Schuld daran.

 

Foto: Neg-Media