Gespräch über ein Buch: Francesca Melandri: „Eva schläft“

19. Februar 2019

19:30 Uhr | Eintritt frei

Moderation: Gisela Seifert. Das “Gespräch über ein Buch” ist eine vierteljährlich stattfindende Veranstaltung des Kulturforums am Hafen. Das jeweils angekündigte Buch sollte von allen Teilnehmern gelesen sein, um darüber zu einem Gespräch und Gedankenaustausch zu kommen.

 

In einer literarischen Analyse beschäftigt sich die von Gisela Seifert moderierte Gesprächsrunde mit der Struktur und dem Inhalt des Romans „Eva schläft“ von Francesca Melandri.

 

Das Buch ist in Ich-Form der Protagonistin Eva geschrieben und spannt einen historischen Bogen vom Ende des ersten Weltkrieges, als Südtirol 1919 Italien zugeschlagen wurde, bis heute. Ohne Sympathie für die eine oder andere Seite zu ergreifen und ohne pathetisch zu wirken, wird die Geschichte von Eva, welche ohne Vater aufwächst und von ihrer Mutter alleine großgezogen wird, vor dem geschichtlichen Hintergrund der autonomen Provinz „Alto Adige/Südtirol“ erzählt.

Dabei gibt es zwei Handlungsstränge, einen “historischen” Teil und einen in der Gegenwart handelnden. Zwischen diesen beiden Polen springt der Roman hin und her. Gerade im “historischen” Teil erfährt der/die Leser/in einiges über die wechselvolle Geschichte von Südtirol.

 

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern wichtiger Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht (u. a. „Prinzessin Fantaghirò“). Mit ihrem ersten Roman „Eva schläft“ wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt.

 

Pressestimmen

„Eine ergreifende Liebesgeschichte, ein packender Roman über Familien im Kampf mit Armut, Stolz und Vorurteilen und ein Porträt Südtirols und der historisch-politischen Bedeutung dieser wunderschönen Gegend.“ (Margarete von Schwarzkopf, NDR)

 

Foto: Heyne Verlag