13. März 2020

30. April 2020

Programmausfall aufgrund des Corona-Virus
Leider macht das Corona-Virus auch vor dem Kulturforum am Hafen nicht Halt.
Aus aktuellem Anlass müssen deshalb alle Veranstaltungen bis Ende April 2020 leider ausfallen.
Bereits gekaufte Tickets behalten bis auf Weiteres ihre Gültigkeit.
Matthias Schlicht
Präsident

„Bericht aus der Ägäis – Rettungseinsatz für Flüchtlinge”

5. Juli 2020

17:00 Uhr | Eintritt frei (um eine Spende wird gebeten)

„Bericht aus der Ägäis – Rettungseinsatz für Flüchtlinge”

Domino Jugendprojekte e.V., Buxtehude in Kooperation mit Kulturforum am Hafen, Buxtehude
Feuerwehrmann Karl Heinz Schlag aus Hamburg engagiert sich im Frühjahr 2020 als Seenotretter für Flüchtlinge im Mittelmeer. Unter dem Titel „Bericht aus der Ägäis - Rettungseinsatz für Flüchtlinge" berichtet er aus erster Hand und exklusiv über seine Erlebnisse und erläutert seine persönliche Haltung zu der Problematik.

 

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Jugendliche. Erwachsene sind natürlich auch herzlich willkommen.

 

Foto:
Die Not der Flüchtlinge: Der dreijährige Aylan Kurdi starb im September 2015 auf der Flucht mit seiner Familie im Mittelmeer.
Foto: Reuters

 

www.domino-buxtehude.de

 

Lebensader Este – Vortragsreihe

23. Februar 2020

17:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Lebensader Este – Vortragsreihe

Antje Ghosh M. A., Buxtehude: „Die Eingemeindung Altklosters nach Buxtehude“
Der Heimatverein Buxtehude und das Kulturforum am Hafen laden zur Fortsetzung der beliebten Vortragsreihe über die „Lebensader Este“ ein.

 

Am 30. November 1918 beschloss der Gemeindeausschuss von Altkloster, die Vereinigung der Landgemeinde Altkloster mit der Stadtgemeinde Buxtehude anzustreben. Hierzu erging am 11. Dezember 1918 ein Schreiben an den Magistrat der Stadt Buxtehude, in dem mehrere Gründe für den Zusammenschluss beider Gemeinden aufgeführt wurden. Dennoch kam es erst am 21. März 1931 zur Vereinigung.

Frau Ghosh erläutert in ihrem Vortrag, weshalb es so vieler Jahre bis zur Eingemeindung bedurfte, was die beiden Gemeinden trennte und was sie vereinte. Zum Schluss werden Anregungen zur öffentlichen Darstellung des historischen Gedächtnisses von Altkloster vorgestellt.

 

 

Lebensader Este – Vortragsreihe – Wiederholung

8. März 2020

17:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Lebensader Este  – Vortragsreihe – Wiederholung

Wiederholung
Wer am 9. Februar durch den Sturm verhindert war, an dem Vortrag  teilzunehmen, hat die Möglichkeit dies nachzuholen:
Dr. Gudrun Fiedler, Nieders. Landesarchiv Stade: „Franziska von Oldershausen – Eine Spurensuche“

Der Heimatverein Buxtehude und das Kulturforum am Hafen laden zur Fortsetzung der beliebten Vortragsreihe über die „Lebensader Este“ ein.

 

Franziska von Oldershausen (1878-1934) war die Leiterin der höheren Töchterschule in Buxtehude, bis diese mit der Jungenschule zur heutigen Halephagen-Schule zusammengefasst wurde. Darüber hinaus war sie als Bürgervorsteherin in Buxtehude tätig. Besonders setzte sie sich für Kinder und Jugendliche ein und kämpfte für soziale Gerechtigkeit. In ihrem Vortrag zeichnet Frau Dr. Fiedler das Leben und Wirken von Franziska von Oldershausen nach.

 

 

 

 

 

NettWarkPlatt

6. November 2019

19:30 Uhr | Eintritt frei | Um eine Spende wird gebeten

NettWarkPlatt

10 Jahre
Auf den Tag genau vor zehn Jahren gründete sich am 6. November 2009 die plattdeutsche Initiative „NettWarkPlatt in Buxthu“.

 

Sehr viel Plattdeutsches ist seitdem über viele Bühnen in Buxtehude und Umgebung von den NettWarkern präsentiert worden. „NettWarkPlatt“ ist eine Arbeitsgemeinschaft im Heimatverein Buxtehude.

 

Mit Gesang, Vertellen und Märchenbühne wird das Jubiläum der Buxtehuder Plattschnacker jetzt gefeiert. Mit dabei sind Helga Peters und ihre „Märchenbühne“, Walter Marquardt mit dem Platt-Chor „Heckenrosen“ und „Verteller“ aus Buxtehude un ümto. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

 

www.heckenrosen-platt.de

 

www.heimat-und-geschichtsverein-buxtehude.de/?page_id=162

 

Foto: Walter Marquardt und der Platt-Chor „Heckenrosen“

Foto: Walter Marquardt

 

„Grossmamas Chopin – Chopin babci“

10. November 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

„Grossmamas Chopin – Chopin babci“

Deutsch-Polnische Lesung
Die Journalistin und Buchautorin Andrea-Yvonne Müller aus Berlin wird mit ihrem Debüt-Buch „Grossmamas Chopin - Chopin babci“ am 10. November um 17 Uhr im Kulturforum am Hafen zu Gast sein.

 

Das Buch versammelt elf Kurzgeschichten, die die Autorin auf Deutsch und Polnisch gleichermaßen geschrieben hat. „Es handelt sich hier also nicht um Übersetzungen, sondern jeweils um Originale in beiden Sprachen“, formuliert es Andrea-Yvonne Müller.

Sie erzählt mit den Texten wahre Begebenheiten, die mit Polen oder Deutschland zu tun haben: Mal sind die Erzählungen mit Augenzwinkern aufgeschrieben, mal regen sie zum Nachdenken an - und sind immer wieder berührend.

 

Andrea-Yvonne Müller freut sich sehr, dass sie in Buxtehude eine Geschichte aus Buxtehude vortragen kann. Das wird sie nicht allein tun, sondern gemeinsam mit Agnieszka Weigle. Diese liest allerdings auf Deutsch, während Andrea-Yvonne Müller auf Polnisch liest.

Andrea-Yvonne Müller ist Journalistin der Tageszeitung Märkische Allgemeine Zeitung im Land Brandenburg. Seit einer Rundreise durch Polen im Jahr 2000 lernt sie mit einigen Unterbrechungen Polnisch. Inzwischen bringt sie anderen Polen-Fans die komplizierte Sprache bei. In der Vergangenheit hat sie bereits das Buch "Im Kokon" von Dorota Terakowska ins Deutsche übertragen.

Andrea-Yvonne Müller hat inzwischen mit großem Erfolg in Berlin, an der Viadrina in Frankfurt / Oder, im Goethe-Institut Krakau und bei der Leipziger Buchmesse aus ihrem neuen Buch gelesen. Nun freut sie sich auf das Publikum in Buxtehude.

 

Foto: Andrea-Yvonne Müller

 

„Weimar – Ein Ort voll wechselhafter Geschichte“

27. Oktober 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

„Weimar – Ein Ort voll wechselhafter Geschichte“

Vortrag von Christine Belling
Eine Zeitreise zwischen Goethehaus und Buchenwald

 

Weimar war 1999 Kulturhauptstadt Europas. Der damalige Kulturstadtbeauftragte Bernd Kaufmann hatte es sich zum Ziel gesetzt, die wechselvolle Geschichte der Stadt „im Guten wie im Bösen“ erfahrbar zu machen, so seine Worte.

 

In ihrem Vortrag unternimmt Christine Belling zusammen mit dem Publikum einen Rundgang durch Weimar und Umgebung entlang der damaligen Ausstellungskonzeption, die durch Ton- und Bilddokumente und in Installationen die Stadt in ihren vielen Facetten untersucht hatte.
Weimar als Ort deutscher Klassik (Goethe, Schiller, Wieland und Herder), sowie Weimar als Ort provinzieller Reaktion, wo die Erneuerungsversuche eines Franz Liszt oder die des Bauhauses scheiterten.
Schnell wurde die Stadt dann in den zwanziger Jahren Zentrum deutsch-nationaler und völkischer Kulturgesinnung bis hin zur späteren nationalsozialistischen Barbarei. Der Vortrag verfolgt diese Spuren.

 

„Auf Fontanes Spuren in der Mark Brandenburg“

29. September 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

„Auf Fontanes Spuren in der Mark Brandenburg“

Vortrag von Christine Belling
Eine Wanderung im Ruppiner Land:
Wustrauer Luch, Neuruppin, Rheinsberg, Menzer Forst, Stechlinsee

Viele Anlässe gab es in den letzten Jahren, sich auf die Spuren Theodor Fontanes in die Mark Brandenburg zu begeben - in dieses Land, das für so viele Menschen über 40 Jahre lang abgeschottet war. Zum einen war es Fontanes 100. Todestag 1998, dann Preußens 300. Geburtstag im Jahr 2001 und schließlich der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen im Jahr 2012.

 

Figuren und Landschaften seiner Werke bezog Fontane aus seiner Heimat, der Märkischen Heide, wo Preußens Gloria einst begann. Er schrieb im ersten Band seiner „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“: „Wenn du reisen willst, so musst du die Geschichte dieses Landes kennen und lieben. Dies ist ganz unerlässlich“.

 

So wird der Leser im Ruppiner Land, das für Fontane das Herzstück der Mark bildet, auch mitten in die Anfänge der preußischen Geschichte eingeführt mit Anekdoten und feinfühligem Humor. Ob es die Sandhügel von Linum sind (Schlacht bei Fehrbellin, Geburtsstunde Preußens), ob es Neuruppin ist mit den weiten Plätzen zum Exerzieren der preußischen Soldaten oder ob es Rheinsberg ist, dem glänzendsten Hof Europas 1734 unter Friedrich dem Großen, wo sich dessen Wandlung vom aufgeklärten Friedensfürsten zum vielleicht absolutesten Herrscher Europas vollzog, - immer haben diese Orte mit ihrer „großen Historie“ einen Zauber auf Fontane ausgeübt, ohne dass er für das Junkertum in eine Schwärmerei verfallen wäre, - so seine eigenen Worte.
Das, wie Theodor Fontane sagte, „gleich sehr zu hassende wie zu liebende Preußen“ 300 Jahre nach seiner Staatsgründung auf den Spuren des Dichters zu erleben, - dazu lädt der Diavortrag von Christine Belling ein.

Anja Seelke „Kwaheri Askari – Auf Wiedersehen Askari“

20. Oktober 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

Anja Seelke „Kwaheri Askari – Auf Wiedersehen Askari“

Lesung vor Porträts
Aus Anlass des Endes der Kolonien vor 100 Jahren erinnert die Lesung von Anja Seelke an die deutsche Kolonialgeschichte, mit der die Region zwischen Hamburg und Bremen auf besondere Weise verbunden ist.

Als Stadtschreiberin von Otterndorf erforschte die Malerin die spannende Geschichte hinter dem Porträt eines schwarzen Kindes namens Mustapha bin Mabruk. Das Foto entstand am Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 2018 und stammt von Walter von Ruckteschell.

 

Dem Betrachter scheint der Junge auf liebevolle Weise ‚zugeneigt’. Die schöne Pose des Jugendstils steht in rätselhaftem Kontrast zur expressionistischen Kunst der Zeit. Nach dem Verlust der Deutschen Kolonien ließ „Schutztruppen“-General Paul von Lettow-Vorbeck unter dem Titel „Kwaheri Askari - Auf Wiedersehen Askari“ das Andenken an die schwarzen Söldner in Ost-Afrika im Bilde festhalten.

 

Doch mit der Kunst verbunden war der Anspruch auf weitere Kolonialherrschaft. Das hat Anja Seelke hinterfragt. „Wer war der Junge und war er tatsächlich unberührt vom Kriegsgeschehen?“ und reagierte mit einem neuen Bild.

 

100 Jahre später kommt es in der „Lesung vor Porträts“ zu einem Wiedersehen mit dem Askari. Doch es fällt anders aus als erwartet – ungeschönt, aber wahr.

 

Foto Anja Seelke: Anja Seelke
Lithografie „Mustapha": Walter von Ruckteschell

 

www.anjaseelke.de

Rechter Terror in Veddel (2017) – und seine Vorgeschichte in Buxtehude

18. März 2019

19:30 Uhr | Eintritt frei

Rechter Terror in Veddel (2017) – und seine Vorgeschichte in Buxtehude

Vortragsveranstaltung von Die Falken Nordniedersachen, Ortsverband Niederelbe
Im Anschluss an das antifaschistische Schneeclaus-Gedenken (18.00 Uhr, ZOB Buxtehude) lädt der Ortsverband Niederelbe der Falken zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.

 

Thema ist der rechte Sprengstoffanschlag auf dem Hamburger S-Bahnhof im Stadtteil Veddel im Dezember 2017 sowie das darauffolgende Verfahren, bei welchem dem Täter Stephan K. der Prozess gemacht wurde. Eine alte Spur führt dabei an den heutigen Gustav-Schneeclaus-Platz in Buxtehude, wo der Neonazi K. bereits 1992 zusammen mit Stefan S. einen Menschen erschlug. Prozessbeobachter werden vom skandalösen Vorgehen der Ermittlungsbehörden berichten, welches sich dort offenbarte und zur Kontinuität rechter Gewalt in der Unterelberegion sprechen.

 

www.falken-nordniedersachsen.de/category/falken-niederelbe

 

 

Sommerpause

22. Juli 2019

4. August 2019

Sommerpause

Das Kulturforum am Hafen ist von Montag, 22.07.2019, bis einschließlich Sonntag, 04.08.2019, geschlossen.

„Die Weinpfalz – Burgen und Sandstein, Riesling und Saumagen“

13. Januar 2019

17:00 Uhr | Beitrag € 18,00 (Anmeldung erforderlich)

„Die Weinpfalz – Burgen und Sandstein, Riesling und Saumagen“

Wie kommen die Aromen in den Wein? Was prägt das Selbstverständnis der Menschen und die Kultur? In Wort und Bild lässt Max Baumgarten Reiseeindrücke aus der Südpfalz Revue passieren und geht dabei auf Geologie, Klima und Geschichte der „Deutschen Toskana“ ein. Eine Weinprobe rundet die Veranstaltung ab.

 

 

 

 

 

Kolumbien – Magische Vielfalt

10. Februar 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

Kolumbien – Magische Vielfalt

Bilder-Vortrag von Inge Bollen
Was verbinden wir mit Kolumbien? Das Land der Drogenkartelle, Entführungen und Morde! Vielleicht noch "100 Jahre Einsamkeit" von Marquez. Das alles gehört weitgehend der Vergangenheit an. Heute ist Kolumbien ein Land, in dem der Reisende eine landschaftliche Vielfalt erleben und entdecken kann.

 

In der Hauptstadt Bogotá, im Herzen des Landes und eingebettet in die Bergwelt der Anden, bewunderte Inge Bollen den faszinierenden Goldschmuck eines untergegangenen Volkes.  Gold findet sich auch in den vielen Kirchen der spanischen Eroberer. Die Jugend drückt sich eher in Graffiti-Kunst und Salsa-Tanz aus.

 

Kolonialdörfer mit wunderbarer Architektur wie Villa de Leyva oder Städte wie Cartagena pulsieren in der Vermischung von Einheimischen mit Touristen. Die Karibikküste mit Traumstränden und die Kaffeezone mit Plantagen und Dschungel konkurrieren miteinander.

 

Inge Bollen begegnete Afrokolumbianern und Menschen indigener Völker, erlebte Wüsten und karibisches Flair im Norden des Landes und die Schönheit der Andenberge. "Vor allem fühlte ich mich  immer willkommen von freundlichen und hilfsbereiten Kolumbianern."

 

Zwei Monate reiste die Globetrotterin Anfang des Jahres 2018 mit dem Rucksack durch das Land.  Am Ende stand ein Segeltörn durch die San Blas Inseln nach Panama City mit seinem berühmten Kanal.

 

Foto: Inge Bollen

Abrüsten statt Aufrüsten

20. September 2018

19:00 Uhr

Eintritt frei

Abrüsten statt Aufrüsten

Rosa Luxemburg Club Niederelbe
Abrüsten statt Aufrüsten

-Die aktuelle Kampagne der Friedensbewegung-
Referentin : Carola Kieras

 

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Die Referentin stellt die Kampagne der Friedensbewegung im Detail vor und erläutert, wofür das Militär dieses Geld ausgeben möchte und welche Ziele damit verfolgt werden.
Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.
Carola Kieras, Hamburg, ist seit Jahren im Bundesausschussfriedensratschlag und in der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten aktiv.

 

Lebensader Este – Vortragsreihe

3. November 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Lebensader Este – Vortragsreihe

Karl-Bernard Müller: Straßen, Wege und Plätze der Hansestadt Buxtehude. Von Altkloster zur „Neuen Stadt“

 

Straßen und Wege spiegeln die lange Geschichte der Hansestadt Buxtehude wider. Wieviele Straßen und Wege gibt es in Buxtehude offiziell und tatsächlich? Welches ist die längste Straße und welches der kürzeste Weg? Gibt es Wege, an denen niemand wohnt? Wie kommen die Straßen zu ihrem Namen?

 

Was erinnert an das Alte Kloster? Was verbindet die Sanderei mit dem Ziegelkamp? Wie hieß denn die Bahnhofstraße, bevor die Bahn kam? Wo werden Persönlichkeiten Buxtehudes gewürdigt? Vom Kirchturm aus gibt es einen Rundblick auf die Straßen rund um St. Petri. Gibt es Kurioses und historisch Wissenswertes?

 

Fragen über Fragen, zu denen Karl-Bernhard Müller, Bürger der Hansestadt Buxtehude, einen Vortrag halten wird, der die Zuhörer einbezieht.Straßen und Wege spiegeln die lange Geschichte der Hansestadt Buxtehude wider. Wieviele Straßen und Wege gibt es in Buxtehude offiziell und tatsächlich? Welches ist die längste Straße und welches der kürzeste Weg? Gibt es Wege, an denen niemand wohnt? Wie kommen die Straßen zu ihrem Namen?

 

Lebensader Este – Vortragsreihe

17. November 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Lebensader Este – Vortragsreihe

Prof. Dr. Rolf Wiese, Winsen (Luhe): „Der Bau und Betrieb von Wassermühlen“

 

Der ehemalige Direktor des Kiekeberg-Museums zeigt diese Entwicklungsschritte am Beispiel von Mühlen aus der Region auf.

Wassermühlen sind die Urgetüme der Technikgeschichte. Erwähnt werden die ersten Wassermühlen in der Zeit ab 1350. Der Bau von Wassermühlen war eine technische Meisterleistung.

Der Mühlenbauer musste Kenntnisse im Bereich des Zimmererwesens, der Schmiedekunst und des Wasserbaus besitzen. Auch feine Holzarbeiten waren notwendig. Andererseits war der Betrieb der Mühlen sehr ertragreich. Hinzu kam ein kompliziertes Zunftrecht. Aufgrund des großen Wirtschaftspotentials wurden die Mühlen stetig weiterentwickelt.

 

Lebensader Este

12. Januar 2020

17:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Lebensader Este

Dr. Jan Kurz + Eva Drechsler:
Die Novemberrevolution 1918 in Buxtehude und Blankenese

Der Heimatverein Buxtehude und das Kulturforum am Hafen laden zur Fortsetzung der beliebten Vortragsreihe über die „Lebensader Este“ ein.

 

Mit der Ausrufung der Republik im November 1918 endet die Geschichte des deutschen Kaiserreichs. Arbeiter- und Soldatenräte bilden sich überall, und es beginnt das Projekt der ersten deutschen Demokratie. Wie reagierten die Blankeneser auf diese Veränderungen?

Diesen und weiteren Fragen geht Dr. Jan Kurz in seinem Vortrag nach. Frau Drechsler wird auf die Entwicklung Buxtehudes ab 1918 eingehen und speziell den Ablauf der Revolution mit dem örtlichen Arbeiter- und Soldatenrat skizzieren. Anschließend werden die Rolle von Frauen bei den Bürgervorsteherwahlen 1919, und die Eingemeindungsbestrebungen von Buxtehude und Altkloster erläutert werden.

 

Mit dem Hausboot auf dem Canal du Midi – eine Zeitreise

14. Oktober 2018

11:00

Eintritt € 10,00

Mit dem Hausboot auf dem Canal du Midi – eine Zeitreise

Vortrag von Max Baumgarten

Aufgewachsen im Geiste des Deutsch-französischen Freundschaftsvertrages, bereiste und bereist Max Baumgarten seit seiner Jugend Frankreich.

 

Dabei hat er fast alle französischen Regionen, Küchen und Weine kennengelernt und Freundschaften geschlossen, wobei ihm der Kontakt zur Buxtehuder Partnerstadt Blagnac besonders am Herzen liegt.

 

In seinem Vortrag „ Mit dem Hausboot auf dem Canal du Midi“ berichtet er über Schleusen, sterbende Platanen und ein entschleunigtes Leben an Bord.

Der Canal ist ein lebendiges Zeugnis der Ingenieurskunst des 17. Jahrhunderts, welches 1996 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.

Während der Zeitreise genießen die Zuhörer nicht nur die Landschaft des Languedoc, sondern tauchen auch in die Geschichte Frankreichs ein.

Veranstalter: Kulurforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

Helfried Weyer: „Unsere einzige Erde – eine Liebeserklärung an die Zukunft“

2. Februar 2020

17:00 Uhr | Eintritt € 12,00

Helfried Weyer: „Unsere einzige Erde – eine Liebeserklärung an die Zukunft“

„Unsere einzige Erde – eine Liebeserklärung an die Zukunft“ heißt das neue Buch des Buxtehuder Fotografen Helfried Weyer und des Journalisten Franz Alt. In seinem gleichnamigen Vortrag zeigt Helfried Weyer beeindruckende Fotos aus aller Welt und nennt Fakten über den Zustand der Erde.

 

Auf den Fotos sieht man zunächst das Chaos, dann entstehen Licht, Landschaften, und Pflanzen, Tiere und Menschen. Schließlich lässt Weyer den ESA-Astronauten Alexander Gerst zu Wort kommen, der aus dem Weltraum eine Botschaft an seine Enkel schickt und sich darin entschuldigt, in was für einem desolaten Zustand sie die Erde übernehmen werden.

 

Mit seinem Vortrag möchte Helfried Weyer einen Beitrag zum Erhalt der Schönheit der Erde leisten und die Ehrfurcht vor der Schöpfung schärfen. „Wenn wir lernen, das Leben und die Schöpfung wirklich zu lieben, dann werden wir weder uns noch die Erde weiter zerstören – dann braucht auch kein Kind mehr auf dieser Welt zu verhungern“, betont Helfried Weyer.

 

Foto: Die Fumarolen Dallol in der Danakil-Senke in Äthiopien gehören zu den farbigsten Landschaften der Erde. Ätzender Schwefel tritt aus Vulkanflanken.

 

Foto: Helfried Weyer

 

Boule – Französische Lebensart am Hafen

4. Mai 2019

2. November 2019

Jeden 1. Samstag im Monat ab 15:00 Uhr | Eintritt frei

Boule-Platz beim Kulturforum

Boule – Französische Lebensart am Hafen

Das Kulturforum am Hafen bietet bis November 2019 an jedem 1. Samstag im Monat (ab 15 Uhr) „Boule auf der Kunstinsel“ an.

 

Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Gegen eine Ausleihgebühr und ein Pfand ist ein Boule-Set im Kulturforum erhältlich. Es können aber auch eigene Kugeln verwendet werden.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

 

Lebensader Este – Vortragsreihe

26. Januar 2020

17:00 Uhr

Eintritt € 5,00

Lebensader Este – Vortragsreihe

Dr. Boy Friedrich, Cranz: „Der Fährort Cranz und die Schifffahrt auf der Este“
Der Heimatverein Buxtehude und das Kulturforum am Hafen laden zur Fortsetzung der beliebten Vortragsreihe über die „Lebensader Este“ ein.

 

Cranz wird erstmals 1335 urkundlich erwähnt, aber eine überregional wichtige Transitstelle muss der Ort schon früher gewesen sein. Der Übergang über die Elbe bei Cranz war eine Etappe auf dem Weg von Skandinavien nach Südwesten.

Im 19. Jahrhundert wurde aus einer reinen Elbquerung eine Verbindung der ganzen Region mit Hamburg. Der Schiffsverkehr auf Elbe und Este stieg deutlich an. Heute hat die Fährverbindung nach Hamburg fast nur noch touristische Bedeutung. Dr. Boy Friedrich spürt in seinem Vortrag den über Jahrhunderte dauernden Strukturwandel des Elbüberganges und der Region nach.