Monika Lühmann: „Ach was Paris…Blankenese!“

16. Februar 2020

17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

Monika Lühmann: „Ach was Paris…Blankenese!“

Lesung
Monika Lühmann blickt in ihrer Autobiografie „Ach was Paris… Einblicke in ein buntes Leben“ weit zurück - auf ein buntes und kämpferisches Leben in London, Paris und Hamburg. „Alle in dem Buch genannten Personen gibt oder gab es wirklich.“

 

Zahlreiche abgedruckte Zeitungsberichte und Briefe illustrieren ihren Einsatz für ein lebens- und liebenswertes Blankenese: 80 Jahre voller Leben und Engagement - eine „Dorf“- und Lebensgeschichte.

 

Dabei stammt sie nicht einmal aus ihrem „Dorf“ – und hat es doch über Jahrzehnte mitgeprägt: Hamburg-Blankenese sähe ohne sie heute anders aus. Als Geschäftsfrau engagierte sie sich für den Erhalt des historischen Schmiedeviertels und den moderaten Umbau des Süllbergs, für die Partnerschaft zur Gemeinde Dresden-Loschwitz und für eine Fährverbindung zu den Landungsbrücken in Hamburg-St. Pauli.

 

Monika Lühmann wurde 1940 in Hamburg geboren und wuchs in Altona und Ottensen auf. In Hamburg-Blankenese betrieb sie viele Jahre die weit über die Grenzen des Stadtteils hinaus bekannte „Lühmanns Teestube“.

 

„Für viele ist sie eine Blankenese-Ikone, mancher sieht in ihr eine Jeanne d’Arc der Elbvororte: Monika Lühmann, den meisten vor allem als langjährige Gastronomin der Teestube an der Blankeneser Landstraße bekannt. Dass Lühmann viel mehr zu bieten und zu erzählen hat, beweist ihre jetzt erschienene Autobiografie.“

(Hamburger Abendblatt, April 2019)

 

Foto: KJM Buchverlag

 

Matthias Schlicht: „Burgunder und Oliven“

13. Februar 2020

20:00 Uhr | Eintritt frei, um eine Spende für das Kulturforum wird gebeten

Matthias Schlicht: „Burgunder und Oliven“

Buchpräsentation
Was tun, wenn einem aufgeht, dass weniger Jahre vor einem liegen als hinter einem? Weitermachen, als wäre nichts? Dann wacht man eines Tages auf und ist tot. Von früher träumen und nichtbegangene Sünden bedauern?

 

Keine Lösung für einen reflektierten Genussmenschen mit großer Lust am Leben wie Matthias Schlicht. Nachdenklich und launig schaut er auf die Zeit, die vergeht und doch zugleich entsteht. Denkt an Omas Küche auf dem Land, an Begegnungen und Abschiede, an ernüchternde Klassentreffen und hartnäckig fortschreitende Selbsterkenntnis. Dabei sind seine pointierten Miniaturen voll hintergründiger Lebensweisheit eine Liebeserklärung an die Zeit, die uns geschenkt ist.

 

„Die Geschichten in diesem Buch sind voller sinnlicher Eindrücke. Einige sind tränen-salzig, andere prosecco-spritzig, daneben finden sich muskat-herbe und zuckersüße Abschnitte. Geschichten vom Leben in den besten Jahren. Diese Jahre können schon in der Kindheit beginnen, manche Menschen lernen sie erst später kennen. Für einige bedarf es schwerer Schicksalsschläge, um sich darauf zu besinnen. Für andere reicht schon ein schöner Sonnenuntergang am Meer. Oder ein Burgunder mit Oliven.“
(Matthias Schlicht)

 

Der Autor:
Dr. theol. Matthias Schlicht ist seit 2011 Gemeindepastor in Buxtehude. Nach dem Studium war er Pastor, Studentenpfarrer, Studiendirektor am Predigerseminar in Loccum (d. h. verantwortlich für die Ausbildung künftiger PastorInnen) und Gastwissenschaftler an der TU Clausthal-Zellerfeld. Der dreifache Vater ist als Kabarettist aufgefallen, kocht gern und lebt mit seiner Frau in Buxtehude.

 

Fotos
Anke Harnack: Daniel Reinhardt
Fredrik Feindt: Claudia Höhne
Matthias Schlicht: archiv-klar

 

Vertiko

24. Januar 2020

20:00 Uhr | Eintritt € 12,00

Vertiko

Das Hamburger Trio Vertiko
hat den Versen des Schriftstellers und Kabarettdichters Erich Kästner musikalisches Leben eingehaucht. In einer rasanten Show zelebriert Jazzsängerin Nina Majer die Lyrik, die das Beziehungsgeflecht zwischen Mann und Frau beleuchtet, das Leben der 1920er Jahre widerspiegelt und Einblicke in die verruchte Welt des damaligen Rotlichtmilieus gewährt.

 

Getragen von einem ungewöhnlich dichten Sound mit Ralf Böcker am Akkordeon und Saxofon und Frederik Feindt am Klavier, fasziniert Nina Majer mit ihrer einzigartigen Kontra-Altstimme. Jazzige Passagen mit mitreißenden Soli treffen auf ausgefeilte Kompositionen im Stil von Musette, Tango, Bossa Nova und zu Herzen gehenden Balladen.

 

Das Publikum bei zahlreichen ausverkauften Konzerten zeigte sich begeistert mit Kommentaren wie „Allererste Liga - so ein toller Abend!“ „Perfekt- große Show!“ und „Ich bin begeistert, Erich Kästner auf diese Art zu genießen.“ Vertiko - einzigartig unartig!

 

Foto: Claudia Hoehne

 

 

www.vertikoswing.de

 

Szenische Lesung „Erich Kästner“

17. Januar 2020

20:00 Uhr | Eintritt € 15,00

Szenische Lesung „Erich Kästner“

Szenische Lesung „Erich Kästner“
mit Friederike Fischer u.a.
Die „Lesbar-Berlin“ kommt mit einer szenischen Erich Kästner-Lesung nach Buxtehude. Das Programm beinhaltet Gedichte, Auszüge aus Kinderbüchern und Auszüge aus Romanen und wird umrahmt von Klaviermusik.

 

„Vor vielen Jahren brachte mir Barbara Dohm Erich Kästner näher und wir erarbeiteten das Stück „Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein“, berichtet Schauspielerin Friederike Fischer.

An der Schauspielschule acting people in Berlin inszenierte sie zusammen mit Finja Wrocklage und Barbara Dohm Theaterstücke von Kästner und brachte im „Fliegenden Theater“ in Berlin u.a. „Pünktchen und Anton“ und „Fabian“ auf die Bühne gebracht. „Dann dachten wir… ja, wir möchten auch gemeinsam eine szenische Kästner-Lesung kreieren.“

 

Louis Durra, der auch bei „Pünktchen und Anton“ und bei der Inszenierung „Gretchen 89ff“ mitwirkte, umrahmt das Programm mit wundervoller Klaviermusik.

 

Barbara Dohm ist in Estebrügge aufgewachsen und war auf der Schauspielschule in Hamburg. Darauf folgten zahlreiche Engagements. Zusätzlich hat sie als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache gearbeitet.

 

Friederike Fischer arbeitet als Schauspieltrainerin in Berlin und ist dort seit 2013 die Leiterin der Schauspielschule acting people. Aufgewachsen in Buxtehude. Abgeschlossenes Schauspielstudium am „Bühnenstudio der Künste“ in Hamburg und theaterpädagogische Weiterbildung. Verschiedenste Engagements und Lehrtätigkeiten. Sie inszenierte auch die ersten Märchen für das Kulturforum am Hafen.

 

Finja Wrocklage ist aufgewachsen in Flensburg. Sie lebt und arbeitet als Drehbuchautorin und Schauspieldozentin in Berlin. Kästner begleitet sie seit ihrer Kindheit und sie lebt ganz nach seinem Motto „Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.“

 

Louis Durra ist ein amerikanischer Pianist und Komponist. Er lebt und wirkt in Berlin. Mit 16 fängt er an, als Musikdirektor zu arbeiten. Er war auf Tourneen mit Theater- und Tanzgruppen in Island, Schottland und Russland. Mehrmals hat er für Theaterstücke auf dem großen Fringe Festival in Schottland gespielt. Seine Musik wird auf über 175 Radiosendern in den USA und UK gespielt.

 

www.acting-people.de

 

„Grossmamas Chopin – Chopin babci“

10. November 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

„Grossmamas Chopin – Chopin babci“

Deutsch-Polnische Lesung
Die Journalistin und Buchautorin Andrea-Yvonne Müller aus Berlin wird mit ihrem Debüt-Buch „Grossmamas Chopin - Chopin babci“ am 10. November um 17 Uhr im Kulturforum am Hafen zu Gast sein.

 

Das Buch versammelt elf Kurzgeschichten, die die Autorin auf Deutsch und Polnisch gleichermaßen geschrieben hat. „Es handelt sich hier also nicht um Übersetzungen, sondern jeweils um Originale in beiden Sprachen“, formuliert es Andrea-Yvonne Müller.

Sie erzählt mit den Texten wahre Begebenheiten, die mit Polen oder Deutschland zu tun haben: Mal sind die Erzählungen mit Augenzwinkern aufgeschrieben, mal regen sie zum Nachdenken an - und sind immer wieder berührend.

 

Andrea-Yvonne Müller freut sich sehr, dass sie in Buxtehude eine Geschichte aus Buxtehude vortragen kann. Das wird sie nicht allein tun, sondern gemeinsam mit Agnieszka Weigle. Diese liest allerdings auf Deutsch, während Andrea-Yvonne Müller auf Polnisch liest.

Andrea-Yvonne Müller ist Journalistin der Tageszeitung Märkische Allgemeine Zeitung im Land Brandenburg. Seit einer Rundreise durch Polen im Jahr 2000 lernt sie mit einigen Unterbrechungen Polnisch. Inzwischen bringt sie anderen Polen-Fans die komplizierte Sprache bei. In der Vergangenheit hat sie bereits das Buch "Im Kokon" von Dorota Terakowska ins Deutsche übertragen.

Andrea-Yvonne Müller hat inzwischen mit großem Erfolg in Berlin, an der Viadrina in Frankfurt / Oder, im Goethe-Institut Krakau und bei der Leipziger Buchmesse aus ihrem neuen Buch gelesen. Nun freut sie sich auf das Publikum in Buxtehude.

 

Foto: Andrea-Yvonne Müller

 

Anja Seelke „Kwaheri Askari – Auf Wiedersehen Askari“

20. Oktober 2019

17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

Anja Seelke „Kwaheri Askari – Auf Wiedersehen Askari“

Lesung vor Porträts
Aus Anlass des Endes der Kolonien vor 100 Jahren erinnert die Lesung von Anja Seelke an die deutsche Kolonialgeschichte, mit der die Region zwischen Hamburg und Bremen auf besondere Weise verbunden ist.

Als Stadtschreiberin von Otterndorf erforschte die Malerin die spannende Geschichte hinter dem Porträt eines schwarzen Kindes namens Mustapha bin Mabruk. Das Foto entstand am Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 2018 und stammt von Walter von Ruckteschell.

 

Dem Betrachter scheint der Junge auf liebevolle Weise ‚zugeneigt’. Die schöne Pose des Jugendstils steht in rätselhaftem Kontrast zur expressionistischen Kunst der Zeit. Nach dem Verlust der Deutschen Kolonien ließ „Schutztruppen“-General Paul von Lettow-Vorbeck unter dem Titel „Kwaheri Askari - Auf Wiedersehen Askari“ das Andenken an die schwarzen Söldner in Ost-Afrika im Bilde festhalten.

 

Doch mit der Kunst verbunden war der Anspruch auf weitere Kolonialherrschaft. Das hat Anja Seelke hinterfragt. „Wer war der Junge und war er tatsächlich unberührt vom Kriegsgeschehen?“ und reagierte mit einem neuen Bild.

 

100 Jahre später kommt es in der „Lesung vor Porträts“ zu einem Wiedersehen mit dem Askari. Doch es fällt anders aus als erwartet – ungeschönt, aber wahr.

 

Foto Anja Seelke: Anja Seelke
Lithografie „Mustapha": Walter von Ruckteschell

 

www.anjaseelke.de

Gespräch über ein Buch – Yoko Tawada: „Sendbo-o-te“

8. Oktober 2019

19:30 Uhr | Eintritt frei

Gespräch über ein Buch – Yoko Tawada: „Sendbo-o-te“

Das „Gespräch über ein Buch“ ist eine vierteljährlich stattfindende Veranstaltung des Kulturforums am Hafen. Das jeweils angekündigte Buch sollte von allen Teilnehmern gelesen sein, um darüber zu einem Gespräch und Gedankenaustausch zu kommen.

 

In einer literarischen Analyse beschäftigt sich die von Gisela Seifert moderierte Gesprächsrunde mit der Struktur und dem Inhalt des Romans „Sendbo-o-te“ von Yoko Tawada

 

Die Geschichte spielt in einer unbekannten Zukunft nach einer Katastrophe. Japan hat alle Verbindungen zur Außenwelt gekappt. Der „Nichtgebrauch von Dingen“ ist erstrebenswert, durch Kontamination sind die meisten Tiere ausgestorben, Pflanzen mutiert, auch die Menschen haben sich verändert. Geschlechtergrenzen verwischen sich, Kinder werden krank geboren, sind aber ausgeglichen und fröhlich, und die Alten können nicht sterben. Es gibt die jungen Alten ab 70 Jahren, die mittleren und die echten Alten, die über 100 Jahre alt sind.

 

Durch die Kinder und ihre Sichtweisen stellt Yoko Tawada vieles, was uns selbstverständlich erscheint, infrage und regt zum Nachdenken an. Die naheliegende Assoziation zu Fukushima und die historische Anspielung auf die Edo-Zeit im 17. und 18. Jahrhundert, in der sich Japan schon einmal weitgehend von der Umwelt isoliert hat, verleihen diesem fantastischen Roman einen erschreckenden Realitätsbezug.

 

Die japanische Lyrikerin und Autorin Yoko Tawada lebt seit Anfang der 1980er Jahre in Deutschland und ist für ihre Werke vielfach ausgezeichnet worden. Sie schreibt und dichtet sowohl auf Japanisch als auch auf Deutsch. Ihren Roman „Sendbo-o-te“ habe sie auf Japanisch geschrieben, weil er in Japan spiele und die Veränderung der Sprache einen großen Raum einnähme, sagt Yoko Tawada. Mit der Übersetzung ihrer oft komplizierten Wortspiele durch den Japanologen Peter Pörtner sei sie sehr zufrieden.

 

Yoko Tawada: „Sendbo-o-te“
Roman
Aus dem Japanischen übersetzt von Peter Pörtner
Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke, Tübingen 2018
197 Seiten, 12,90 Euro

 

Foto: Konkursbuch Verlag

 

Literarisches Café

29. November 2019

20:00 Uhr | Eintritt frei

Galerie

Literarisches Café

„sage & schreibe“ - Lyrik und Prosa in Buxtehude
Ideenreich und wortgewandt präsentieren Autorinnen und Autoren ihre eigenen Texte im „Literarischen Café“ in Buxtehude.

 

Maximal drei Lyrik-Texte oder 10 Minuten Prosa darf jeder lesen. Es findet keine Vorauswahl statt, nichts wird zensiert. Die einzige Vorgabe: Die Texte müssen aus eigener Feder stammen und dürfen keine strafbaren oder diskriminierenden Aspekte enthalten

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.

 

Gegründet wurde das „Literarische Café“von Hobbyschriftstellerinnen der Buxtehuder Autorinnengruppe „sage & schreibe“ in Kooperation mit der VHS Buxtehude.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen - Land in Sicht

Literarisches Café

27. September 2019

20:00 Uhr | Eintritt frei

Galerie

Literarisches Café

„sage & schreibe“ - Lyrik und Prosa in Buxtehude
Ideenreich und wortgewandt präsentieren Autorinnen und Autoren ihre eigenen Texte im „Literarischen Café“ in Buxtehude.

 

Maximal drei Lyrik-Texte oder 10 Minuten Prosa darf jeder lesen. Es findet keine Vorauswahl statt, nichts wird zensiert. Die einzige Vorgabe: Die Texte müssen aus eigener Feder stammen und dürfen keine strafbaren oder diskriminierenden Aspekte enthalten

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.

 

Gegründet wurde das „Literarische Café“von Hobbyschriftstellerinnen der Buxtehuder Autorinnengruppe „sage & schreibe“ in Kooperation mit der VHS Buxtehude.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen - Land in Sicht

Szenische Lesung „Mit großen sanften schwarzen Augen“

11. März 2019

19:00 Uhr | Eintritt frei

Szenische Lesung „Mit großen sanften schwarzen Augen“

Szenische Lesung
„Mit großen sanften schwarzen Augen“
Aus den Gefängnisbriefen der Rosa Luxemburg

 

Im 1. Weltkrieg wurde sie jahrelang ihrer Freiheit beraubt. Erstaunlicherweise fand sie im Gefängnis die Zeit und auch die Muße, von ihren anderen Leidenschaften zu schreiben. Vor allem von ihrer Begeisterung für die Natur. Deren intensive Beobachtung sowie die ständige Sorge um ihre Freundinnen und Freunde draußen kennzeichnen die Gefängnisbriefe aus den Jahren 1914 - 1918.

 

Briefe, Lieder, zeitgenössische Kommentare. M.Pört zeigt Rosa Luxemburg inmitten turbulenter und menschenfeindlicher Zeiten als eine konsequente wie sensible, lebensfreudige wie besorgte, kämpferische wie sanfte, ganz besondere Frau.

 

 M.Pört, das sind die Schauspieler Tristan Jorde (Wien) und Kristin Kehr (Stade), die seit 2013 gemeinsam musikalisch-theatrale Programme entwickeln. Diese haben immer einen politischen und gesellschaftskritischen Hintergrund. Doch die beiden Künstler wollen nicht nur aufrütteln, sondern dabei ihre Zuschauer auch immer berühren und unterhalten.

 

Der Rosa Luxemburg Club Niederelbe lädt zu dieser szenischen Lesung in Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen ein.

 

Sommerpause

22. Juli 2019

4. August 2019

Sommerpause

Das Kulturforum am Hafen ist von Montag, 22.07.2019, bis einschließlich Sonntag, 04.08.2019, geschlossen.

Gespräch über ein Buch: Francesca Melandri: „Eva schläft“

19. Februar 2019

19:30 Uhr | Eintritt frei

Gespräch über ein Buch: Francesca Melandri: „Eva schläft“

Moderation: Gisela Seifert. Das „Gespräch über ein Buch“ ist eine vierteljährlich stattfindende Veranstaltung des Kulturforums am Hafen. Das jeweils angekündigte Buch sollte von allen Teilnehmern gelesen sein, um darüber zu einem Gespräch und Gedankenaustausch zu kommen.

 

In einer literarischen Analyse beschäftigt sich die von Gisela Seifert moderierte Gesprächsrunde mit der Struktur und dem Inhalt des Romans „Eva schläft“ von Francesca Melandri.

 

Das Buch ist in Ich-Form der Protagonistin Eva geschrieben und spannt einen historischen Bogen vom Ende des ersten Weltkrieges, als Südtirol 1919 Italien zugeschlagen wurde, bis heute. Ohne Sympathie für die eine oder andere Seite zu ergreifen und ohne pathetisch zu wirken, wird die Geschichte von Eva, welche ohne Vater aufwächst und von ihrer Mutter alleine großgezogen wird, vor dem geschichtlichen Hintergrund der autonomen Provinz „Alto Adige/Südtirol“ erzählt.

Dabei gibt es zwei Handlungsstränge, einen „historischen“ Teil und einen in der Gegenwart handelnden. Zwischen diesen beiden Polen springt der Roman hin und her. Gerade im „historischen“ Teil erfährt der/die Leser/in einiges über die wechselvolle Geschichte von Südtirol.

 

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern wichtiger Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht (u. a. „Prinzessin Fantaghirò“). Mit ihrem ersten Roman „Eva schläft“ wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt.

 

Pressestimmen

„Eine ergreifende Liebesgeschichte, ein packender Roman über Familien im Kampf mit Armut, Stolz und Vorurteilen und ein Porträt Südtirols und der historisch-politischen Bedeutung dieser wunderschönen Gegend.“ (Margarete von Schwarzkopf, NDR)

 

Foto: Heyne Verlag

„Die Prinzessin und der Horst“: Szenische Lesung

9. März 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 15,00

„Die Prinzessin und der Horst“: Szenische Lesung

Nach dem Debüt-Roman von Tine Wittler
mit Muriel Leonie Graf und Katrin Ingendoh
Die Schauspielerinnen Muriel Leonie Graf und Katrin Ingendoh lesen aus Tine Wittler's Debüt-Roman „Die Prinzessin und der Horst“. Zwei Stunden voller Unterhaltung, Verwunderung, Irritation, Komik vom Feinsten und einem Wechselspiel diverser Charaktere.

 

 

Mona und Eske sind beste Freundinnen und arbeiten in derselben Redaktion. Mona ist ständig versucht, Eske zu verkuppeln. Das misslingt leider, da Mona auf einen Typen (online) trifft, der ihr eigenes Leben auf unglaubliche und horstige Art und Weise auf den Kopf stellt, den ihr sämtliche Freunde und Bekannte regelmäßig versuchen, zu waschen. Selbst ihr eigenes Haustier „der Katze“...zeigt ihr die kalte Schulter.

 

 

Die 1991 im Rheinland geborene Schauspielerin Muriel Leonie Graf stand bereits mit 14 Jahren in zwei Uraufführungen auf der Bühne des Jungen Theaters Bonn. Ihr staatliches Diplom Schauspiel schloss sie im Sommer 2015 ab. Im Anschluss zog sie nach New York. Im Big Apple lernte sie weiter an der New York Film Academy. Schon während des Studiums spielte sie an verschiedenen Theaterhäusern im Rheinland. U.a. dem Pantheon Theater, dem Senftöpfchen Theater, dem Theater im Bauturm und dem Theater Bonn. Zuletzt war sie an der Komödie Kassel für die „Scharfe Brise“ engagiert.
Der Film „Frankfurt, Dezember 17“ in dem Muriel die Krankenschwester Marie spielt, ist für den Grimmepreis 2019 nominiert. Mit Projekten als (Synchron-) Sprecherin im Studio Hamburg startet Muriel ins Jahr 2019.

 

 

Katrin Ingendoh, 1983 geboren in Bottrop, absolvierte ihre Schauspielausbildung von 2004 bis 2007 in Hamburg. Seitdem ist sie als freischaffende Schauspielerin für Film, Fernsehen und Theater tätig. 2014 stand sie im TV-Krimi „Der Säger“ (NDR) in der Hauptrolle der „Kommissarin Stefanie Posch“ vor der Kamera und wurde für den 'NDR Sehstern 2015' nominiert. 2015 erschien die 1. Staffel der Mini-Comedy-Serie „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“ (NDR), in welcher sie an Olli Dittrich's Seite die Hauptrolle der „Jennifer“ übernahm. Es folgten u. a. Rollen in „Die Pfefferkörner“(ARD), Großstadtrevier“(ARD) und  „Ausgerechnet Sylt“(ZDF). Auf der Theaterbühne sah man Katrin Ingendoh zuletzt in „Hotel Victoria“, „Desiree“ und „Echo“ in der Schweiz.

Gespräch über ein Buch

4. Februar 2020

19:30 Uhr | Eintritt frei

Gespräch über ein Buch

J.M. Coetzee: „Elizabeth Costello: Acht Lehrstücke“   

 

Das „Gespräch über ein Buch“ ist eine vierteljährlich stattfindende Veranstaltung des Kulturforums am Hafen. Das jeweils angekündigte Buch sollte von allen Teilnehmern gelesen sein, um darüber zu einem Gespräch und Gedankenaustausch zu kommen. In einer literarischen Analyse beschäftigt sich die Gesprächsrunde mit der Struktur und dem Inhalt der Erzählung „Elizabeth Costello: Acht Lehrstücke“ von J.M. Coetzee.

 

Elizabeth Costello ist eine Figur des südafrikanischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers John Maxwell (J. M.) Coetzee. Zwischen dem radikalen Zweifel der fiktiven Persönlichkeit Costello und der globalen Autorität des Autors Coetzee besteht offensichtlich ein Zusammenhang. Literatur und Moral, Geschichte und Menschenwissenschaften organisiert Coetzee als Rollenspiel. Dabei geht es um jenen Ernst, der in der Postmoderne verloren gegangen war. Das Absolute ist eine Kategorie, die Coetzee nicht selber verwendet, wohl aber Elizabeth Costello in den Mund legt. Mit Bedacht hat er eine Frau gewählt, die er in den essayistischen Prosatexten der letzten Jahre rund um die Welt reisen lässt. Es fällt dadurch nicht ganz so leicht, die Figur mit dem Autor zu verwechseln. "Acht Lehrstücke" sind inzwischen entstanden, die auch bereits gesammelt erschienen sind (Elizabeth Costello. Acht Lehrstücke. Fischer 2004).

 

John Maxwell Coetzee, 1940 in Kapstadt geboren, gehört zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Am bekanntesten ist er für seine Romane (die nie umfangreich sind), er arbeitet jedoch auch in anderen Genres. So veröffentlichte er zahlreiche Essays, die sich häufig mit literaturtheoretischen Fragen beschäftigen. Teilweise vermischt er die Genres Essay und Roman. So ist Elizabeth Costello eine Aneinanderreihung von Vorlesungen einer fiktiven australischen Schriftstellerin, die nur durch einen losen Handlungsfaden zusammengehalten werden
J.M. Coetzee wurde für seine Romane und sein umfangreiches essayistisches Werk mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a. als erster Autor zweimal mit dem Booker Prize. 2003 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Coetzee lebt in Adelaide, Australien.

 

Foto: S. Fischer Verlag

 

 

Literarisches Café

8. März 2019

20:00 Uhr | Eintritt frei

Galerie

Literarisches Café

„sage & schreibe“ - Lyrik und Prosa in Buxtehude
Ideenreich und wortgewandt präsentieren Autorinnen und Autoren ihre eigenen Texte im „Literarischen Café“ in Buxtehude.

 

Maximal drei Lyrik-Texte oder 10 Minuten Prosa darf jeder lesen. Es findet keine Vorauswahl statt, nichts wird zensiert. Die einzige Vorgabe: Die Texte müssen aus eigener Feder stammen und dürfen keine strafbaren oder diskriminierenden Aspekte enthalten

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.

 

Gegründet wurde das „Literarische Café“von Hobbyschriftstellerinnen der Buxtehuder Autorinnengruppe „sage & schreibe“ in Kooperation mit der VHS Buxtehude.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen - Land in Sicht

Boule – Französische Lebensart am Hafen

4. Mai 2019

2. November 2019

Jeden 1. Samstag im Monat ab 15:00 Uhr | Eintritt frei

Boule-Platz beim Kulturforum

Boule – Französische Lebensart am Hafen

Das Kulturforum am Hafen bietet bis November 2019 an jedem 1. Samstag im Monat (ab 15 Uhr) „Boule auf der Kunstinsel“ an.

 

Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Gegen eine Ausleihgebühr und ein Pfand ist ein Boule-Set im Kulturforum erhältlich. Es können aber auch eigene Kugeln verwendet werden.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht