Vom 3.11. - 1.12.2024 stellt die Künstlerin Beate Biebricher in den Räumen des Kulturforums am Hafen ihre gemalten Arbeiten zum Thema „Der Jahreslauf in Farbe“ aus.
Künstlergespräch: Am Sonntag, den 1.12.24 findet im Kulturforum um 15 Uhr ein Gespräch mit Beate Biebricher zum Thema „Natur und Kunst“ statt. Der Eintritt ist frei.
Normale Öffnungszeiten: Mo - Fr. 09:00 - 16:00 Uhr, kurze Anmeldung unter 04161 - 50 25 56 erwünscht
Beate Biebricher malt seit 1994 Bilder, die sich nicht am Gegenständlichen orientieren. Vielmehr interessieren sie Bildekräfte – Prozesse des Werdens und Vergehens. Ebenso wie die lebendigen Kräfte in der Natur kann uns die Kunst zu einer Kraftquelle werden, wenn wir uns mit ihr in Interaktion begeben.
Nachdem wir auf diesem Gebiet in der Zeit des Lockdowns in der Öffentlichkeit kaum etwas von dieser inneren Nahrung aufnehmen konnten, weil es keine Ausstellungen und Konzerte gab, stellt sich umso mehr die Frage: „Was ist es, das uns diese Nahrung schenkt?“ Und: „Welche Organe oder welche Fähigkeiten bilden die Voraussetzung, um diese Art der Nahrung aufzunehmen?“
„Welche Sinneseindrücke stärken, beleben und gesunden uns?“
Die Malerin Beate Biebricher ist diesen Lebenskräften auf der Spur. Sie macht Bildekräfte sichtbar und sie hofft, dass der aktive, aufmerksame Betrachter dadurch etwas geschenkt bekommt.
In der Ausstellung „Der Jahreslauf in Farbe“ im Kulturforum am Hafen ordnet sie Ihre nicht gegenständlichen Bilder in den Jahreslauf ein: die feurige, ausgelassene, verzehrende Sonnenkraft des Sommers, das Absterben und die Auflösungstendenzen in den Mischfarben des Herbstes, die wässrige Kühle oder das eisige Weiß und die Grau- Braun- und Grüntöne des Winters und die sich machtvoll vorbereitenden, manchmal noch verborgenen Wachstumskräfte des Frühlings.
Prozesshaftes, Werden und Vergehen zeigen sich im Kreislauf der Natur ebenso wie in den Arbeiten der Künstlerin.
Vier große Triptychen zu jeweils einer der vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden ergänzt durch kleinere Arbeiten zum Thema. Die Künstlerin versucht, die jeweilige Stimmung und auch die Farben einer Jahreszeit einzufangen und malerisch auszudrücken.
Ausgestellt werden überwiegend Arbeiten in Öl, manchmal unterlegt durch Papier- oder Materialcollagen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Gedichte.
Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie auf ihrer Homepage: www.beatebiebricher.de


von Matthias Weber ist ein ähnliches Anliegen erkennbar. Die auch zwischen Zeichnung und Malerei angelegten Werke bekommen ihren besonderen Reiz durch den Bildgrund. Weber arbeitete ausschließlich auf braunem Packpapier, auf dem die schwarzen und weißen Lasuren eine Vielzahl von farbigen Facetten bilden, und das Altmeisterliche Höhen mit weißer Farbe eine ganz besondere Bedeutung bekommt. Manchmal begnügt sich die figürliche Darstellung mit einer Umrisslinie, während jedes Detail des Umraumes exakt wiedergegeben ist.
durch sein gesamtes künstlerisches Schaffen. In seiner Malerei benutzt er architektonische Situationen, um seine Bilder wie Bühnen aufzubauen. Gebäude und Plätze, bunt gemischt durch alle Baustile und Epochen wirken wie Kulissen zwischen denen eine Melange aus Menschenfiguren, Tieren, Musikanten, abstrakte Elemente und alltagstaugliches Interieur die Szene bespielen. Diese nahezu surrealistischen Bildlandschaften verwandeln sich im Klein-und Großformat zu puzzleartigen, überraschenden Bildkonstruktionen.















