Fußball-EM 2024: Deutschland – Schweiz

Sonntag, 23. Juni, 2024
ab 19:00 Uhr | Eintritt frei

Public Viewing im Kulturforum

 

Das Kulturforum Buxtehude lädt Euch bei freiem Eintritt zum Vorrundenspiel der Fußball-Europameisterschaft 2024 der Männer am Sonntag, 23. Juni, 21:00 Uhr ein. Das Spiel gibt es live im Saal auf einer großen Leinwand.

Wir öffnen wieder bereits zwei Stunden vorher, also um 19 Uhr – Zeit für eine entspannte Einstimmung auf das Fußballereignis. Die Vorberichterstattung im TV mit Bildern und Reportagen wird selbstverständlich live auf der Leinwand übertragen. Ein Erlebnis unter Freunden! Kühles Bier und Erfrischungsgetränke gibt es am Tresen bei unserem freundlichen Bistroteam.

Eine Reservierung ist nicht möglich!

 

Sollte die Deutsche Nationalelf weiterkommen, ergänzen wir die Public Viewing Termine aktuell entsprechend um die weiteren Spiele.

Fußball-EM 2024: Deutschland – Ungarn

Mittwoch, 19. Juni, 2024
ab 16:00 Uhr | Eintritt frei

Public Viewing im Kulturforum

 

Das Kulturforum Buxtehude lädt Euch bei freiem Eintritt zum Vorrundenspiel der Fußball-Europameisterschaft 2024 der Männer am Mittwoch, 19. Juni, 18:00 Uhr ein. Das Spiel gibt es live im Saal auf einer großen Leinwand.

Wir öffnen bereits um 16 Uhr – Zeit für eine entspannte Einstimmung auf das Fußballereignis. Die Vorberichterstattung im TV mit Bildern und Reportagen wird selbstverständlich live auf der Leinwand übertragen. Ein Erlebnis unter Freunden! Kühles Bier und Erfrischungsgetränke gibt es am Tresen bei unserem freundlichen Bistroteam.

Eine Reservierung ist nicht möglich!

 

Weiterer Public Viewing Termin (Vorrunde):

  • Sonntag, 23. Juni 2024, 21:00 Uhr, Deutschland – Schweiz, Einlass 19:00 Uhr

Sollte die Deutsche Nationalelf weiterkommen, ergänzen wir die Public Viewing Termine aktuell entsprechend um die weiteren Spiele.

Fußball-EM 2024: Deutschland – Schottland

Freitag, 14. Juni, 2024
ab 19:00 Uhr | Eintritt frei

Public Viewing im Kulturforum

 

Das Kulturforum Buxtehude lädt Euch bei freiem Eintritt zum Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft 2024 der Männer am Freitag, 14. Juni, 21:00 Uhr ein. Das Eröffnungsspiel gibt es live im Saal auf einer großen Leinwand.

Wir öffnen bereits um 19 Uhr – Zeit für eine entspannte Einstimmung auf das Fußballereignis. Die Vorberichterstattung im TV mit Bildern und Reportagen wird selbstverständlich live auf der Leinwand übertragen. Ein Erlebnis unter Freunden! Kühles Bier vom Fass und Erfrischungsgetränke gibt es am Tresen bei unserem freundlichen Bistroteam. Die Vorberichterstattung beginnt um 19:25 Uhr!

Eine Reservierung ist nicht möglich!

 

Weitere Public Viewing Termine (Vorrunde):

  • Mittwoch, 19. Juni 2024, 18:00 Uhr, Deutschland – Ungarn, Einlass 16:00 Uhr
  • Sonntag, 23. Juni 2024, 21:00 Uhr, Deutschland – Schweiz, Einlass 19:00 Uhr

Sollte die Deutsche Nationalelf weiterkommen, ergänzen wir die Public Viewing Termine aktuell entsprechend um die weiteren Spiele.

KIK: “Geliebte Köchin “

Donnerstag, 20. Juni, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00
Kinoteller ab 19 Uhr für € 10,00 vor Ort!

FR 2023 /  135 Minuten / Regie:Trần Anh Hùng

 

Es geht in diesem Film um die Kunst des Kochens und Genießens, wobei schon die Bilder ein Genuss sind, sodass die Zuschauenden meinen, die Aromen riechen zu können. Das französische Gourmet-Kino mit Juliette Binoche als Eugenie und Benoit Maginel als Dodin Bouffant unter der Regie von Tran Ahn Hung bekam 2023 den Regie-Preis von Cannes. Dodin ist ein legendärer Gourmet in Frankreich, der zu einem festlichen Diner empfängt. Die freiheits-liebende Eugenie ist seit 20 Jahren seine Köchin, die die Gäste wie die Frau des Hauses behandeln. Beide verbindet die ganz eigene Sprache des Kochens; das Romantik-Genre wird in diesem Film nicht bedient.

 

An diesem Kinotag hält das KIK zusammen mit dem Bistro-Team ab 19 Uhr wieder einen Imbiss auf einem „Kinoteller“ bereit, der zusätzlich  Euro 10,- kosten wird. Wir bitten um eine telefonische Vorbestellung bis spätestens zum 17.06.24 unter 04161 82334.

KIK: „The Old Oak”

Donnerstag, 30. Mai, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

UK, FR 2023, 113 Minuten, Regie: Ken Loach

Ken Loach soll über diesen Film gesagt haben, es könne sein letzter sein. Dieser feierte 2023 in Cannes Premiere und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Es ist  ein Filmdrama, benannt nach dem letzten verbliebenen Pub in einem ehemaligen Grubendorf. Hier treffen syrische Flüchtlinge und arbeitslose Grubenarbeiter, die sich als vom System verraten erleben, aufeinander. Der Pub-Wirt TJ Ballantyne  und ein Flüchtling richten eine Volksküche ein, was die Gegensätze zwischen den flüchtlingsfeindlichen Alteingesessenen und den Flüchtlingen verstärkt. Erst als sie alle von der Ermordung vom Vater des Flüchtlings erfahren, findet die Dorf-gemeinschaft zusammen.

 

Film: Die Unbeugsamen

Mittwoch, 22. Mai, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes

"Die Unbeugsamen" - Ein Film von Torsten Körner

Im Rahmen des 75jährigen Bestehens des Grundgesetzes laden die Gleichstellungsbeauftragte und das KIK zu einem Filmabend im Kulturforum Buxtehude ein.

DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.

Politikerinnen von damals kommen zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbstvergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Der Film von Torsten Körner stammt aus 2021 und ist 144 Minuten lang.

 

Eintrittskarten zu 5 Euro sind online buchbar unter Tickets oder können telefonisch reserviert werden, werktags während der Öffnungszeiten des Kulturforums Buxtehude von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 04161 502556.

KIK: „Ein ganzes Leben”

Donnerstag, 16. Mai, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, AUT 2023, 115 Minuten, Regie: Hans Steinbichler

Nach dem 2014 veröffentlichten Roman von Robert Seethaler entsteht ein filmisches Epos, das in der Bergkulisse die Lebens-geschichte des Hilfsarbeiters Andreas Egger schildert. Regisseur Hans Steinbichler zeigt das Leben des Waisenjungen auf einem abgelegenen Hof in den Alpen. Seine Kindheit ist von Gewalt geprägt; Andreas hat später nur ein kurzes gemeinsames Leben mit seiner großen Liebe, er wird Soldat und gerät in Kriegsgefangenschaft. Egger ist trotz aller Schicksalsschläge ein starker, aufrechter Mann geworden.

 

KIK: „Black Friday for Future”

Donnerstag, 2. Mai, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

F, 2023, 120 Minuten, Regie: Olivier Nakache, Éric Toledano

Zwei junge Männer versuchen, sich mithilfe windiger Aktionen von ihrem Schuldenberg zu befreien. Sie schließen sich einer Gruppe von Klimaaktivisten an, mit deren Zielen sie nicht viel gemeinsam haben. So lassen sie blockierte Autofahrer gegen Geld passieren, wenn sich denn nicht einer der beiden zu der Anführerin der Gruppe hingezogen fühlte. Wie schon in „Ziemlich beste Freunde“ geht es wieder mit herzlichem und positivem Humor um soziale Probleme, ohne dass der Film belehrend oder moralisierend wäre.

 

KIK: „Anatomie eines Falls”

Donnerstag, 11. April, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

- ausverkauft -

 

F, 2023, 151 Minuten, Regie: Justine Triet

Eigentlich geht es in diesem Film der Regisseurin Justine Triet mit Sandra Hüller als Sandra, einer deutschen Schriftstellerin, um die Frage, was vor Gericht als Wahrheit bewertet und damit verurteilt wird, vor allem wenn es sich um einen komplexen Indizienprozess handelt. Schauplatz dieses Dramas aus dem Jahre 2023 ist ein abgelegener Ort in den französischen Alpen, in dem sie mit ihrem erblindeten Sohn Daniel (Milo Machado Graner) und ihrem Mann Samuel (Swann Arlaud) lebt. Samuel wird tot am Haus aufgefunden, ihr Sohn als Zeuge vernommen. Die Fehlbarkeit der subjektiven Wahrnehmung aller Beteiligten ist das Kernthema.

 

„Liebeshilfe” ein Film von Annette Schlapkohl

Samstag, 16. März, 2024
15:30 Uhr
Eintritt frei

Jesidische Kultur und Flüchlingsintegration in Deutschland

 

Die „Omas gegen Rechts Buxtehude“ zeigen den Spielfilm „Liebeshilfe“ von Regisseurin Annette Schlapkohl. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Der Film erzählt von der Liebe zwischen den Mitfünfzigern Svenja (Ilonka Siekendieck) und Peter (Ulrich Normann), unterstützt von den humorvollen Jesiden Nadja (Khnaf Aschur Saml) und Findi (Badal Hassan Saml). Regisseurin Schlapkohl und die HauptdarstellerInnen sind im Kulturforum Buxtehude bei der Filmvorführung dabei und stehen im Anschluss für einen Austausch zur Verfügung.

Die renommierte Historikerin Schlapkohl, die bereits mehrere Dokumentarfilme gedreht hat, hat mit „Liebeshilfe“ ein emotionales Werk produziert, das das Publikum über die reine Unterhaltung hinaus auch und zuerst zum Nachdenken anregen will.

 

 

„Liebeshilfe“ entführt die Zuschauer auf eine gefühlvolle Reise durch die Themen „Liebe in der zweiten Lebenshälfte“, „Jesidische Kultur“ und „Flüchtlingsintegration“. Schlapkohl verwebt geschickt diese Elemente zu einer fesselnden Handlung. Schauplatz des Films ist die Region Uetersen. Teilweise spielt die Geschichte in Hamburg. Der Film ist mit Liebe zum Detail und ohne großes Budget produziert worden. Die technische Perfektion steht nicht im Vordergrund dieses Films. Stattdessen überzeugt „Liebeshilfe“ durch die authentische Darstellung der Handlung und Gefühle durch die Laiendarsteller, inszeniert von dem erfahrenen Kameramann Rolf Hauffe.

Der Film nimmt Bezug auf das Schicksal der Jesiden. Die Jesiden sind, eine ethnisch-religiöse Gruppe mit etwa einer Million Angehörigen, deren ursprüngliche Hauptsiedlungsgebiete im nördlichen Irak, in Nordsyrien und in der südöstlichen Türkei liegen. Viele sind von dort geflüchtet, 100.000 bis 150.000 Jesiden leben jetzt in Deutschland.

 

 

Die Vorführung dieses Films ist möglich, da die Omas gegen Rechts Buxtehude projektbezogen durch den Aktionsfonds „Stark gegen Rassismus“ gefördert werden. Der Aktionsfonds „Stark gegen Rassismus“ stärkt die Arbeit und die Sichtbarkeit von informellen Gruppen und kleineren Vereinen für antirassistisches, ehrenamtliches Engagement. Dahinter stehen „Citizens For Europe gUG“ und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Regisseurin Annette Schlapkohl

 

 

Kino – „Gebt uns Bücher, gebt uns Flügel“

Sonntag, 26. November, 2023
17:00 Uhr | Eintritt frei

 Die „Kinderbuchbrücke“ der Jella Lepman
Das Kulturforum Buxtehude präsentiert  zusammen mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW den Film „Gebt uns Bücher, gebt uns Flügel“.

 

Der Film von Andreas Steinhöfel basiert auf der Autobiografie „Die Kinderbuchbrücke“ der Jella Lepman. Lepman gründete nach dem Zweiten Weltkrieg die Internationale Jugendbibliothek  (IJB), die heute größte Einrichtung für Kinder- und Jugendliteratur weltweit. Ursula Remmers von der GEW, Kreisverband Stade, führt in den Film ein.

 

Zu der Geschichte und Entstehung des Films, der exklusiv im Kulturforum Buxtehude vorgeführt wird: 1936 verlässt die jüdische Journalistin Jella Lepman das faschistische Deutschland. 1945 kehrt sie aus dem Londoner Exil zurück, gerufen von der amerikanischen Militärregierung. Sie soll sich im Rahmen der demokratischen Bildungsarbeit um die deutschen Frauen und Kinder kümmern.

 

Schnell entwickelt Lepman eine Idee: In München eröffnet sie 1946 eine internationale Kinderbuchausstellung, um deutschen Kindern Wege aus einem zerstörten Deutschland zu weisen, im Sinne von Freiheit und Völkerverständigung.

 

Mit ihrer Kinderbuchbrücke legt Jella Lepman 1949 den Grundstein für die Internationale Jugendbibliothek (IJB), die heute größte Einrichtung für Kinder- und Jugendliteratur weltweit.

 

Andreas Steinhöfel, Autor der Kinderbücher rund um Rico und Oskar, wird aufmerksam auf das Leben und Wirken einer außergewöhnlichen Frau, die mit Energie und Hartnäckigkeit ihre Ziele verfolgt. Er erzählt in seinem Dokumentarfilm „Gebt uns Bücher, gebt uns Flügel“ die Geschichte der Jella Lepman. Die Idee ihren Weg zu den Kindern und den Büchern zu verfilmen ergab sich aus ihrer Autobiografie „Die Kinderbuchbrücke“, die ihm zufällig in die Hände fiel. Damit gelingt es ihm, die Autorin und Journalistin aus dem Dunkel der Vergessenheit zu befreien und ihr ein würdiges Denkmal zu setzen.

 

Der Eintritt ist frei.

 

 

Anmeldungen nimmt Frau Ursula Remmers entgegen:

ursula.remmers@t-online.de oder 04161/4512

 

Foto: ©Familie Lepman-Mortara

 

 

 

KIK: „Adios Buenos Aires”

Donnerstag, 14. Dezember, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D/AR, 2023; 95 min; Regie: German Kral
Der Tango ist eine Melange aus Melancholie, Euphorie, Hoffnung, Leid und Tatandrang. Julio, der Protagonist, spielt Bandoneon in einem Tangoquintett. Er droht, während der Wirtschaftskrise 2002 in Argentinien zu verarmen.

 

Er sieht keinen anderen Ausweg, als in das Geburtsland seiner Mutter, nach Deutschland auszuwandern. Das Quintett feiert mit einem alten Tangostar aus dem Altenheim wieder Erfolge, sodass sich Julio von seiner Absicht, das Land zu verlassen, verabschiedet. Und er lernt die Taxifahrerin Mariela kennen.

 

 

 

 

 

 

KIK: „Roter Himmel”

Donnerstag, 30. November, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, 2023; 102 min; Regie: Christian Petzold
Der Film von Regisseur Christian Petzold behandelt die Themen Liebe, Wert des Lebens, die Bedrohung durch den Klimawandel, ohne dass es sich um eine gut nacherzählbare Handlung handelt.

 

Er zeigt seine Charaktere filmisch: Den Schriftsteller Leon (Thomas Schubert), der keinen Schlaf und vor allem keine Inspiration findet; seinen Kumpel  Felix (Langston Uibel), dessen Mutter das Wochenendhaus an der See doppelt vermietet hat; Nadja, die russische Saison-Eisverkäuferin , die über Heine promoviert und Devid, den Rettungsschwimmer (Enno Trebs). Leon möchte eigentlich teilhaben an den Vergnügungen der anderen, wartet auf seinen Verleger (Matthias Brandt), dem er aber nichts vorzuweisen hat. Der rote Himmel rückt näher und fordert Opfer. Leon hat etwas erlebt: Er kann schreiben. Der Film hat 2023 auf der Berlinale den Großen Preis der Jury bekommen

 

 

 

 

 

 

KIK: „Das Lehrerzimmer”

Donnerstag, 16. November, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, 2023; 94 min; Regie: Ilker Catak
Der neue Film von Ilker Catak zeigt mit der Lehrerin Carla (Leonie Benesch) einige Probleme auf, an denen heute Schule in Deutschland krankt:

 

Eine engagierte junge Lehrerin trifft in einem Lehrerzimmer an einem Gymnasium auf Misstrauen, Neid und Abwehr, als sie mit ihren Methoden ihre Schülerinnen und Schüler im Griff hat. Als es jedoch um die Aufklärung von Diebstählen geht, überschreitet sie ihre Kompetenzen, sie wird nun von allen Seiten mit Anfeindungen konfrontiert, nicht nur im Lehrerzimmer. Der Film erhielt dank seiner Frage nach Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, nach moralischen Werten und dank seiner herausragenden Darstellerin die Lola des Deutschen Filmpreises.

 

 

 

 

KIK: „Irgendwann werden wir uns alles erzählen”

Donnerstag, 2. November, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, 2023; 132 min; Regie: Emily Atef
Es ist ein heißer Sommer 1990, ein Jahr nach der Wende in einem Dorf in Thüringen.  Die bald 19jährige Maria (Marlene Burow) lebt auf dem Hof der Familie ihres Freundes Johannes und soll oder will sich eigentlich auf ihr Abitur vorbereiten, lässt sich aber durch den Sommer treiben, während sich Johannes von der neuen Zeit begeistern lässt und Pläne schmiedet, deshalb in die Stadt gehen will.

Maria wird aus ihrer Lethargie gerissen, als sie dem doppelt so alten Henner (Felix Kramer) auf dessen Hof begegnet. Es beginnt eine leidenschaftliche Affäre, die beide zutiefst verunsichert – auch angesichts der Hoffnungen, Ängste, Enttäuschungen, die sich nach der Wiedervereinigung abzeichnen.

 

 

 

 

KIK: „Grump”

Donnerstag, 19. Oktober, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D/FIN, 2022; 109 min; Regie: Mika Kaurismäki
Der Titel des finnischen Roadmovies von Mika Kaurismäki sagt schon viel über den alten Mann, der sich auf die Reise nach Deutschland begibt. Er will als Ersatz für seinen verschrotteten Ford Escort, Baujahr 1972 genau dieses Modell wiederhaben, das er nur noch in Deutschland findet.

 

Dabei will Hassu (Heikki Kinnunen) auch seinen hier lebenden Bruder Tarmo (Kari Väänänen) wiedersehen. Der Alte ist auch im Umgang mit seinen Söhnen, wie im Umgang mit seinem Bruder miesepetrig , der ihn aber auf der Reise begleitet. Es geht in diesem Film nicht so sehr um die Reise an sich, sondern um das Zwischenmenschliche, um die Reue und die Sehnsucht nach Versöhnung und die unternehmungslustige Freude am Fahren.

 

 

KIK: „Triangle of Sadness “

Donnerstag, 5. Oktober, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

S/FR/GB/D/TR/GR, 2022; 147 min; Regie: Ruben Östlund
Die satirische Tragikomödie des Regisseurs Ruben Östlund ist in der Welt der Reichen und Schönen angesiedelt und wirft einen Blick auf menschliche Abgründe, als das aufstrebende Model Yaya (Charlbi Dean Kriek) und das männliche, weniger erfolgreiche Model Carl (Harris Dickinson) auf eine kostenlose Kreuzfahrt eingeladen werden.

 

Nach Sturm, Piratenüberfall und Explosion können sich die Kreuzfahrtgäste auf eine Insel retten. Es geht in den drei Filmsequenzen um die Frage, wer in der Lage ist, sich in solch einer Situation zurechtzufinden, was Menschen bereit sind zu tun, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Der Film hat die Goldene Palme in Cannes gewonnen trotz der als Kapitalismus Light benannten Kritik und der hochkarätigen Besetzung: Klassenkampf dargestellt an den Decks eines Schiffes bis hin zum Rollentausch im dritten Filmkapitel.

 

 

KIK: „Anatomie eines Falls” – Filmfrühstück

Sonntag, 10. März, 2024
11:00 Uhr
16,00 € inkl. Frühstück

- Ausverkauft -

F, 2023, 151 Minuten, Regie: Justine Triet

Die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Buxtehude, Gabi Schnackenberg, und die KIK-Frauen haben auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Film für das Frauen-Film-Frühstück gefunden. Dazu wird es  ein passendes Gespräch  zum Thema „Frauen in der Justiz“ geben, voraussichtlich mit einer Richterin, einer Anwältin und einer Polizeibeamtin. Die Gegebenheiten sind dieselben wie immer: telefonische Anmeldung unter 04161 82334  (S.Fibig), Kosten für Film und Frühstück Euro 16,-.

 

Eigentlich geht es in diesem Film der Regisseurin Justine Triet mit Sandra Hüller als Sandra, einer deutschen Schriftstellerin, um die Frage, was vor Gericht als Wahrheit bewertet und damit verurteilt wird, vor allem wenn es sich um einen komplexen Indizienprozess handelt. Schauplatz dieses Dramas aus dem Jahre 2023 ist ein abgelegener Ort in den französischen Alpen, in dem sie mit ihrem erblindeten Sohn Daniel (Milo Machado Graner) und ihrem Mann Samuel (Swann Arlaud) lebt. Samuel wird tot am Haus aufgefunden, ihr Sohn als Zeuge vernommen. Die Fehlbarkeit der subjektiven Wahrnehmung aller Beteiligten ist das Kernthema.

 

40 Jahre KIK

Samstag, 19. August, 2023
20:00 Uhr | Eintritt frei

Wir wollen feiern!

Mit Filmschnipseln, Snacks und mehr!  Lasst Euch überraschen - Der Eintritt ist frei!

 

KIK: „Reise in die Wüste”

Donnerstag, 7. März, 2024
19:00 Uhr
6,00 € Eintritt + 10,00 € Kinoteller

DE, CH, AT, LU, 2023, 110 Minuten, Regie: Margarethe von Trotta

 

Das Drama „Ingeborg Bachmann – eine Reise in die Wüste“ aus dem Jahre 2023 unter der Regie von Margarethe von Trotta widmet sich dem Leben der österreichischen Dichterin und dem des Schweizer Autors Max Frisch. Ingeborg Bachmann, gespielt von Vicky Krieps, und Ronald Zehrfeld in der Rolle von Max Frisch begegnen sich 1958 in Paris. Sie, eine der bedeutendsten Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts, eine Feministin, und der Schrift-steller Max Frisch fühlen sich zueinander hin-gezogen. Ihre von beiden   Seiten sehr unter-schiedlich erlebte Beziehung endet nach fünf Jahren. Bachmann sucht psychiatrische Hilfe und folgt dem Psychoanalytiker Adolf Opel (Tobias Resch) auf einer Reise durch die Wüste Ägyptens. Sie kann für sich das Kapitel Max Frisch abschließen. Bachmann stirbt 1973 unter tragischen Umständen.

 

 

An diesem Kinotag hält das KIK zusammen mit dem Bistro-Team wieder einen Imbiss auf einem „Kinoteller“ bereit, der Euro 10,- kosten wird, die mit dem Kinoeintritt zu entrichten sind. Die Veranstaltung  beginnt um 19:00 Uhr.

 

KIK: „Heaven can wait”

Donnerstag, 21. März, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, 2023, 103 Minuten, Regie: Sven Halfar

 

Es handelt sich bei diesem „musikalischen“ Dokumentarfilm wiederum um das Thema des letzten Lebenskapitels. Sven Halfars Film zeigt seine Protagonisten mit ihrem Chor und ihrem Chorleiter Jan Christoph im Hier und Jetzt mit ihren selbst ausgewählten unterschiedlichen Songs, in denen Liebe, Bedauern, Traurigkeit und Unsicherheit - manchmal auch Stolz zum Ausdruck kommen. Dem Regisseur und seinem Kameramann gelingen Empathie und filmische Distanz gleichermaßen. Dem Chor kann man übrigens erst mit über 70 Jahren beitreten.

 

KIK: „Past Lives”

Donnerstag, 8. Februar, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00
6,00€

USA, 2023, 106 Minuten, Regie: Celine Song

 

Ijoma Mangold in der ZEIT (34/2023) nennt diesen Film aus dem Jahre 2023 „Endlich mal ein Film, der einfach sehr genau vom Leben erzählt“. Er ist das Kinodebüt der Regisseurin Celine Song, in dem sie ihre eigene Geschichte aufgreift. Der Film beginnt in New York mit drei Personen an einem Bartresen. Ein Mann und eine Frau sprechen Koreanisch miteinander, die dritte Person versteht offensichtlich die Sprache nicht. Der Film springt zurück zu zwei etwa 10jährigen Kindern in Korea, die gemeinsam aus der Schule nach Hause gehen. Dort lernt das Mädchen englische Wörter, die Familie will nach Kanada auswandern.12 Jahre später stößt die junge Frau (Greta Lee) auf Facebook, jetzt in einem Studium als Theaterautorin auf ihren alten Schulfreund Hae Sung (Teo Yoo). Sie befinden sich an den entgegengesetzten Enden der Erde in einem Distanzdialog. Wiederum zwölf Jahre später meldet sich Hae Sung bei Nora aus New York. Nora ist inzwischen mit Arthur (John Magaro) verheiratet, dem nicht verborgen bleibt, dass die Vergangenheit auflebt. Sie sind die drei Menschen am Bartresen.

 

KIK: „Für immer”

Donnerstag, 25. Januar, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00
6,00€

D, 2023, 87 Minuten, Regie: Pia Lenz

 

Die Regisseurin Pia Lenz hat Eva und Dieter Simon (verstorben 2022 und 2023) über fünf Jahre lang mit einer Dokumentation über das alte Ehepaar, das 70 Jahre verheiratet war, begleitet. Es ist eine ruhige, bedächtige, fein beobachtete Dokumentation. Sie besteht aus Briefen, Filmaufnahmen, privaten Fotos, vor allem aus Eva Simons - von Nina Hoss gelesenen – Tagebuchaufzeichnungen  und offenen Gesprächen. In den Kritiken wird der Film mit Respekt für die beiden Menschen eine „Ode an die Beständigkeit“ genannt. Wahr-scheinlich wird die Tochter Siska Simon  an der Filmaufführung teilnehmen.

 

KIK: „Fallende Blätter”

Donnerstag, 22. Februar, 2024
20:00 Uhr
6,00€

FI, 2023, 81 Minuten, Regie: Aki Kaurismäki

 

Die Tragikomödie, ein Liebesfilm, hat den Preis der Jury beim Festival in Cannes 2023 bekommen; das Drehbuch ist von Aki Kaurismäki, er führt auch Regie. Es ist eine zarte Liebesgeschichte in Helsinki, ein „lakonisch-minimalistisches“ Meisterwerk als zeitloses Plädoyer für Zuneigung und Solidarität. Er erzählt von  zwei Menschen, gespielt von Alma Pöysti und Jussi Vatanen, die nachts zufällig aufeinandertreffen und nach der Liebe suchen. Dem steht vieles entgegen: monotone Arbeit, Entlassungen, Alkoholsucht, Verpassen eines Treffens,  ein Aufenthalt im Krankenhaus. Im Radio im Hintergrund gibt es Nachrichten über den Ukrainekrieg.

 

KIK: „Im Taxi mit Madeleine”

Donnerstag, 11. Januar, 2024
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00
6,00€

F, 2022; 91 Minuten; Regie: Christian Carion

 

Als die 92jährige Madeleine (Lina Rinaud) in das Taxi des grummeligen Fahrers Charles (Dany Boon) für die endgültige Fahrt ins Seniorenheim einsteigt, ahnt dieser noch nicht, dass ihn eine Lebensgeschichte erwartet. Die alte Dame bittet ihn, alle Orte in Paris abzufahren, die für sie von Bedeutung sind, an denen sie gelebt hat: Die außergewöhnliche Vergangenheit führt die Kundin und ihren Fahrer auch zu einem Theater, in dem die Mutter als Garderobiere gearbeitet hat; der Vater wurde von den Nationalsozialisten ermordet; sie bekommt von einem US-Soldaten einen Sohn; sie wehrt sich später gegen einen gewalttätigen Ehemann, dafür wird sie inhaftiert. Der desillusionierte Fahrer  hört ihr mit wachsendem Interesse zu.

 

 

KIK – Filmwochenende: Hamburg im Film – Film in Hamburg

Sonntag, 27. November, 2022
11:00 Uhr | Eintritt € 6,00
Kulturforum | Kinosaal

Film: “Große Freiheit Nr. 7” (DE, 1944, 109 Min., Regie: Helmut Käutner)

Der Film sollte 1943 den Nationalsozialisten als Loblied auf die Handelsmarine dienen. Regisseur Käutner aber drehte „ein schwermütiges Drama“ mit Volksschauspieler Hans Albers als demontiertem Helden, als alterndem, trinkenden Elbe-Matrosen, mit außerehelichen Liebesaffären, mit melancho-lischen Liedern wie "La Paloma“. Statt fröh-licher Durchhalteparolen ein inhaltlich und ästhetisch nicht linientreuer Film, was schon der Filmtitel andeutet. Der Protagonist fährt nicht für Volk und Vaterland wieder zur See, sondern wegen seines gebrochenen Herzens. In die deutschen Kinos kam dieser Hamburg-Film erst 1945 nach der Freigabe durch die alliierte Militärzensur.

KIK – Filmwochenende: Hamburg im Film – Film in Hamburg

Samstag, 26. November, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00
Kulturforum | Kinosaal

Film: "Soul Kitchen" (DE, 2009, 99 Min., Regie: Fatih Akin)

Viele von Ihnen werden sich an die „spürbar gute Laune eines bis in die Nebenrollen überragend besetzten Ensembles“ erinnern: Adam Bousdoukos als Restaurantbesitzer Zinos, Catrin Striebeck als Finanzbeamtin, Moritz Bleibtreu als Zinos krimineller Bruder, der Starkoch Shayn, gespielt von Birol Ünel und in weiteren Rollen Monica Bleibtreu in ihrer letzten Filmrolle, Wotan Wilke Möring, Peter Lohmeyer, Jan Fedder, Gustav-Peter Wöhler und Udo Kier. Der Regisseur Fatih Akin nennt seinen Film aus dem Jahre 2009  einen etwas anders gearteten Heimatfilm: die Rettung eines abgerockten Lokals in Hamburg-Wilhelmsburg – gegen die Gentri-fizierung – mit tollem Soundtrack; diese Heimat muss geschützt werden, auch das kein überaltertes Thema?

KIK – Filmwochenende: Hamburg im Film – Film in Hamburg

Freitag, 25. November, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00
Kulturforum | Kinosaal

Film:  "A Most Wanted Man" ( GB,  2014, 122 Min., Regie:  Anton Corbijn )

Carrès Polit-Thriller aus dem Jahre 2014 unter der Regie von Anton Corbijn spielt in Hamburg (und Berlin, na und?). Seine Thematik ist aktuell wie eh und je. Der illegal eingereiste muslimische Tschetschene Karpov (Grigoriy Dobrygin) sucht das unrechtmäßig erworbene Vermögen seines Vaters. Das lässt die Alarmglocken des US-Geheimdienstes wie auch die des deutschen läuten. Auch die Anti-Terror-Einheit unter der Leitung von Günter Bachmann (Philipp Seymour Hoffman in  seiner letzten Rolle) interessiert sich für Karpov. Trotz aller ausgeklügelten Pläne und Absprachen obsiegt das CIA-Team. Wie immer – nicht nur in dieser hochintelligenten Agentengeschichte?

KIK: „Glück auf einer Skala von 1 – 10”

Donnerstag, 17. November, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

FR, CH, 2021, 92 Min., Regie: Bernhard Campan, Alexandre Jollien

 

Die beiden Regisseure Alexandre Jollien und Bernard Campan spielen auch die Hauptrollen: den fröhlichen, körperlich behinderten Gemüselieferanten Igor, der nachts Philoso-phen liest, und den miesepetrigen Bestattungs-unternehmer Louis. Dieser überfährt Igor, bringt ihn ins Krankenhaus und hält die Sache damit für erledigt; Igor aber findet, dass sie eigentlich befreundet sein sollten. Der Film lebt von seiner ruhigen, emotionalen, ja zarten Stimmung mit lustigen Dialogen: Ziemlich beste Freunde lässt grüßen.

 

KIK: „Corsage”

Donnerstag, 20. Oktober, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

DE, 2022, 112 Min., Regie: Marie Kreutzer

 

Und nun noch das KIK auf Sissis Spuren? Ja, aber wir könnten mit dem Film von Marie Kreutzer aus dem Jahre 2022, mit dem Vicky Krieps als Kaiserin Elisabeth einen etwas anderen Blick auf Sissi werfen. Der Film ist eine Neuerzählung des Lebens von Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837 - 1898). Schafft es der Film, das Bild von Romy Schneider aus unseren Köpfen zu verbannen? Gibt es Parallelen zu heutigen royalen Leben?

 

KIK: „Ivie wie Ivie“

Donnerstag, 6. Oktober, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

DE, 2021, 116 Min., Regie: Sarah Blaßkiewitz

 

Regisseurin und Autorin Sarah Blaßkiewitz erzählt in ihrem neuen Film IVIE WIE IVIE von einer jungen, afroamerikanischen Frau, die gar nicht einsieht, als Deutsche mit ausländischen Wurzeln Integrationsvorbild zu sein. Doch als sie ihre bislang unbekannte Halbschwester kennenlernt, bekommt sie die Welt um sich herum plötzlich aus einer anderen Perspektive präsentiert. Ein starker, wirklich sehr beeindruckender Film über Selbstbestimmung. Der Film, den wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative Menschenwürde - Solidarität. Grenzenlos zeigen, ist unterhaltsam, subtil und piltisch.

 

KIK – Musikkino

Donnerstag, 8. September, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

International Music Festival Buxtehude, Altes Land, Harburg, Stade
„Diva“ (F 1981, 113 Minuten, Regie: Jean-Jacques Beineix)

 

Kulturforum am Hafen | Hafenbrücke 1 | 21614 Buxtehude

 

Kartenvorverkauf: Kulturforum am Hafen: Telefon: 04161-502556,
E-Mail: info@kulturforum-hafen.de

 

Der junge Postbote Jules ist ein großer Verehrer der weltberühmten Opernsängerin Cynthia Hawkins. Als es ihm gelingt, einen illegalen Mitschnitt eines ihrer Konzerte zu bekommen, ist er überglücklich - denn die Diva will ihre Opernauftritte nicht aufnehmen und auf Platte veröffentlichen lassen. Jules' Tonbandaufnahme wird jedoch verwechselt mit dem Band eines ehemaligen Callgirls, auf dem Informationen über die Machenschaften einer Gangsterbande zu finden sind. Als die Gangster dieses Band zurück haben wollen, gerät Jules in tödliche Gefahr.

 

Benefizkonzert

Sonntag, 13. März, 2022
15:00 – 18:00 Uhr | Eintritt frei

Benefizkonzert
für die Ukraine-Nothilfe des DRK

 

mit vielen Musikern, Bands und Chören
aus dem Landkreis Stade

 

Auf 3 Bühnen im Kulturforum und Deck1/Malerschule

 

Wir bitten um Spenden.

 

Aktuelle Öffnungszeiten

Sonntag, 5. Juli, 2020
Sonntag, 16. August, 2020

Aktuelle Öffnungszeiten des Kulturforums:

05.07.2020     11.00-18.00 Uhr
12.07.2020     11.00-18.00 Uhr

19.07.2020 - 09.08.2020 Sommerpause

ab 16.08.2020 14.00-18.00 Uhr (nur sonntags)

 

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

Donnerstag, 26. März, 2020
19:30 Uhr | Eintritt € 5,00

Don Siegel:  „Die Dämonischen“ (USA 1956, 80 Minuten, Regie: Don Siegel)

 

Der sehr spannende Film „Die Dämonischen“ von Don Siegel ist einer der besten frühen Science Fiction-Filme, der die Paranoia der McCarthy-Ära spiegelt und so gut wie ohne special effects auskommt.
Der Film basiert auf dem Roman „Die Körperfresser kommen“ (The Body Snatchers) von Jack Finney und gilt heute als einer der wichtigsten Vertreter seines Genres der 1950er Jahre.

 

Der Film handelt von außerirdischen Invasoren, die nach und nach die Bewohner einer kalifornischen Stadt durch äußerlich identische, aber gefühllose Doppelgänger ersetzen.

 

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

Mittwoch, 26. Februar, 2020
19:30 Uhr | Eintritt € 5,00

Buster Keaton:
„Cops“ (USA 1928, 18 Minuten, Regie: Edward F. Cline/Buster Keaton)
„The Navigator” (USA 1924, 59 Minuten, Regie: Buster Keaton/Donald Crisp)

 

Der Kurzfilm „Cops“ (stumm, mit Musik) von und mit Buster Keaton ist ein Klassiker rund um den Versuch, mit Hilfe eines Pferdewagens umzuziehen.

 

Die Stummfilmkomödie „The Navigator“ von und mit Buster Keaton aus dem Jahr 1924 zählt zu Keatons erfolgreichsten Produktionen und brachte ihm den Durchbruch zu den beliebtesten Komikern seiner Zeit.

 

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

Donnerstag, 16. Januar, 2020
19:30 Uhr | Eintritt € 5,00

Laurel und Hardy:  „We Faw Down” (USA 1928, 18 Minuten, Regie: Leo McCarey)
„Die Wüstensöhne” ( USA 1933, 68 Minuten, Regie: William Seiter)

 

Der Kurzfilm „We Faw Down“ (stumm, mit Musik) mit Laurel und Hardy ist die Vorlage für „Die Wüstenfilme“, einem der bekanntesten Spielfilme des Duos.

 

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

Montag, 6. April, 2020
18:30 Uhr (Essen) | 20:00 Uhr (Film)|Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich

„Barfuß im Park“
(Original: „Barefoot in the Park“ | USA 1967, 104 Minuten, Regie: Gene Saks)

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino “ von Oktober bis April an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

„Barfuß im Park“ (Original: „Barefoot in the Park“) ist eine US-amerikanische Filmkomödie mit Robert Redford und Jane Fonda in den Hauptrollen. Es ist die Filmversion der erfolgreichen gleichnamigen Broadway-Komödie von Neil Simon.

 

Der überkorrekte Anwalt Paul Bratter (Robert Redford) heiratet die lebenslustige Corie (Jane Fonda), die seine geordneten Verhältnisse ganz schön auf den Kopf stellt. Nach den stürmischen Flitterwochen zieht das Ehepaar in eine gemeinsame Wohnung in Greenwich Village und auf einmal scheinen kleine Vorfälle das perfekte Leben zu stören: ein Haus ohne Aufzug, eine Mutter in der Midlife-Crisis und seltsame Nachbarn. Vor allem aber könnten Paul und Corie gar nicht unterschiedlicher auf das sich auftuende Chaos reagieren.

 

Filmkritik

„Leichte Komödie nach einem Broadway-Erfolg von Neil Simon, munter inszeniert und gespielt.“
Lexikon des internationalen Films

 

„Amüsant und schwungvoll werden die Reibereien in einer jungen Ehe geschildert. Nette Unterhaltung ab 16.“
Evangelischer Filmbeobachter

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

Montag, 2. März, 2020
18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich

„Zur Sache, Schätzchen“
(D 19686, 80 Minuten, Regie: May Spills)

 

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino “ von Oktober bis April an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

„Zur Sache, Schätzchen“ ist eine deutsche Filmkomödie von May Spils aus dem Jahr 1968. Die weibliche Hauptrolle spielte Uschi Glas, die männliche Werner Enke. Der am 4. Januar 1968 uraufgeführte Film zählte zu den kommerziellen Erfolgen des „Jungen Deutschen Films“. Er beeinflusste die Umgangssprache, unter anderem mit Begriffen wie „fummeln“ und „Dumpfbacke“.

Der Film, der sich als einer der ersten mit dem Lebensgefühl junger Menschen am Vorabend der 1968er-Unruhen auseinandersetzte, erlangte zeitweise Kultstatus. Er zeichnet das Milieu einer Subkultur, die das Gut-und-Böse-Schema der bürgerlichen Welt ignoriert und deren Vorstellungen von Normalität in Frage stellt.

 

Filmkritik

„Ein gammliger Nichtstuer in Schwabing gibt seiner Verdrossenheit an der bürgerlichen Welt mit pseudo-philosophischen Sprüchen und geistreichen Zynismen Ausdruck. Leichthändig inszenierter Erstlingsfilm; eine intelligente und streckenweise amüsante zeitkritische Glosse, in der selbstironische Kritik und das Verlangen nach menschlichen Beziehungen unüberhörbar sind. Auch in der Rückschau bleibt der Film einer der wenigen wirklich unterhaltsamen Autorenfilme.“
(Lexikon des Internationalen Films)

 

 

„In ihrem Erstling sind Spils und Enke einzigartig in der Beobachtung einer Situation zwischen Melancholie und Groteske.“
(Heyne Filmlexikon)

 

 

Auszeichnungen
Goldene Leinwand für mindestens 3 Mio. Zuschauer in 18 Monaten. Der Film kam in der Bundesrepublik auf etwa 6,5 Mio. Zuschauer.
Bundesfilmpreise 1968: Filmband in Gold in der eigens geschaffenen Kategorie Dialoge (Werner Enke und May Spils) sowie in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller (Werner Enke)

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. -  Land in Sicht

 

„Sternstunde ihres Lebens“

Donnerstag, 23. Mai, 2019
20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Anlässlich des 70jährigen Bestehens des Grundgesetzes zeigt das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude den Film „Sternstunde ihres Lebens“ (D 2014, 88 Minuten, Regie: Erica von Moeller).

 

Bonn 1948. Die Abgeordnete und Juristin Elisabeth Selbert kämpft unermüdlich für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland. Trotz der vielen Widerstände, die sie während der Sitzungen im Parlamentarischen Rat immer wieder zu spüren bekommt, gibt sie nicht auf und hält hartnäckig an ihrem Vorhaben fest.

 

Nicht nur ihre Kolleginnen aus dem Parlament, selbst ihre Sekretärin Irma steht Elisabeth Selbert zunächst skeptisch gegenüber. Sie versteht nicht, wie wichtig die Ziele sind, die Elisabeth Selbert durchzusetzen versucht. Erst eine gescheiterte Affäre mit einem Abgeordneten und die Schicksale anderer Frauen öffnen der jungen Sekretärin die Augen. Langsam nähern sich die ungleichen Frauen an.

Als sie schließlich gemeinsam eine landesweite Kampagne für den Gleichberechtigungssatz erfolgreich realisieren, ziehen sie endlich an einem Strang und mit ihnen tausende Frauen, die ihren erbitterten Kampf um Gleichberechtigung unterstützen. Selbert erlebt einen grandiosen Triumph, als ihr Antrag im neuen Grundgesetz unter Artikel 3, Absatz 2 aufgenommen wird. Sie legt damit den Grundstein für eine nunmehr 65-jährige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema Gleichberechtigung.

 

Kartenverkauf über das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude Tel. 04161/501 1510 oder gleichstellung@stadt.buxtehude.de

 

Foto: Camino Filmverleih GmbH

 

Sommerpause

Montag, 22. Juli, 2019
Sonntag, 4. August, 2019

Das Kulturforum am Hafen ist von Montag, 22.07.2019, bis einschließlich Sonntag, 04.08.2019, geschlossen.

KIK: „Töchter”

Donnerstag, 26. Januar, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, 2021, 122 Min., Regie: Nana Neul

 

Schon der Roman von Lucy Fricke war ein Bestseller; der Road-Trip überbietet diesen vor ernstem Hintergrund und mit jeder Menge Spaß dank des exzellenten Schau-spielensembles noch einmal. Es spielen Alexandra Maria Lara als Martha,  Birgit Minichmayer als ihre Freundin Betty und Josef  Bierbichler  als Marthas schwer-kranker Vater Kurt. Die Frauen sollen den Vater in die Schweiz begleiten. Er will Sterbehilfe beanspruchen. Doch sie gelangen nicht direkt an ihr Ziel, der Vater bittet sie, einen Umweg an den Lago Maggiore zu machen. Beiden Töchtern fällt diese Fahrt nicht leicht: Marthas Vater Kurt ist ein eigensinniger Kauz, der sich nie um seine Familie geschert hat; Bettys Stiefvater verließ die Familie und ist inzwischen tot.

 

 

KIK: „Elvis”

Donnerstag, 19. Januar, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

USA, 2022, 159 Min., Regie: Baz Luhrmann

 

Die Lebensgeschichte von Elvis Presley hier zu erzählen, ist mit Sicherheit überflüssig. Viele werden – hoffentlich – auch kommen, um die Musik zu hören. Mit der Absicht des Regisseurs Baz Luhrmann, dem King of Rock`n Roll seinen Platz in der Musik-geschichte der USA zurückzugeben, gewinnt das Elvis-Biopic einen gewissen Reiz. Wobei Elvis als Titelfigur, verkörpert von Austin Butler, nicht die alleinige Titelrolle innehat, sondern gleichberechtigt neben ihm Tom Hanks in der Rolle des undurch-schaubaren Managers Colonel Tom Parker agiert. Zugleich zeigt der Film politische Ereignisse an: die Ermordung Martin Luther Kings und Robert Kennedys. Presley hat durch seine Musik mit Sicherheit den Erfolg schwarzer Musik mit ermöglicht.

 

 

 

KIK: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush”

Donnerstag, 1. Dezember, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D,F, 2022, 118 Min., Regie: Andreas Dresen

Muss der Film des Regisseurs Andreas Dresen aus dem Jahre 2022 detailliert beschrieben  werden? Er ist ein politisches Lehrstück: der Kampf der Mutter, einer Bremer Hausfrau, für ihren Sohn, der unrechtmäßig in Guantanamo gefangen gehalten wurde, gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Für diesen Film gab es den Deutschen Filmpreis in Silber als Bester Spielfilm und für Meltem Kaplan für die Beste weibliche Hauptrolle.

 

 

 

 

KIK: „Wie im echten Leben”

Donnerstag, 9. Februar, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

F, 2022, 106 Min., Regie: Emmanuel Carrère

 

In diesem Sozialdrama aus dem Jahre 2022 geht es unter anderem auch um die Frage, ob eine Schriftstellerin, die sich Undercover nach der Methode Wallraff einer Frauenputzkolonne anschließt, die Frauen ausbeutet oder auf die prekären Verhältnisse aufmerksam machen muss. Die Schriftstellerin Marianne Winckler, gespielt von Juliette Binoche, erlebt neben wirtschaftlicher Verwundbarkeit die Solidarität der Frauen untereinander.

 

Der Regisseur Emmanuel Carrère versteht es, die Unsichtbaren sichtbar zu machen; es spielen neben Binoche ausschließlich Laien, die sich selbst darstellen. So ist ein wahrhaftiger Film entstanden, der deutlich macht, wer sich abrackern muss: Frauen, Schwarze, Transpersonen.

 

KIK: „Der Glanz der Unsichtbaren”

Donnerstag, 23. Februar, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

(F 2018, 102 Minuten, Regie: Louis-Julien Petit)

 

Die französische Filmkomödie aus dem Jahre 2018 unter der Regie von Louis-Julien Petit zeigt die drohende Schließung einer Tagesstätte für obdachlose Frauen in einer nordfranzösischen Stadt; zwei Sozial-arbeiterinnen versuchen, diese Schließung durch die Umwandlung in eine 24-Stunden-Unterkunft zu verhindern. Die wohnungs-losen Frauen geben sich Namen von Berühmtheiten wie Edith Piaf, Brigitte Macron, Lady Di. Sie arbeiten mit den Sozialarbeiterinnen mit allen möglichen Tricks gegen die Stadtverwaltung. Alle am Projekt Beteiligten verändern sich.

 

KIK: „Master Cheng in Pohjanjoki“

Donnerstag, 2. Dezember, 2021
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

(FIN, CHN 2019, 114 Minuten, Regie: Mika Kaurismäki)

Ein Koch aus Schanghai, der einen früheren Wohltäter sucht, trifft auf eine Restaurantbesitzerin in Finnland, in Pohjanjoki eben. Mika Kaurismäki macht daraus weniger einen KulturClash; es geht mehr um vorsichtige Neugier, eine zarte Annäherung, um das Verbindende von China und Finnland, das dazu führt – auch über das Essen – dass Cheng und sein Sohn hoffnungsvoller über eine Zukunft in Finnland nachdenken können. Es spielen Pak Hon Chu den Koch und Anna-Maija Tuokko die Restaurantbesitzerin Sirrka. Der Film lief 2020 in den Kinos an.

 

KIK: Kurz und gut

Donnerstag, 16. Dezember, 2021
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

Kurzfilmabend

Zum Abschalten aus der Weihnachtsgeschäftigkeit: Unser beliebter Kurzfilmabend (immer noch?) – für uns alle wieder voller Überraschungen.

 

„IMF 2017 – Eröffnungskonzert: Die große Romantik“

Sonntag, 20. Januar, 2019
11:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Film von Stephan Schmidt
Mit Solenne Païdassi (Violine), Haiou Zhang (Klavier), Quatour Hermés – live in der St. Petri-Kirche in Buxtehude.

 

Gespielt werden das „Streichquartett f-moll Op. 80“ von Mendelssohn und das „Concerto in D“ von Chausson.

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

Montag, 6. Januar, 2020
18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

„Der Mann, der zuviel wusste“ 
(Original: „The Man Who Knew Too Much“ | USA 1956, 120 Minuten, Regie: Alfred Hitchcock)

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino “ von Oktober bis März an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

„Der Mann, der zuviel wusste“ ist ein 1956 von Alfred Hitchcock gedrehter Film, der auf einer Geschichte von Charles Bennett und D. B. Wyndham-Lewis basiert. Es ist die Neuverfilmung eines Films, den Hitchcock bereits 1934 in England gedreht hatte.
Gegenüber dem Original des Films wurden Schauplätze verlegt, die Handlung gestreckt, neue Handlungsstränge eingefügt und einzelne Filmelemente in einen neuen Zusammenhang gebracht.
Das Studio wollte die Popularität Doris Days als Sängerin ausnutzen, und so wurde vertraglich festgelegt, dass sie in dem Film ein Lied singen musste. Sie sträubte sich erst, den eigens komponierten Song „Que Sera, Sera“ zu singen, da es sich ihrer Meinung nach „nur um ein Kinderlied“ handele. Der Song gewann jedoch einen Oscar und verschaffte Day den größten Erfolg ihrer Platten-Karriere.

Filmkritik
„Der Mann, der zuviel wußte ist ein mit Intelligenz und Raffinesse inszenierter, spannender Thriller. Hitchcock hat den Stoff seines Filmes von 1934 nochmal aufgegriffen und zum Meisterwerk weiterentwickelt“. (Filmdienst, 1956)

„Hitchcocks Film hat Schlagkraft und die Handlung entwickelt sich schnell. Der Plot des Films ist zwar ziemlich absurd, aber Glaubwürdigkeit ist nie Hitchcocks Sorge gewesen, da er sich immer auf gewagte Täuschungen des Zuschauers versteht.“ (Bosley Crowther, New York Times,17. Mai 1956)

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

Montag, 3. Februar, 2020
18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

„Hausboot“
(Original: „Houseboat“ ( USA 1958, 105 Minuten, Regie: Melville Shavelson)

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino “ von Oktober bis April an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

„Hausboot“ (Originaltitel: „Houseboat“) ist eine romantische Filmkomödie mit Cary Grant und Sophia Loren in den Hauptrollen.

Ein Witwer, dessen drei Kinder und eine überaus attraktive Nanny lernen sich besser kennen, als die Umstände sie zwingen, gemeinsam auf einem ziemlich verwahrlosten Hausboot zu leben...

 

Filmkritik
„Wirklichkeitsferne Komödie in grellen Farben, deren Bekenntnis zur Familie durch Halbwahrheiten, plakative Geschlechterrollen und Klamauk verdeckt wird. Die nicht sonderlich inspirierte Inszenierung erhält ihre komödiantischen Glanzlichter durch die beiden gutaufgelegten Hauptdarsteller, die mit ihren unterschiedlichen Temperamenten für gute Unterhaltung sorgen.“
– Lexikon des Internationalen Films
„Ein netter Film aus dem Happy-Family-Genre, das Hollywood in früheren Jahrzehnten mit wahrer Leidenschaft gepflegt hat, bis es die Thematik mehr und mehr den einschlägigen Fernsehserien überließ; nach Houseboat hat man dergleichen nicht mehr oft im Kino erlebt, schon gar nicht in solcher Starbesetzung.“
– Donald Deschner: Cary Grant und seine Filme, Citadel-Filmbuch

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. – Land in Sicht

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

Montag, 9. Dezember, 2019
18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

„Daddy Langbein“
(Originaltitel: „Daddy Long Legs“ | USA 1955, 124 Minuten, Regie: Jean Negulesco)

 

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino“ von Oktober bis März an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.
„Daddy Langbein“ ist eine romantische Musikkomödie von Jean Negulesco aus dem Jahr 1955. Es ist die fünfte und zu dem Zeitpunkt aufwändigste Verfilmung des 1912 erschienenen Romans Daddy Langbein von Jean Webster, die sich allerdings nur lose an die Romanvorlage anlehnt. Die Hauptrollen übernahmen Fred Astaire (Jervis Pendleton III) und Leslie Caron (Julie Andre).

 

Es war Fred Astaires erster Film in Cinema Scope, das ihm mehr Raum in den zahlreichen Tanzsequenzen gab. Für den Film schrieb Johnny Mercer den Klassiker „Something’s Gotta Give“, der 1955 in Interpretationen der The McGuire Sisters und von Sammy Davis, Jr. die Top 10 der Billboard Charts erreichte.

Der Titel bezieht sich auf Julies Bezeichnung für den unbekannten Gönner, von dem die Kinder im Waisenhaus ihr erzählten, er habe lange Beine gehabt.

 

Filmkritik
„Daddy Langbein ist eine humorvoll-romantische Romanverfilmung, die vor allem durch gut choreografierte, märchenhafte Tanz- und Traumszenen zum ungetrübten Vergnügen wird.“
Lexikon des internationalen Films

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. – Land in Sicht

„Projekt 17 – Fünf Träume, Küche, Bad“

Samstag, 2. Februar, 2019
20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

Tragikomödie (Film) der Theater AG Hipstedt
Die Mitglieder der seit 2003 bestehenden Theater AG Hipstedt, einer bunten Truppe mit großer Altersspanne, vereint ihre Liebe zum Film. Die Filme haben stets einen Ortsbezug und spiegeln die Heimat wider. In vielen Filmaufnahmen wird die Landschaft dieser Region gezeigt und thematisiert.

 

Innerhalb der letzten Jahre hat sich das Team dadurch professionalisiert, dass u.a. mit ausgebildeten SchauspielerInnen und Stunt- und Special FX-Firmen zusammengearbeitet wird. Außerdem haben sich Untergruppen in den Bereichen Kamera, Ton, Licht, Schauspiel, Drehbuch und Produktion weitergebildet. In den bisherigen Projekten wurden viele verschiedene Genres (Literaturverfilmung, Komödie, Horror, Liebesfilm, Jugendfilm/Drama) realisiert.

 

In der Tragikomödie „Projekt 17 - Fünf Träume, Küche, Bad“ (2018) geht es um Emily, Sam, Helmut, Vanessa und Maja, die an Wendepunkten in ihrem Leben sind. Sie sind mit ihrem Leben unzufrieden und möchten nicht mehr so weitermachen wie bisher, was sie zusammenführt. Gemeinsam versuchen sie, ihre Träume und Ziele zu erreichen, doch das ist nicht immer einfach.

 

Sie begeben sich auf eine Reise aus kleinen Erfolgserlebnissen und Rückschlägen und merken schnell, dass sie es nur schaffen, wenn alle gemeinsam für ihre Träume kämpfen.

 

„Projekt 17“ ist ein unabhängig produzierter Film. Für die Finanzierung wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Der Berliner Komponist Lars Rühmann sowie die Band „Another Girl called Josephine“ steuern Musik zum Film bei.

 

https://theateraghispstedt.jimdo.com

Foto: Theater AG Hipstedt

KIK: „Mutter”

Sonntag, 12. März, 2023
11:00 Uhr | Eintritt € 16,00

D, 2022, 87 Min., Regie: Carolin Schmitz
Frauen-Film-Frühstück

Der von uns ursprünglich ausgewählte Film zum diesjährigen Internationalen Frauentag: „In einem Land das es nicht mehr gibt” wird uns vom Filmverleih leider nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Stattdessen zeigen wir nun den Film

 

„Mutter”

der im September 2022 in die Kinos kam.
Regisseurin ist Carolin Schmitz, mit Anke Engelke als Hauptdarstellerin. Sie können wir hier sehen, aber nicht hören. Denn sie bewegt nur die Lippen – vollkommen synchron. So wird sie in diesem Film quasi zur Botschafterin der acht interviewten Frauen im Alter zwischen 30 und 70, deren Stimmen aus dem OFF kommen und die wir nicht sehen.
Die von C. Schmitz gewählte Konstellation ist spannend und ermuntert zum Nachdenken über Selbst-   Fremdbestimmung, Mutterdasein und die gesellschaftlich festgelegten Rollenbilder.
Was heißt es für die acht Frauen genau, Mutter zu sein?  Wie gehen sie selbst mit den Rollen als Frau, Partnerin, Mutter um, mit Selbstbild, Fremdzuschreibung und Selbstverwirklichungswünschen? Welche Erfahrungen haben sie geprägt?

 

Ein filmisches Kunstprojekt, das aus weiblicher Sicht die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft, unterschiedliche Ansichten zur Mutterschaft sowie den Umgang mit dem Mutterdasein behandelt.

 

Im Anschluss an den Film Gespräch und Diskussion. Als Gäste auf dem Podium:
Iris Freyer, Hebamme und Bianca Ciesinski, Psychologin.

 

Wie immer beim Frauen-Film-Frühstück ist die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Buxtehude, Gabi Schnackenberg, Mitveranstalterin. Ihre Kartenbestellungen erbitten wir unter Angabe Ihres Namens, der Telefonnummer und der Kartenanzahl an die Telefonnummer 04161 82334. Die Kosten betragen 16 € für Film und Frühstück.

 

KIK: „Nomadland“

Donnerstag, 10. Februar, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

USA, 2020, 108 Min., Regie: Chloé Zhao

Chloe Zhao  hat als zweite Frau in der Filmgeschichte 2021 den Regie-Oscar und fünf weitere gewonnen, außerdem den Goldenen Löwen, mit einem Film voller Heiterkeit  und Schmerz, mit persönlichen Geschichten und Landschaften voller Poesie. Diesen Film tragen die echten Umher-ziehenden mit der ihnen eigenen Authenzität und Frances McDormand mit ihrer dar-stellerischen Kunst. Sie ist Fern, die nach dem Tod ihres Mannes und der Schließung des einzigen großen Werkes beschließt, in ihrem Transporter zu leben – ein Leben, das sie frei sein lässt in ihrem harten Nomaden-Alltag, in dem sie angewiesen ist auf die Solidarität der Menschen „on the road“: Der amerikanische Westen wird Ferns Heimat.

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

KIK: „Nahschuss“

Donnerstag, 24. Februar, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, 2021, 116 Min., Regie: Franziska Stünkel

 

Der Nahschuss ist tatsächlich ein solcher, als nämlich der junge Wissenschaftler Franz Walter (Lars Eidinger) wegen vorbereiteter und vollendeter Spionage zum Tode verurteilt und hingerichtet wird. Er zeigt die Lebensgeschichte des Werner Teske von der Humboldt-Universität, der angeworben wird, für die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des Auslandsnachrichtendienstes der DDR zu arbeiten. Er wird auf den Fußballspieler  Horst Langfeld angesetzt, der in den Westen geflohen ist. Er reist wegen versprochener Gegen-leistungen – einer Professur und einer ent-sprechenden Wohnung – in den Westen. Als  Franz Walter seine Tätigkeit für die HVA be-enden will, wird er unter Druck gesetzt und erpresst, bis das Todesurteil vollzogen wird. Es spielen unter der Regie von Franziska Stünkel Luise Heyer, Devid Striesow, Moritz Jahn, Kai Wiesinger, Peter Lohmeyer, Christian Redl u.a. in diesem von der Kritik unterschiedlich bewerteten Film zur jüngeren deutschen Nachkriegsgeschichte.

 

KIK: „Der Gesang der Flusskrebse”

Donnerstag, 30. März, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

USA, 2022, 126 Min., Regie: Olivia Newman

 

Die Regisseurin Olivia Newman hält sich eng an die Romanvorlage, in der es um die in Rückblenden dargestellte Lebensgeschichte Kya Clarks geht, die allein in den Sümpfen North Carolinas lebt, nachdem sie von Mutter, Vater und älteren Geschwistern zurückgelassen wurde. Sie wird in der Kleinstadt gemieden, nur der Sohn eines Krabbenfischers freundet sich mit ihr an, der ihr Lesen und Schreiben beibringt und ihr zeichnerisches Talent entdeckt. Tate aber verlässt sie, um zu studieren. Der Bürger-sohn  Chase nähert sich Kya, ist aber mit einer anderen verlobt. Als Kya ihn abweist, versucht er, sie zu vergewaltigen, sie wehrt sich, er kommt zu Tode. Kya wird vor Gericht gestellt und von einem im Ruhestand lebenden Anwalt so verteidigt, dass sie freigesprochen wird. Sie heiratet Tate und erst als sie mit 70 Jahren  stirbt, wird deutlich, was wirklich geschehen ist.

 

KIK: „Alcarràs – Die letzte Ernte”

Donnerstag, 6. April, 2023
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

E, I, 2022, 120 Min., Regie: Carla Simón

 

Der spanische Film aus dem Jahre 2022 hat bei der 72. Berlinale den Hauptpreis gewonnen. Das Drama unter der Regie von Carla Simòn widmet sich dem absolut aktuellsten Thema: Ein Solarpark soll gebaut werden. Im Mittelpunkt steht die katalonische Familie Solè im Süden Kataloniens. Sie wird ihre letzte Ernte einbringen müssen, denn auf den nur gepachteten Flächen soll dieser „Park” gebaut werden. Die Familie ist zwiegespalten, die Jüngeren wollen sich der Zukunft zuwenden, der Großvater glaubt, mit einem Versprechen aus der Vergangenheit die Entwicklung noch aufhalten zu können. Die Pfirsichbäume werden gefällt, Solarpaneele werden installiert.

 

KIK: „Die Unbeugsamen“

Sonntag, 13. März, 2022
11:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, 2021, 100 Min., Regie: Torsten Körner

 

Die Unbeugsamen sind 13 bundesrepublikanische Frauen der Bonner Republik, die sich die Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen erkämpfen mussten. Ob das heute auch noch so ist, danach werden wir am Weltfrauentag mit der Gleichstellungsbeauftragten  der Hansestadt Buxtehude, Gabi Schnackenberg,  beim traditionellen Frauen-Film- Frühstück und denjenigen sprechen können, die über ein Mentorinnen-Programm 2021 gewählt worden sind,  und mit solchen, die schon lange Politik gemacht haben oder noch machenWenn wir denn dürfen!

 

Und nun zu den unbeugsamen interviewten  Politikerinnen: Herta Däubler-Gmelin (SPD), Ursula Männle (CSU), Christa Nickels (Die Grünen), Renate Schmidt (SPD), Rita Süssmuth (CDU). Außerdem gibt es historische Aufnahmen von Hildegard Hamm-Brücher (FDP) und Petra Kelly (Die Grünen) u.a. Der Dokumentarfilm aus dem Jahre 2021 – dem Wahljahr, in dem der prozentuale Anteil weiblicher Abgeordneter im Bundestag schon wieder zurückging – fand überwiegend positive Kritiken, u.a.

 

„Die rückblickende Bewunderung für diese Pionierinnen angesichts des flegelhaften dummpatzigen Verhaltens ihrer Kollegen kann gar nicht groß genug sein… eine radikal aktuelle Chronik der Emanzipation…“

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

KIK: „Fabian oder der Gang vor die Hunde“

Donnerstag, 7. April, 2022
20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

D, 2021, 186 Min., Regie: Dominik Graf

 

Der Regisseur Dominik Graf folgt Erich Kästners Original mit seinem „Personen-Karussell als moralische und menschliche Typenparade“. Es gibt Dekadenz, prekäres Arbeiten, die Rechte erstarkt, die Berliner sind vergnügungssüchtig, in einem Untergrund-Nachtclub treten verlorene Seelen auf, lassen sich begaffen, die Geschlechter bekämpfen sich, und „die Nazis durchschneiden mit ihren Pfiffen brutal die Nacht“. Hanno Lentz' Kamera gibt den unruhigen Großstadt-rhythmus wieder.

 

Im Zentrum steht der pessimistisch anständige Germanist Fabian, der lieber beobachtet als zu handeln. Er verzweifelt an der Welt, verliert seine Arbeit  und findet die Liebe zu Cornelia; sie aber kann sein Leiden an der Welt nicht beenden, sie verstärkt es bis in seinen Tod hinein. Dominik Graf arbeitet mit den hervorragenden Schauspielern Tom Schilling, Meret Becker, Saskia Rosendahl und Albrecht Schuch.

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

KIK: Kurzfilmabend

Donnerstag, 15. November, 2018
20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK Kurzfilmabend
Ein kurzweiliger Kurzfilmabend mit Überraschungsfilmen zum zehnjährigen Jubiläum des Kulturforums.

 

10 Jahre Kulturforum am Hafen

Am 30. Oktober 2008 wurde das Kulturforum am Hafen eröffnet. Mittlerweile ist unser Haus ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Buxtehude. Mit einem abwechslungsreichen Programm feiern wir das 10-jährige Bestehen.

 

 

„Für eine Liebe so bestraft“

Montag, 20. August, 2018
19:00 Uhr

ROSA LUXEMBURG CLUB NIEDERELBE
 VVN
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Stade
„Für eine Liebe so bestraft“

Ein Dokumentarfilm von Erika Fehse, WDR 2000, 45 Minuten

 

Im Anschluss ein Beitrag von Katharina Saemann

 

Es waren Hunderte, wahrscheinlich Tausende – genaue Zahlen sind nicht bekannt. Frauen, die während der Zeit des Nationalsozialismus hinter den Mauern der Gefängnisse oder Konzentrationslager verschwanden, weil sie sich in einen Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangenen verliebt hatten. Ihr Verbrechen: „Verbotener Umgang“. Wenn der Feind zum Freund, ja zum Geliebten wurde, zog man auch diesen zur Rechenschaft. Haft oder im schlimmsten Fall Mord: Erhängung im Beisein von Hunderten anderer Zwangsarbeiter zum Zwecke der „Abschreckung“.
Nach dem Krieg wurden die Frauen erneut bestraft: Sie wurden gemieden und von den Behörden gedemütigt, indem man ihnen die Anerkennung als politische Häftlinge und jegliche Haftentschädigung verweigerte.
Wir freuen uns sehr, dass an diesem Abend Katharina Saemann, die Tochter der in dem Film porträtierten Anna Saemann, anwesend sein wird und in einem Beitrag über das Schicksal ihrer Eltern berichten wird.
Wir erinnern auch an Agnes B. und den polnischen Zwangsarbeiter Johann Puk.
AGNES B. lebte in Immenbeck und half auf Bauernhöfen. Sie wurde vor 75 Jahren vom Sondergericht Hannover wegen „unerlaubten Verkehrs“ mit dem sowjetischen Kriegsgefangenen Arkardi K. zu 2½ Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Buxtehuder Tageblatt berichtete am 5. August 1943 mit der Überschrift „Eine Verräterin ihres Volkes“: „Die bisher Unbescholtene ließ sich mit einem Kriegsgefangenen ein, der wie sie bei einem Bauern beschäftigt war, sie machte dem Kriegsgefangenen ferner wiederholt Geschenke.“
JOHANN PUK war polnischer Zwangsarbeiter in Immenbeck. Er wurde am 18. August 1943 von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) in der Nähe des ehemaligen Hotels Waldburg in Buxtehude-Altkloster hingerichtet. Als Todesort gab die Gestapo „im Jagen 84“ an. Im Sterbebuch der Stadt Buxtehude findet sich als Todesursache „Erstickungstod (Exekution) Auf Befehl des Reichsführers SS“. Die Grabstätte von Johann Puk findet sich heute auf dem Ehrenhügel des Osterholzer Friedhofes (Bremen).
V.i.S.d.P.: Michael Quelle, Brinkstrasse 7, 21680 Stade

Montagskino: Laurel & Hardy: “Deppen zur See”

Montag, 5. November, 2018
18:30 Uhr Essen / 20:00 Uhr Film

(Original: "Saps at the Sea" | USA 1940, 55 Minuten, Regie: Gordon Douglas) Moderation: Dr. Norbert Aping
Für Filmfreunde gibt es im "Montagskino" an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Montagskino: “Ist das Leben nicht schön?”

Montag, 3. Dezember, 2018
18:30 Essen / 20:00 Uhr Film

Programmänderung

(Original: „It’s a Wonderful Life“ | USA 1946, 125 Minuten, Regie: Frank Capra)
Für Filmfreunde gibt es im „Montagskino“ an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

Boule – Französische Lebensart am Hafen

Samstag, 4. Mai, 2019
Samstag, 2. November, 2019
Jeden 1. Samstag im Monat ab 15:00 Uhr | Eintritt frei
Boule-Platz beim Kulturforum

Das Kulturforum am Hafen bietet bis November 2019 an jedem 1. Samstag im Monat (ab 15 Uhr) „Boule auf der Kunstinsel“ an.

 

Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Gegen eine Ausleihgebühr und ein Pfand ist ein Boule-Set im Kulturforum erhältlich. Es können aber auch eigene Kugeln verwendet werden.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht