KIK: “Glück auf einer Skala von 1 – 10”

17. November 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: “Glück auf einer Skala von 1 – 10”

FR, CH, 2021, 92 Min., Regie: Bernhard Campan, Alexandre Jollien

Die beiden Regisseure Alexandre Jollien und Bernard Campan spielen auch die Hauptrollen: den fröhlichen, körperlich behinderten Gemüselieferanten Igor, der nachts Philoso-phen liest, und den miesepetrigen Bestattungs-unternehmer Louis. Dieser überfährt Igor, bringt ihn ins Krankenhaus und hält die Sache damit für erledigt; Igor aber findet, dass sie eigentlich befreundet sein sollten. Der Film lebt von seiner ruhigen, emotionalen, ja zarten Stimmung mit lustigen Dialogen: Ziemlich beste Freunde lässt grüßen.

KIK: “Corsage”

20. Oktober 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: “Corsage”

DE, 2022, 112 Min., Regie: Marie Kreutzer

Und nun noch das KIK auf Sissis Spuren? Ja, aber wir könnten mit dem Film von Marie Kreutzer aus dem Jahre 2022, mit dem Vicky Krieps als Kaiserin Elisabeth einen etwas anderen Blick auf Sissi werfen. Der Film ist eine Neuerzählung des Lebens von Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837 - 1898). Schafft es der Film, das Bild von Romy Schneider aus unseren Köpfen zu verbannen? Gibt es Parallelen zu heutigen royalen Leben?

KIK: „Ivie wie Ivie“

6. Oktober 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Ivie wie Ivie“

DE, 2021, 116 Min., Regie: Sarah Blaßkiewitz

 

Regisseurin und Autorin Sarah Blaßkiewitz erzählt in ihrem neuen Film IVIE WIE IVIE von einer jungen, afroamerikanischen Frau, die gar nicht einsieht, als Deutsche mit ausländischen Wurzeln Integrationsvorbild zu sein. Doch als sie ihre bislang unbekannte Halbschwester kennenlernt, bekommt sie die Welt um sich herum plötzlich aus einer anderen Perspektive präsentiert. Ein starker, wirklich sehr beeindruckender Film über Selbstbestimmung. Der Film, den wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative Menschenwürde - Solidarität. Grenzenlos zeigen, ist unterhaltsam, subtil und piltisch.

 

KIK – Musikkino

8. September 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK – Musikkino

International Music Festival Buxtehude, Altes Land, Harburg, Stade
„Diva“ (F 1981, 113 Minuten, Regie: Jean-Jacques Beineix)

 

Kulturforum am Hafen | Hafenbrücke 1 | 21614 Buxtehude

 

Kartenvorverkauf: Kulturforum am Hafen: Telefon: 04161-502556,
E-Mail: info@kulturforum-hafen.de

 

Der junge Postbote Jules ist ein großer Verehrer der weltberühmten Opernsängerin Cynthia Hawkins. Als es ihm gelingt, einen illegalen Mitschnitt eines ihrer Konzerte zu bekommen, ist er überglücklich - denn die Diva will ihre Opernauftritte nicht aufnehmen und auf Platte veröffentlichen lassen. Jules' Tonbandaufnahme wird jedoch verwechselt mit dem Band eines ehemaligen Callgirls, auf dem Informationen über die Machenschaften einer Gangsterbande zu finden sind. Als die Gangster dieses Band zurück haben wollen, gerät Jules in tödliche Gefahr.

 

Benefizkonzert

13. März 2022

15:00 – 18:00 Uhr | Eintritt frei

Benefizkonzert

Benefizkonzert
für die Ukraine-Nothilfe des DRK

 

mit vielen Musikern, Bands und Chören
aus dem Landkreis Stade

 

Auf 3 Bühnen im Kulturforum und Deck1/Malerschule

 

Wir bitten um Spenden.

 

Aktuelle Öffnungszeiten

5. Juli 2020

16. August 2020

Aktuelle Öffnungszeiten des Kulturforums:

05.07.2020     11.00-18.00 Uhr
12.07.2020     11.00-18.00 Uhr

19.07.2020 - 09.08.2020 Sommerpause

ab 16.08.2020 14.00-18.00 Uhr (nur sonntags)

 

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

26. März 2020

19:30 Uhr | Eintritt € 5,00

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

Don Siegel:  „Die Dämonischen“ (USA 1956, 80 Minuten, Regie: Don Siegel)

 

Der sehr spannende Film „Die Dämonischen“ von Don Siegel ist einer der besten frühen Science Fiction-Filme, der die Paranoia der McCarthy-Ära spiegelt und so gut wie ohne special effects auskommt.
Der Film basiert auf dem Roman „Die Körperfresser kommen“ (The Body Snatchers) von Jack Finney und gilt heute als einer der wichtigsten Vertreter seines Genres der 1950er Jahre.

 

Der Film handelt von außerirdischen Invasoren, die nach und nach die Bewohner einer kalifornischen Stadt durch äußerlich identische, aber gefühllose Doppelgänger ersetzen.

 

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

26. Februar 2020

19:30 Uhr | Eintritt € 5,00

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

Buster Keaton:
„Cops“ (USA 1928, 18 Minuten, Regie: Edward F. Cline/Buster Keaton)
„The Navigator” (USA 1924, 59 Minuten, Regie: Buster Keaton/Donald Crisp)

 

Der Kurzfilm „Cops“ (stumm, mit Musik) von und mit Buster Keaton ist ein Klassiker rund um den Versuch, mit Hilfe eines Pferdewagens umzuziehen.

 

Die Stummfilmkomödie „The Navigator“ von und mit Buster Keaton aus dem Jahr 1924 zählt zu Keatons erfolgreichsten Produktionen und brachte ihm den Durchbruch zu den beliebtesten Komikern seiner Zeit.

 

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

16. Januar 2020

19:30 Uhr | Eintritt € 5,00

Filmgeschichte(n) mit Dr. Norbert Aping

Laurel und Hardy:  „We Faw Down” (USA 1928, 18 Minuten, Regie: Leo McCarey)
„Die Wüstensöhne” ( USA 1933, 68 Minuten, Regie: William Seiter)

 

Der Kurzfilm „We Faw Down“ (stumm, mit Musik) mit Laurel und Hardy ist die Vorlage für „Die Wüstenfilme“, einem der bekanntesten Spielfilme des Duos.

 

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

6. April 2020

18:30 Uhr (Essen) | 20:00 Uhr (Film)|Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

„Barfuß im Park“
(Original: „Barefoot in the Park“ | USA 1967, 104 Minuten, Regie: Gene Saks)

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino “ von Oktober bis April an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

„Barfuß im Park“ (Original: „Barefoot in the Park“) ist eine US-amerikanische Filmkomödie mit Robert Redford und Jane Fonda in den Hauptrollen. Es ist die Filmversion der erfolgreichen gleichnamigen Broadway-Komödie von Neil Simon.

 

Der überkorrekte Anwalt Paul Bratter (Robert Redford) heiratet die lebenslustige Corie (Jane Fonda), die seine geordneten Verhältnisse ganz schön auf den Kopf stellt. Nach den stürmischen Flitterwochen zieht das Ehepaar in eine gemeinsame Wohnung in Greenwich Village und auf einmal scheinen kleine Vorfälle das perfekte Leben zu stören: ein Haus ohne Aufzug, eine Mutter in der Midlife-Crisis und seltsame Nachbarn. Vor allem aber könnten Paul und Corie gar nicht unterschiedlicher auf das sich auftuende Chaos reagieren.

 

Filmkritik

„Leichte Komödie nach einem Broadway-Erfolg von Neil Simon, munter inszeniert und gespielt.“
Lexikon des internationalen Films

 

„Amüsant und schwungvoll werden die Reibereien in einer jungen Ehe geschildert. Nette Unterhaltung ab 16.“
Evangelischer Filmbeobachter

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

2. März 2020

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

„Zur Sache, Schätzchen“
(D 19686, 80 Minuten, Regie: May Spills)

 

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino “ von Oktober bis April an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

„Zur Sache, Schätzchen“ ist eine deutsche Filmkomödie von May Spils aus dem Jahr 1968. Die weibliche Hauptrolle spielte Uschi Glas, die männliche Werner Enke. Der am 4. Januar 1968 uraufgeführte Film zählte zu den kommerziellen Erfolgen des „Jungen Deutschen Films“. Er beeinflusste die Umgangssprache, unter anderem mit Begriffen wie „fummeln“ und „Dumpfbacke“.

Der Film, der sich als einer der ersten mit dem Lebensgefühl junger Menschen am Vorabend der 1968er-Unruhen auseinandersetzte, erlangte zeitweise Kultstatus. Er zeichnet das Milieu einer Subkultur, die das Gut-und-Böse-Schema der bürgerlichen Welt ignoriert und deren Vorstellungen von Normalität in Frage stellt.

 

Filmkritik

„Ein gammliger Nichtstuer in Schwabing gibt seiner Verdrossenheit an der bürgerlichen Welt mit pseudo-philosophischen Sprüchen und geistreichen Zynismen Ausdruck. Leichthändig inszenierter Erstlingsfilm; eine intelligente und streckenweise amüsante zeitkritische Glosse, in der selbstironische Kritik und das Verlangen nach menschlichen Beziehungen unüberhörbar sind. Auch in der Rückschau bleibt der Film einer der wenigen wirklich unterhaltsamen Autorenfilme.“
(Lexikon des Internationalen Films)

 

 

„In ihrem Erstling sind Spils und Enke einzigartig in der Beobachtung einer Situation zwischen Melancholie und Groteske.“
(Heyne Filmlexikon)

 

 

Auszeichnungen
Goldene Leinwand für mindestens 3 Mio. Zuschauer in 18 Monaten. Der Film kam in der Bundesrepublik auf etwa 6,5 Mio. Zuschauer.
Bundesfilmpreise 1968: Filmband in Gold in der eigens geschaffenen Kategorie Dialoge (Werner Enke und May Spils) sowie in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller (Werner Enke)

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. -  Land in Sicht

 

„Sternstunde ihres Lebens“

23. Mai 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„Sternstunde ihres Lebens“

Anlässlich des 70jährigen Bestehens des Grundgesetzes zeigt das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude den Film „Sternstunde ihres Lebens“ (D 2014, 88 Minuten, Regie: Erica von Moeller).

 

Bonn 1948. Die Abgeordnete und Juristin Elisabeth Selbert kämpft unermüdlich für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland. Trotz der vielen Widerstände, die sie während der Sitzungen im Parlamentarischen Rat immer wieder zu spüren bekommt, gibt sie nicht auf und hält hartnäckig an ihrem Vorhaben fest.

 

Nicht nur ihre Kolleginnen aus dem Parlament, selbst ihre Sekretärin Irma steht Elisabeth Selbert zunächst skeptisch gegenüber. Sie versteht nicht, wie wichtig die Ziele sind, die Elisabeth Selbert durchzusetzen versucht. Erst eine gescheiterte Affäre mit einem Abgeordneten und die Schicksale anderer Frauen öffnen der jungen Sekretärin die Augen. Langsam nähern sich die ungleichen Frauen an.

Als sie schließlich gemeinsam eine landesweite Kampagne für den Gleichberechtigungssatz erfolgreich realisieren, ziehen sie endlich an einem Strang und mit ihnen tausende Frauen, die ihren erbitterten Kampf um Gleichberechtigung unterstützen. Selbert erlebt einen grandiosen Triumph, als ihr Antrag im neuen Grundgesetz unter Artikel 3, Absatz 2 aufgenommen wird. Sie legt damit den Grundstein für eine nunmehr 65-jährige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema Gleichberechtigung.

 

Kartenverkauf über das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude Tel. 04161/501 1510 oder gleichstellung@stadt.buxtehude.de

 

Foto: Camino Filmverleih GmbH

 

Sommerpause

22. Juli 2019

4. August 2019

Sommerpause

Das Kulturforum am Hafen ist von Montag, 22.07.2019, bis einschließlich Sonntag, 04.08.2019, geschlossen.

KIK: „Wunderschön”

25. August 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Wunderschön”

D, 2021, 131 Min., Regie: Karoline Herfurth

 

Und nun die Frauen in ihren Familien – immer im Blick der Männer, mit Blick auf die Männer und im Blick konkurrierender Frauen: Frauke (Martina Gedeck), Ende 50, ihr Mann übersieht sie; Sonja (Karoline Herfurth, die auch Regie führt), sieht man ihre beiden Schwangerschaften an; und die Schülerin Leyla ( Dilara Aylin Ziem) ist dick; das Model Julie (Emilia Schüle) behauptet, sie sei einfach sie selbst.

 

Die Komödie ist ein Episodenfilm über Frauen mit angekratztem Selbstbild und ihrem Wunsch nach Selbst-optimierung. Nur Nora Tschirner als Lehrerin Vicky vermittelt ihren Schülern, dass Äußerlichkeiten nur einen Teil vom Menschen ausmachen; die Frauen begeben sich auf neue Wege.

 

KIK: „Come on, come on“

22. September 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Come on, come on“

(USA, 2021, 114 Min., Regie: Mike Mills

 

Nun ja, der Regisseur Mike Mills ist ein Spezialist für einfühlsame Familien-geschichten: Alltägliche Dialoge montiert er auf dieser Reise des alleinlebenden Jonny (Joaquin Phoenix) mit seinem neunjährigen Neffen Jesse (der britische Kinderstar Woody Norman) durch die USA mit Interviewausschnitten: Der New Yorker Radiojournalist Jonny will zu einer Recherchereise durch die USA aufbrechen; er will Jugendliche zu ihren Erwartungen in die Zukunft, zu ihren Hoffnungen und Träumen befragen. Nun fragt aber erst einmal der Neffe seinen Onkel. Die Stimmung wechselt zwischen Heiterkeit und Melancholie, zwischen Zorn und Zärtlichkeit, beide entwickeln ein Vertrauensverhältnis zueinander:

 

Ein tiefgründiges Roadmovie: auch ein „Familienfilm“.

 

 

KIK: „Das Wunder von Marseille“

19. Mai 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Das Wunder von Marseille“

F, 2019, 107 Min., Regie:  Pierre-François Martin-Laval

Das Filmdrama aus dem Jahre 2019 unter der Regie von Pierre-Francois Martin-Laval, der auch selbst mitspielt, mit Assad Ahmed als Fahim, Gerard Depardieu als Sylvain Charpentier und Isabel Nanty als Mathilde ist eine Literaturverfilmung und beruht auf wahren Begebenheiten: auf der illegalen Einwanderung eines Vaters mit seinem achtjährigen Sohn aus Bangladesch, die in Frankreich politisches Asyl beantragen wollen, was abgelehnt wird. In einer Schachschule wird das Talent des Jungen vom Schachtrainer Charpentier erkannt. Der Junge gewinnt mehrere Meisterschaften, darf jedoch erst nach einer Intervention beim Premierminister mit einem Appell an die französische Maxime der Menschenrechte mit einer Aufenthaltserlaubnis – auch für seine Familie – weiterspielen. Depardieu ist hier ziemlich gut in Form.

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

 

 

 

KIK: „Lara“

20. November 2021

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Lara“

(D 2019, 98 Minuten, Regie: Jan-Ole Gerster)

Lara Jenkins ist eine mit ihrem Leben unzufriedene Frau, die an ihrem 60. Geburtstag das Klavierkonzert ihres Sohnes Viktor, das dieser selbst komponiert hat, besuchen will, für das sie keine Einladung bekommen hat. Sie kauft alle Restkarten auf, verschenkt sie an alle, denen sie begegnet. In die musikalische Karriere ihres Sohnes hat sie alles investiert, an ihrem eigenen Leben hat sie vorbeigelebt. Die Zuschauenden mögen sie eigentlich nicht, Corinna Harfouch spielt sie grandios, wie auch Tom Schilling die Rolle des Sohnes. Das ursprüngliche Drehbuch stammt von Blaz Kutin, das Jan-Ole Gerster „gern selbst geschrieben hätte“ und für den Film adaptierte. Und wieder spielt Musik eine große Rolle.

 

KIK: „Der Rausch“

5. Mai 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Der Rausch“

DK, S, N, 2020, 116 Min., Regie: Thomas Vinterberg

 

Es fehlt ihnen an Motivation, an Elan, den vier Lehrern; diese wollen sie sich für ihre Schülerinnen und Schüler und ihr brachliegen-des Privatleben in einem „Trinkexperiment“ antrinken. Die vier Lehrer sind in dieser dänisch-schwedischen Sozialsatire von Thomas Vinterberg aus dem Jahre 2020 Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Magnus Millang und Lars Ranthe. Es gibt einen scheinbaren Erfolg, doch droht dieser in exzessivem Alkoholkonsum,  in negativen sozialen Folgen und beruflichen Schwierigkeiten unterzugehen; einer der vier Männer stirbt.

 

Es geht in diesem auch unterhaltsamen Film mit komödiantischen, tragischen Zügen auch um die Frage, wie man Zufriedenheit findet, darum, ob es eine Sehnsucht nach dem Rausch gibt, oder ist es schlicht nur Rausch. Thomas Vinterbergs gewann mit seinem Ensemble als bester nicht-englischsprachiger Film einen Oscar.

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

KIK: „Töchter“

7. Juli 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Töchter“

(D 2017, 122 Minuten, Regie: Nana Neul)

Schon der Roman von Lucy Fricke war ein Bestseller; der Road-Trip überbietet diesen vor ernstem Hintergrund und mit jeder Menge Spaß dank des exzellenten Schauspier*innen-Ensembles noch einmal.

 

Es spielen Alexandra Maria Lara als Martha, Birgit Minichmayer als ihre beste Freundin Betty und Josef Bierbichler  als Marthas schwerkranker Vater Kurt. Die Frauen sollen den Vater in die Schweiz begleiten. Er will Sterbe-hilfe beanspruchen. Doch sie gelangen nicht direkt an ihr Ziel, der Vater bittet sie, einen Umweg an den Lago Maggiore zu machen. Beiden Töchtern fällt diese Fahrt nicht leicht: Marthas Vater Kurt ist ein eigensinniger Kauz, der sich nie um seine Familie geschert hat; Bettys Stiefvater verließ die Familie und ist inzwischen tot. Auch eine Art „Familienfilm“: Was ist schlimmer – ein schwieriger Vater oder ein abwesender?

 

KIK: „Master Cheng in Pohjanjoki“

2. Dezember 2021

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Master Cheng in Pohjanjoki“

(FIN, CHN 2019, 114 Minuten, Regie: Mika Kaurismäki)

Ein Koch aus Schanghai, der einen früheren Wohltäter sucht, trifft auf eine Restaurantbesitzerin in Finnland, in Pohjanjoki eben. Mika Kaurismäki macht daraus weniger einen KulturClash; es geht mehr um vorsichtige Neugier, eine zarte Annäherung, um das Verbindende von China und Finnland, das dazu führt – auch über das Essen – dass Cheng und sein Sohn hoffnungsvoller über eine Zukunft in Finnland nachdenken können. Es spielen Pak Hon Chu den Koch und Anna-Maija Tuokko die Restaurantbesitzerin Sirrka. Der Film lief 2020 in den Kinos an.

 

KIK: Kurz und gut

16. Dezember 2021

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: Kurz und gut

Kurzfilmabend

Zum Abschalten aus der Weihnachtsgeschäftigkeit: Unser beliebter Kurzfilmabend (immer noch?) – für uns alle wieder voller Überraschungen.

 

„IMF 2017 – Eröffnungskonzert: Die große Romantik“

20. Januar 2019

11:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„IMF 2017 – Eröffnungskonzert: Die große Romantik“

Film von Stephan Schmidt
Mit Solenne Païdassi (Violine), Haiou Zhang (Klavier), Quatour Hermés – live in der St. Petri-Kirche in Buxtehude.

 

Gespielt werden das „Streichquartett f-moll Op. 80“ von Mendelssohn und das „Concerto in D“ von Chausson.

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

6. Januar 2020

18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

„Der Mann, der zuviel wusste“ 
(Original: „The Man Who Knew Too Much“ | USA 1956, 120 Minuten, Regie: Alfred Hitchcock)

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino “ von Oktober bis März an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

„Der Mann, der zuviel wusste“ ist ein 1956 von Alfred Hitchcock gedrehter Film, der auf einer Geschichte von Charles Bennett und D. B. Wyndham-Lewis basiert. Es ist die Neuverfilmung eines Films, den Hitchcock bereits 1934 in England gedreht hatte.
Gegenüber dem Original des Films wurden Schauplätze verlegt, die Handlung gestreckt, neue Handlungsstränge eingefügt und einzelne Filmelemente in einen neuen Zusammenhang gebracht.
Das Studio wollte die Popularität Doris Days als Sängerin ausnutzen, und so wurde vertraglich festgelegt, dass sie in dem Film ein Lied singen musste. Sie sträubte sich erst, den eigens komponierten Song „Que Sera, Sera“ zu singen, da es sich ihrer Meinung nach „nur um ein Kinderlied“ handele. Der Song gewann jedoch einen Oscar und verschaffte Day den größten Erfolg ihrer Platten-Karriere.

Filmkritik
„Der Mann, der zuviel wußte ist ein mit Intelligenz und Raffinesse inszenierter, spannender Thriller. Hitchcock hat den Stoff seines Filmes von 1934 nochmal aufgegriffen und zum Meisterwerk weiterentwickelt“. (Filmdienst, 1956)

„Hitchcocks Film hat Schlagkraft und die Handlung entwickelt sich schnell. Der Plot des Films ist zwar ziemlich absurd, aber Glaubwürdigkeit ist nie Hitchcocks Sorge gewesen, da er sich immer auf gewagte Täuschungen des Zuschauers versteht.“ (Bosley Crowther, New York Times,17. Mai 1956)

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

3. Februar 2020

18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

„Hausboot“
(Original: „Houseboat“ ( USA 1958, 105 Minuten, Regie: Melville Shavelson)

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino “ von Oktober bis April an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

„Hausboot“ (Originaltitel: „Houseboat“) ist eine romantische Filmkomödie mit Cary Grant und Sophia Loren in den Hauptrollen.

Ein Witwer, dessen drei Kinder und eine überaus attraktive Nanny lernen sich besser kennen, als die Umstände sie zwingen, gemeinsam auf einem ziemlich verwahrlosten Hausboot zu leben...

 

Filmkritik
„Wirklichkeitsferne Komödie in grellen Farben, deren Bekenntnis zur Familie durch Halbwahrheiten, plakative Geschlechterrollen und Klamauk verdeckt wird. Die nicht sonderlich inspirierte Inszenierung erhält ihre komödiantischen Glanzlichter durch die beiden gutaufgelegten Hauptdarsteller, die mit ihren unterschiedlichen Temperamenten für gute Unterhaltung sorgen.“
– Lexikon des Internationalen Films
„Ein netter Film aus dem Happy-Family-Genre, das Hollywood in früheren Jahrzehnten mit wahrer Leidenschaft gepflegt hat, bis es die Thematik mehr und mehr den einschlägigen Fernsehserien überließ; nach Houseboat hat man dergleichen nicht mehr oft im Kino erlebt, schon gar nicht in solcher Starbesetzung.“
– Donald Deschner: Cary Grant und seine Filme, Citadel-Filmbuch

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. – Land in Sicht

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

9. Dezember 2019

18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Filmclub Montagskino – Filmklassiker

„Daddy Langbein“
(Originaltitel: „Daddy Long Legs“ | USA 1955, 124 Minuten, Regie: Jean Negulesco)

 

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino“ von Oktober bis März an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.
„Daddy Langbein“ ist eine romantische Musikkomödie von Jean Negulesco aus dem Jahr 1955. Es ist die fünfte und zu dem Zeitpunkt aufwändigste Verfilmung des 1912 erschienenen Romans Daddy Langbein von Jean Webster, die sich allerdings nur lose an die Romanvorlage anlehnt. Die Hauptrollen übernahmen Fred Astaire (Jervis Pendleton III) und Leslie Caron (Julie Andre).

 

Es war Fred Astaires erster Film in Cinema Scope, das ihm mehr Raum in den zahlreichen Tanzsequenzen gab. Für den Film schrieb Johnny Mercer den Klassiker „Something’s Gotta Give“, der 1955 in Interpretationen der The McGuire Sisters und von Sammy Davis, Jr. die Top 10 der Billboard Charts erreichte.

Der Titel bezieht sich auf Julies Bezeichnung für den unbekannten Gönner, von dem die Kinder im Waisenhaus ihr erzählten, er habe lange Beine gehabt.

 

Filmkritik
„Daddy Langbein ist eine humorvoll-romantische Romanverfilmung, die vor allem durch gut choreografierte, märchenhafte Tanz- und Traumszenen zum ungetrübten Vergnügen wird.“
Lexikon des internationalen Films

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. – Land in Sicht

„Projekt 17 – Fünf Träume, Küche, Bad“

2. Februar 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„Projekt 17 – Fünf Träume, Küche, Bad“

Tragikomödie (Film) der Theater AG Hipstedt
Die Mitglieder der seit 2003 bestehenden Theater AG Hipstedt, einer bunten Truppe mit großer Altersspanne, vereint ihre Liebe zum Film. Die Filme haben stets einen Ortsbezug und spiegeln die Heimat wider. In vielen Filmaufnahmen wird die Landschaft dieser Region gezeigt und thematisiert.

 

Innerhalb der letzten Jahre hat sich das Team dadurch professionalisiert, dass u.a. mit ausgebildeten SchauspielerInnen und Stunt- und Special FX-Firmen zusammengearbeitet wird. Außerdem haben sich Untergruppen in den Bereichen Kamera, Ton, Licht, Schauspiel, Drehbuch und Produktion weitergebildet. In den bisherigen Projekten wurden viele verschiedene Genres (Literaturverfilmung, Komödie, Horror, Liebesfilm, Jugendfilm/Drama) realisiert.

 

In der Tragikomödie „Projekt 17 - Fünf Träume, Küche, Bad“ (2018) geht es um Emily, Sam, Helmut, Vanessa und Maja, die an Wendepunkten in ihrem Leben sind. Sie sind mit ihrem Leben unzufrieden und möchten nicht mehr so weitermachen wie bisher, was sie zusammenführt. Gemeinsam versuchen sie, ihre Träume und Ziele zu erreichen, doch das ist nicht immer einfach.

 

Sie begeben sich auf eine Reise aus kleinen Erfolgserlebnissen und Rückschlägen und merken schnell, dass sie es nur schaffen, wenn alle gemeinsam für ihre Träume kämpfen.

 

„Projekt 17“ ist ein unabhängig produzierter Film. Für die Finanzierung wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Der Berliner Komponist Lars Rühmann sowie die Band „Another Girl called Josephine“ steuern Musik zum Film bei.

 

https://theateraghispstedt.jimdo.com

Foto: Theater AG Hipstedt

KIK: „Ich bin dein Mensch“

21. April 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Ich bin dein Mensch“

D, 2021, 108 Min., Regie: Maria Schrader

 

In der Mensch-Roboter-Komödie von Maria Schrader nach einer Erzählung von Emma Braslavski aus dem Jahre 2021 ist Maren Eggert die skeptische Wissenschaftlerin Alma; sie hat für diese Rolle den Silbernen Bären bekommen. Tom ist ein humorvoller Roboter, der darauf programmiert ist, Frauen glücklich zu machen. Was ihm anfangs nicht gelingt, aber er ist lernfähig. Dan Stevens ist der Humanoide, dem man die Roboterhaftigkeit immer abnimmt.

 

Der Film erzählt von einem gefährlichen Selbstversuch, denn eigentlich will Alma nur ein Gutachten für den deutschen Ethikrat schreiben, um Fördermittel für ihr eigenes Forschungsprojekt zu bekommen. Nun aber stellen sich Fragen: Wie geht es, halbwegs normal zu sein? Ist gelerntes soziales Verhalten nicht immer künstlich? Wächst im Androiden nicht doch echtes Selbstbewusst-sein? Was macht den Menschen zum Menschen?

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

KIK: „Nomadland“

10. Februar 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Nomadland“

USA, 2020, 108 Min., Regie: Chloé Zhao

Chloe Zhao  hat als zweite Frau in der Filmgeschichte 2021 den Regie-Oscar und fünf weitere gewonnen, außerdem den Goldenen Löwen, mit einem Film voller Heiterkeit  und Schmerz, mit persönlichen Geschichten und Landschaften voller Poesie. Diesen Film tragen die echten Umher-ziehenden mit der ihnen eigenen Authenzität und Frances McDormand mit ihrer dar-stellerischen Kunst. Sie ist Fern, die nach dem Tod ihres Mannes und der Schließung des einzigen großen Werkes beschließt, in ihrem Transporter zu leben – ein Leben, das sie frei sein lässt in ihrem harten Nomaden-Alltag, in dem sie angewiesen ist auf die Solidarität der Menschen „on the road“: Der amerikanische Westen wird Ferns Heimat.

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

KIK: „Nahschuss“

24. Februar 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Nahschuss“

D, 2021, 116 Min., Regie: Franziska Stünkel

 

Der Nahschuss ist tatsächlich ein solcher, als nämlich der junge Wissenschaftler Franz Walter (Lars Eidinger) wegen vorbereiteter und vollendeter Spionage zum Tode verurteilt und hingerichtet wird. Er zeigt die Lebensgeschichte des Werner Teske von der Humboldt-Universität, der angeworben wird, für die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des Auslandsnachrichtendienstes der DDR zu arbeiten. Er wird auf den Fußballspieler  Horst Langfeld angesetzt, der in den Westen geflohen ist. Er reist wegen versprochener Gegen-leistungen – einer Professur und einer ent-sprechenden Wohnung – in den Westen. Als  Franz Walter seine Tätigkeit für die HVA be-enden will, wird er unter Druck gesetzt und erpresst, bis das Todesurteil vollzogen wird. Es spielen unter der Regie von Franziska Stünkel Luise Heyer, Devid Striesow, Moritz Jahn, Kai Wiesinger, Peter Lohmeyer, Christian Redl u.a. in diesem von der Kritik unterschiedlich bewerteten Film zur jüngeren deutschen Nachkriegsgeschichte.

 

KIK: „Leid und Herrlichkeit“

11. November 2021

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Leid und Herrlichkeit“

( ES, 2019, 114 Minuten, Regie: Pedro Almodovar)

Darsteller: Penelope Cruz, Antonio Banderas

 

Antonio Banderas spielt in diesem schonungslos persönlichen und privaten Film aus dem Jahre 2019, der um die Goldene Palme in Cannes konkurrierte, den Regisseur Pedro Almovodar, mit dem er befreundet ist. Der Regisseur ist in die Jahre gekommen und zweifelt an seiner Schaffenskraft. Almovodar lässt Erinnerungen hochkommen an die Mutter, gespielt von Penelope Cruz, an die ersten homosexuellen Erfahrungen, an eine große Liebe; er folgt seiner eigenen Lebensgeschichte.

 

KIK: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter”

10. März 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter”

Kurzfilm (15 Min.) "50 Jahre Buxtehuder Bulle - eine Retrospektive"
Anschließend "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" USA, 2014, 126 Min., Regie: Josh Boone

 

 

Der Buxtehuder Bulle ist im Jahre 2021 50 Jahre alt geworden. Wir zeigen deshalb zusammen mit der Kulturabteilung der Hansestadt Buxtehude die Verfilmung des Bullen-Gewinners aus dem Jahre 2012 in der Hoffnung, dass sich – wenn es denn möglich sein wird – auch junge Zuschauer oder Mitglieder der Hospizgruppe einfinden werden.

 

www.buxtehuder-bulle.de

 

 

 

 

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Der Film aus dem Jahre 2014 unter der Regie von Josh Boone mit den Schauspielern und Schauspielerinnen Shailene Woodley, Ansel Elgort, Laura Dern, Willem Dafoe u.a. beruht auf einem Roman von John Green. Er erzählt die Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, die sich letzte Wünsche erfüllen, u.a. einen Flug nach Amsterdam, um Hazels Lieblingsautor zu treffen. Ihre Krebserkran-kungen verschlimmern sich, sie sprechen über ihre Grabreden. Hazel erkennt bei Gus' Beerdigung, dass es bei Grabreden um den Trost der Trauernden geht.

 

Die Romanvorlage von John Green hat 2012 den Buxtehuder Bullen gewonnen.

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

KIK: „Die Unbeugsamen“

13. März 2022

11:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Die Unbeugsamen“

D, 2021, 100 Min., Regie: Torsten Körner

 

Die Unbeugsamen sind 13 bundesrepublikanische Frauen der Bonner Republik, die sich die Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen erkämpfen mussten. Ob das heute auch noch so ist, danach werden wir am Weltfrauentag mit der Gleichstellungsbeauftragten  der Hansestadt Buxtehude, Gabi Schnackenberg,  beim traditionellen Frauen-Film- Frühstück und denjenigen sprechen können, die über ein Mentorinnen-Programm 2021 gewählt worden sind,  und mit solchen, die schon lange Politik gemacht haben oder noch machenWenn wir denn dürfen!

 

Und nun zu den unbeugsamen interviewten  Politikerinnen: Herta Däubler-Gmelin (SPD), Ursula Männle (CSU), Christa Nickels (Die Grünen), Renate Schmidt (SPD), Rita Süssmuth (CDU). Außerdem gibt es historische Aufnahmen von Hildegard Hamm-Brücher (FDP) und Petra Kelly (Die Grünen) u.a. Der Dokumentarfilm aus dem Jahre 2021 – dem Wahljahr, in dem der prozentuale Anteil weiblicher Abgeordneter im Bundestag schon wieder zurückging – fand überwiegend positive Kritiken, u.a.

 

„Die rückblickende Bewunderung für diese Pionierinnen angesichts des flegelhaften dummpatzigen Verhaltens ihrer Kollegen kann gar nicht groß genug sein… eine radikal aktuelle Chronik der Emanzipation…“

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

KIK: „Fabian oder der Gang vor die Hunde“

7. April 2022

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Fabian oder der Gang vor die Hunde“

D, 2021, 186 Min., Regie: Dominik Graf

 

Der Regisseur Dominik Graf folgt Erich Kästners Original mit seinem „Personen-Karussell als moralische und menschliche Typenparade“. Es gibt Dekadenz, prekäres Arbeiten, die Rechte erstarkt, die Berliner sind vergnügungssüchtig, in einem Untergrund-Nachtclub treten verlorene Seelen auf, lassen sich begaffen, die Geschlechter bekämpfen sich, und „die Nazis durchschneiden mit ihren Pfiffen brutal die Nacht“. Hanno Lentz' Kamera gibt den unruhigen Großstadt-rhythmus wieder.

 

Im Zentrum steht der pessimistisch anständige Germanist Fabian, der lieber beobachtet als zu handeln. Er verzweifelt an der Welt, verliert seine Arbeit  und findet die Liebe zu Cornelia; sie aber kann sein Leiden an der Welt nicht beenden, sie verstärkt es bis in seinen Tod hinein. Dominik Graf arbeitet mit den hervorragenden Schauspielern Tom Schilling, Meret Becker, Saskia Rosendahl und Albrecht Schuch.

 

Es gilt die 2-G-Regel und Maskenpflicht (FFP 2)

 

KIK: Kurzfilmabend

15. November 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: Kurzfilmabend

KIK Kurzfilmabend
Ein kurzweiliger Kurzfilmabend mit Überraschungsfilmen zum zehnjährigen Jubiläum des Kulturforums.

 

10 Jahre Kulturforum am Hafen

Am 30. Oktober 2008 wurde das Kulturforum am Hafen eröffnet. Mittlerweile ist unser Haus ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Buxtehude. Mit einem abwechslungsreichen Programm feiern wir das 10-jährige Bestehen.

 

 

„Für eine Liebe so bestraft“

20. August 2018

19:00 Uhr

„Für eine Liebe so bestraft“

ROSA LUXEMBURG CLUB NIEDERELBE
 VVN
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Stade
„Für eine Liebe so bestraft“

Ein Dokumentarfilm von Erika Fehse, WDR 2000, 45 Minuten

 

Im Anschluss ein Beitrag von Katharina Saemann

 

Es waren Hunderte, wahrscheinlich Tausende – genaue Zahlen sind nicht bekannt. Frauen, die während der Zeit des Nationalsozialismus hinter den Mauern der Gefängnisse oder Konzentrationslager verschwanden, weil sie sich in einen Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangenen verliebt hatten. Ihr Verbrechen: „Verbotener Umgang“. Wenn der Feind zum Freund, ja zum Geliebten wurde, zog man auch diesen zur Rechenschaft. Haft oder im schlimmsten Fall Mord: Erhängung im Beisein von Hunderten anderer Zwangsarbeiter zum Zwecke der „Abschreckung“.
Nach dem Krieg wurden die Frauen erneut bestraft: Sie wurden gemieden und von den Behörden gedemütigt, indem man ihnen die Anerkennung als politische Häftlinge und jegliche Haftentschädigung verweigerte.
Wir freuen uns sehr, dass an diesem Abend Katharina Saemann, die Tochter der in dem Film porträtierten Anna Saemann, anwesend sein wird und in einem Beitrag über das Schicksal ihrer Eltern berichten wird.
Wir erinnern auch an Agnes B. und den polnischen Zwangsarbeiter Johann Puk.
AGNES B. lebte in Immenbeck und half auf Bauernhöfen. Sie wurde vor 75 Jahren vom Sondergericht Hannover wegen „unerlaubten Verkehrs“ mit dem sowjetischen Kriegsgefangenen Arkardi K. zu 2½ Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Buxtehuder Tageblatt berichtete am 5. August 1943 mit der Überschrift „Eine Verräterin ihres Volkes“: „Die bisher Unbescholtene ließ sich mit einem Kriegsgefangenen ein, der wie sie bei einem Bauern beschäftigt war, sie machte dem Kriegsgefangenen ferner wiederholt Geschenke.“
JOHANN PUK war polnischer Zwangsarbeiter in Immenbeck. Er wurde am 18. August 1943 von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) in der Nähe des ehemaligen Hotels Waldburg in Buxtehude-Altkloster hingerichtet. Als Todesort gab die Gestapo „im Jagen 84“ an. Im Sterbebuch der Stadt Buxtehude findet sich als Todesursache „Erstickungstod (Exekution) Auf Befehl des Reichsführers SS“. Die Grabstätte von Johann Puk findet sich heute auf dem Ehrenhügel des Osterholzer Friedhofes (Bremen).
V.i.S.d.P.: Michael Quelle, Brinkstrasse 7, 21680 Stade

Montagskino: Laurel & Hardy: “Deppen zur See”

5. November 2018

18:30 Uhr Essen / 20:00 Uhr Film

Montagskino: Laurel & Hardy: “Deppen zur See”

(Original: "Saps at the Sea" | USA 1940, 55 Minuten, Regie: Gordon Douglas) Moderation: Dr. Norbert Aping
Für Filmfreunde gibt es im "Montagskino" an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Montagskino: “Ist das Leben nicht schön?”

3. Dezember 2018

18:30 Essen / 20:00 Uhr Film

Montagskino: “Ist das Leben nicht schön?”

Programmänderung

(Original: „It’s a Wonderful Life“ | USA 1946, 125 Minuten, Regie: Frank Capra)
Für Filmfreunde gibt es im „Montagskino“ an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

Boule – Französische Lebensart am Hafen

4. Mai 2019

2. November 2019

Jeden 1. Samstag im Monat ab 15:00 Uhr | Eintritt frei

Boule-Platz beim Kulturforum

Boule – Französische Lebensart am Hafen

Das Kulturforum am Hafen bietet bis November 2019 an jedem 1. Samstag im Monat (ab 15 Uhr) „Boule auf der Kunstinsel“ an.

 

Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Gegen eine Ausleihgebühr und ein Pfand ist ein Boule-Set im Kulturforum erhältlich. Es können aber auch eigene Kugeln verwendet werden.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht