„Sternstunde ihres Lebens“

23. Mai 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„Sternstunde ihres Lebens“

Anlässlich des 70jährigen Bestehens des Grundgesetzes zeigt das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude den Film „Sternstunde ihres Lebens“ (D 2014, 88 Minuten, Regie: Erica von Moeller).

 

Bonn 1948. Die Abgeordnete und Juristin Elisabeth Selbert kämpft unermüdlich für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland. Trotz der vielen Widerstände, die sie während der Sitzungen im Parlamentarischen Rat immer wieder zu spüren bekommt, gibt sie nicht auf und hält hartnäckig an ihrem Vorhaben fest.

 

Nicht nur ihre Kolleginnen aus dem Parlament, selbst ihre Sekretärin Irma steht Elisabeth Selbert zunächst skeptisch gegenüber. Sie versteht nicht, wie wichtig die Ziele sind, die Elisabeth Selbert durchzusetzen versucht. Erst eine gescheiterte Affäre mit einem Abgeordneten und die Schicksale anderer Frauen öffnen der jungen Sekretärin die Augen. Langsam nähern sich die ungleichen Frauen an.

Als sie schließlich gemeinsam eine landesweite Kampagne für den Gleichberechtigungssatz erfolgreich realisieren, ziehen sie endlich an einem Strang und mit ihnen tausende Frauen, die ihren erbitterten Kampf um Gleichberechtigung unterstützen. Selbert erlebt einen grandiosen Triumph, als ihr Antrag im neuen Grundgesetz unter Artikel 3, Absatz 2 aufgenommen wird. Sie legt damit den Grundstein für eine nunmehr 65-jährige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema Gleichberechtigung.

 

Kartenverkauf über das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude Tel. 04161/501 1510 oder gleichstellung@stadt.buxtehude.de

 

Foto: Camino Filmverleih GmbH

 

Sommerpause

22. Juli 2019

4. August 2019

Sommerpause

Das Kulturforum am Hafen ist von Montag, 22.07.2019, bis einschließlich Sonntag, 04.08.2019, geschlossen.

KIK: „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“

26. September 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“

(USA 2017, 98 Minuten, RegieBonni Cohen u. Jon Shenk)
Im Rahmen der Klimawoche des Landkreises Stade vom 20.09. bis 29.09.2019 (mit Parents for future und Scientists for future) zeigt das KIK diesen amerikanischen Dokumentarfilm.

 

Der Film ist der zweite Teil der Mission des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore, der wiederum die Bekämpfung des Klimawandels zum Ziel hat.

 

Es werden „schaurig-schöne Bilder zu den Auswirkungen des Klimawandels“ gezeigt. 0Al Gore tauscht sich auf seinen Reisen um die Welt mit Klimaexperten aus und versucht, weltweit auf Politiker einzuwirken.

 

 

KIK: „Trautmann“

10. Oktober 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Trautmann“

(USA 2017, 98 Minuten, RegieBonni Cohen u. Jon Shenk)
Der Film aus dem Jahre 2018 unter der Regie des Fußballbegeisterten Marcus H. Rosenmüller erzählt die Geschichte, wie nur vier Jahre nach dem 2. Weltkrieg Manchester City einen Kriegsgefangenen, den deutschen Torwart Bert Trautmann, unter Vertrag nimmt.

Damals eine Ungeheuerlichkeit, inzwischen selbstverständlich, im Jahre 2019 unter dem Eindruck des Brexit vielleicht wieder bedenkenswert: das Verhältnis Deutschlands zu England – vom Feind zum Idol der englischen Fußballfans.

Es geht um Völkerverständigung, historisch verbürgt, wenn auch einiges an Trautmanns Vergangenheit ausgeblendet wird. Vor allem aber wird der Fußball gefeiert.

 

KIK: „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“

24. Oktober 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“

(USA/FR 2018, 111 Minuten, Regie Julian Schnabel)
Es ist schon ein besonderer Film unter den vielen vorausgegangenen Verfilmungen, den der Maler Julian Schnabel über den Maler van Gogh (William Dafoe) gedreht hat:

 

Gezeigt wird, wie der Künstler die Welt wahrgenommen haben könnte. Schnabel kann sich in die innere Welt des anderen Malers vertiefen, der seiner Zeit mit seiner Kunst um Jahre voraus war, der aber zu seinen Lebzeiten nur ein einziges Bild verkauft hat.

 

KIK: „Love & Mercy““

29. August 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Love & Mercy““

Im Rahmen des International Music Festivals (IMF) zeigt das KIK den Musikfilm „Love & Mercy“.

 

Die US-amerikanische Filmbiografie von Bill Pohlad aus dem Jahre 2014 ist benannt nach dem gleichnamigen Song von Brian Wilson.

 

Sie erzählt zwei einschneidende Abschnitte aus dem Leben von Brian Wilson, dem Leiter einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten, den Beach Boys. Der Film zeigt die Zerbrechlichkeit diese Musikgenies:

 

Im ersten Abschnitt geht es um den genialen Songwriter und seine Hits in den 60er Jahren, der unter Panikattacken leidet nicht mehr auf Tournee gehen will. Im zweiten Abschnitt aus den 1980er Jahren wird ein älterer Wilson porträtiert: Er wird von seinem Therapeuten manipuliert, vor dem ihn Melinda Ledbetter rettet; auch sie kann jedoch seinen Verfall durch Drogen und Psychosen nicht aufhalten.

 

Geschaffen hat Brian Wilson eine Erweiterung der Formensprache der Popmusik und ganz eigene Klangwelten in unzähligen Hits.

 

KIK: „Bohemian Rhapsody“

6. September 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Bohemian Rhapsody“

OPEN AIR an der Malerschule - Im Rahmen des International Music Festivals (IMF) zeigt das KIK den Musikfilm „Bohemian Rhapsody“

 

Es ist das biografische Filmdrama über das Leben des Freddie Mercury mit der Band Queen bis zum Auftritt bei Live Aid.

 

Ausgezeichnet wurden bei den Golden Globe Awards 2019 der Film als bestes Filmdrama und der Hauptdarsteller Rami Malek als bester Hauptdarsteller. Der Film zeigt die Zerrissenheit seines Lebens zwischen Frauen und Männern, in der Party- und Drogenszene, vor allem in der Arbeit mit und in der Band Queen und seinen Soloauftritten.

 

Nach einer HIV-Diagnose beendet Mercury seinen zerstörerischen Lebensstil, beginnt eine Beziehung mit Jim Hutton, versöhnt sich mit seiner konservativen Familie und tritt umjubelt bei Live Aid auf.

 

Die Geschichte der Band Queen wurde abgesichert durch den Gitarristen Brian May und den Hüter des Queen-Erbes, Roger Taylor.

 

KIK: „Burning“

7. November 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Burning“

(KR 2018, 148 Minuten, Regie: Lee Chang-dong)
Der Film des Südkoreaners Lee Chang erhielt 2018 die höchste Kritikerbewertung aller Zeiten im „Screen International“.

 

Chang erzählt nach einer Kurzgeschichte des japanischen Autors Murakami die Geschichte von Hae-mi, einer Träumerin, von Jongsu, einem studierten Jungen vom Lande, der Schriftsteller werden möchte, und von dem reichen, selbstsicheren, undurchsichtigen Großstädter Ben, den Hae-mi von einer Reise nach Südafrika mit zurückbringt.

 

Es geht um Südkoreas neureiche Oberschicht, um arbeitslose Akademiker und um die Probleme der Landbevölkerung. Der Film entzieht sich immer wieder Einordnungen, Interpretationen. Die Beziehungen der drei jungen Menschen zueinander bleiben ungewiss. Es bleiben „nackte“ Menschen zurück, die nicht wissen, wie ihnen geschieht.

 

KIK: „A Star is born“

5. Dezember 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „A Star is born“

(USA 2018, 136 Minuten, Regie: Bradley Cooper)
Der Musikfilm, der 2019 in acht Kategorien für den Oscar nominiert war, erhielt in der Kategorie Bester Song für „Shallow“ den begehrten Preis. Regisseur Bradley Cooper spielt den Country- und Folkrocksänger und genialen Gitarristen Jackson Maine, dem Einsamkeit, Alkoholismus und ein beeinträchtigtes Gehör zu schaffen machen.

 

Lady Gaga spielt die junge Ally, die über Nacht zum Star wird, nachdem Maine sie mit auf seine Tournee genommen hat. Maine gerät in einen Abwärtsstrudel, der seine große Liebe und sein Leben zerstört. Ally singt bei seiner Gedenkfeier ein von Jackson Maine geschriebenes Liebeslied.

 

KIK: Kurz und gut

19. Dezember 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: Kurz und gut

Kurzfilmabend

Zum Abschalten aus der Weihnachtsgeschäftigkeit präsentiert das KIK wieder seinen beliebten Kurzfilmabend voller Überraschungen.

„IMF 2018 – Abschlusskonzert“

3. Februar 2019

11:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„IMF 2018 – Abschlusskonzert“

Film von Stephan Schmidt
Mit Haiou Zhang (Klavier), musica assoluta (Dirigent: Thorsten Encke) – live in der Aula Süd, Buxtehude.

 

Gespielt werden die Ouvertüre La Clemenza di Tito, das Klavierkonzert Nr. 21 und die Jupitersinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart.

„IMF 2017 – Eröffnungskonzert: Die große Romantik“

20. Januar 2019

11:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„IMF 2017 – Eröffnungskonzert: Die große Romantik“

Film von Stephan Schmidt
Mit Solenne Païdassi (Violine), Haiou Zhang (Klavier), Quatour Hermés – live in der St. Petri-Kirche in Buxtehude.

 

Gespielt werden das „Streichquartett f-moll Op. 80“ von Mendelssohn und das „Concerto in D“ von Chausson.

Filmclub Montagskino/KIK – Filmklassiker: „Der rote Korsar“

7. Oktober 2019

18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Filmclub Montagskino/KIK – Filmklassiker: „Der rote Korsar“

„Der rote Korsar"
(Originaltitel: „The Crimson Pirate“ | USA 1952, 105 Minuten, Regie: Robert Siodmak)

 

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino/KIK “ von Oktober bis März an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.
Der rote Korsar ist ein US-amerikanischer Piratenfilm, der im Jahr 1952 unter der Regie von Robert Siodmak entstanden ist. Hauptdarsteller ist Burt Lancaster als Piratenkapitän Vallo. Der Film spielt im späten 18. Jahrhundert in der Karibik auf den und um die fiktiven Inseln Cobra und San Pero.

 

Filmkritik

„Die temporeiche, selbstironische Komödie wirkt auch nach 60 Jahren noch frisch und ist – Hand aufs Herz – eigentlich besser als ‚Fluch der Karibik‘ – Klasse: Seemansgarn der fesselndsten Sorte.“
Cinema

 

„Der rote Korsar zählt zu den unverwüstlichen Klassikern des Abenteuerfilms. Der deutsche Regisseur Robert Siodmak traf darin genau den richtigen Ton, um turbulente Action, köstlichen Klamauk und heißblütige Hollywood-Liebe unter einen Hut zu bringen. Burt Lancaster hat hier eine seiner schönsten Rollen.“
Prisma

 

„Aufwendig inszenierte, spannende und humorvolle Seeräubergeschichte. […] Abenteuerliches Seemannsgarn, ein später Höhepunkt des Genres.“
Lexikon des internationalen Films

 

„Der rote Korsar ist eine Mischung aus Münchhausiade und Eulenspiegelei, aus Tarzan, Jules Verne und Marx Brothers. Glaubwürdigkeit und historische Treue werden dabei sehr schnell als Ballast abgeworfen.“
Lexikon Fischer

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

 

Filmclub Montagskino/KIK – Filmklassiker „Daddy Langbein“

9. Dezember 2019

18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Filmclub Montagskino/KIK – Filmklassiker „Daddy Langbein“

„Daddy Langbein“
(Originaltitel: „Daddy Long Legs“ | USA 1955, 124 Minuten, Regie: Jean Negulesco)

 

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino/KIK “ von Oktober bis März an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.
Daddy Langbein ist eine romantische Musikkomödie von Jean Negulesco aus dem Jahr 1955. Es ist die fünfte und zu dem Zeitpunkt aufwändigste Verfilmung des 1912 erschienenen Romans Daddy Langbein von Jean Webster, die sich allerdings nur lose an die Romanvorlage anlehnt. Die Hauptrollen übernahmen Fred Astaire (Jervis Pendleton III) und Leslie Caron (Julie Andre).

 

Es war Fred Astaires erster Film in Cinema Scope, das ihm mehr Raum in den zahlreichen Tanzsequenzen gab. Für den Film schrieb Johnny Mercer den Klassiker „Something’s Gotta Give“, der 1955 in Interpretationen der The McGuire Sisters und von Sammy Davis, Jr. die Top 10 der Billboard Charts erreichte.

Der Titel bezieht sich auf Julies Bezeichnung für den unbekannten Gönner, von dem die Kinder im Waisenhaus ihr erzählten, er habe lange Beine gehabt.

 

Filmkritik
„Daddy Langbein ist eine humorvoll-romantische Romanverfilmung, die vor allem durch gut choreografierte, märchenhafte Tanz- und Traumszenen zum ungetrübten Vergnügen wird.“
Lexikon des internationalen Films

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. – Land in Sicht

„Projekt 17 – Fünf Träume, Küche, Bad“

2. Februar 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„Projekt 17 – Fünf Träume, Küche, Bad“

Tragikomödie (Film) der Theater AG Hipstedt
Die Mitglieder der seit 2003 bestehenden Theater AG Hipstedt, einer bunten Truppe mit großer Altersspanne, vereint ihre Liebe zum Film. Die Filme haben stets einen Ortsbezug und spiegeln die Heimat wider. In vielen Filmaufnahmen wird die Landschaft dieser Region gezeigt und thematisiert.

 

Innerhalb der letzten Jahre hat sich das Team dadurch professionalisiert, dass u.a. mit ausgebildeten SchauspielerInnen und Stunt- und Special FX-Firmen zusammengearbeitet wird. Außerdem haben sich Untergruppen in den Bereichen Kamera, Ton, Licht, Schauspiel, Drehbuch und Produktion weitergebildet. In den bisherigen Projekten wurden viele verschiedene Genres (Literaturverfilmung, Komödie, Horror, Liebesfilm, Jugendfilm/Drama) realisiert.

 

In der Tragikomödie „Projekt 17 - Fünf Träume, Küche, Bad“ (2018) geht es um Emily, Sam, Helmut, Vanessa und Maja, die an Wendepunkten in ihrem Leben sind. Sie sind mit ihrem Leben unzufrieden und möchten nicht mehr so weitermachen wie bisher, was sie zusammenführt. Gemeinsam versuchen sie, ihre Träume und Ziele zu erreichen, doch das ist nicht immer einfach.

 

Sie begeben sich auf eine Reise aus kleinen Erfolgserlebnissen und Rückschlägen und merken schnell, dass sie es nur schaffen, wenn alle gemeinsam für ihre Träume kämpfen.

 

„Projekt 17“ ist ein unabhängig produzierter Film. Für die Finanzierung wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Der Berliner Komponist Lars Rühmann sowie die Band „Another Girl called Josephine“ steuern Musik zum Film bei.

 

https://theateraghispstedt.jimdo.com

Foto: Theater AG Hipstedt

KIK: „Drei Gesichter“

21. November 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „Drei Gesichter“

(IR 2018, 100 Minuten, Regie: Jafar Panahi)
In seinem Film aus dem Jahre 2018 spielen der iranische Regisseur Jafar Panahi wie auch die anderen drei Personen sich selbst. Es ist die Geschichte des Mädchens Marziyeh, die unbedingt auf die Schauspielschule in Teheran gehen will, für die sie die Aufnahmeprüfung schon bestanden hat.

 

Ihre Familie verbietet das. Mit einem Videofilm, in dem sie davon spricht, sich das Leben nehmen zu wollen, wirbt sie um Vermittlung von Behnaz Jafari, der bekanntesten Schauspielerin Irans.

 

Diese fährt mit dem Regisseur in das Dorf, um herauszufinden, ob das Mädchen noch lebt. Panahi ist seit 2010 mit Berufsverbot belegt, er drehte diesen zwischen Dokumentarfilm und Fiktion wechselnden Film während dieser riskanten, lebensbedrohenden Fahrt.

 

KIK: „Transit“

6. Dezember 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Transit“

Nach dem Roman von Anna Seghers. Georg, ein deutscher Flüchtling in Frankreich, versucht unter falscher Identität als Schriftsteller Weidel ein Ticket für eine Schiffspassage ergattern zu können.

Dann trifft er Marie und verliebt sich in die geheimnisvolle Frau, die nach ihrem verschwundenen Ehemann sucht – einem  Schriftsteller…

KIK: „Drei Tage in Quiberon “

8. November 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Drei Tage in Quiberon “

Im Jahr 1981 ist Romy Schneider eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt. Trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse, stimmt sie einem Interview mit dem Stern zu. Es entwickelt sich ein  nervenaufreibendes Psychoduell. Das Interview wird legendär…

 

KIK: „Das schweigende Klassenzimmer”

25. Oktober 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Das schweigende Klassenzimmer”

Im Jahr 1956: Die Abiturienten Theo und Kurt sehen bei einem Kinobesuch in West Berlin erschütternde Bilder vom niedergeschlagenen Volksaufstand in Budapest.

Wieder zurück in der DDR wächst die Idee, während des Unterrichts eine Schweigeminute für die Opfer einzulegen, aber der Staat vermutet einen politischen  Akt dahinter.

KIK: „Three Billboards outside Ebbing Missouri“

11. Oktober 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Three Billboards outside Ebbing Missouri“

Ein schwarzhumoriges Drama. Nachdem Monate vergangen sind, ohne dass der Mörder ihrer Tochter ermittelt wurde, unternimmt Mildred Hayes eine Aufsehen erregende Aktion. Sie bemalt drei Plakatwände mit provozierenden Sprüchen, um die  Polizei zu zwingen, sich um den Fall zu kümmern.

KIK – „Der Trafikant“

20. Juni 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK – „Der Trafikant“

Auch dies ist eine Erinnerung an Bruno Ganz, der in diesem Film aus dem Jahre 2018 Sigmund Freud spielt.

 

Er ist Stammkunde bei dem Trafikanten Otto Trsnjek, einem Kriegs-invaliden. Der 17jährige Franz Huchel ist sein Lehrling, der bei Freud Rat sucht, als er sich in eine Varietétänzerin verliebt.

Zwischen Freud und Franz entwickelt sich eine Freundschaft, bis Freud 1938 nach London emigriert. Der Trafikant wird denunziert, auch Franz wird von der Gestapo abgeholt. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Romandebut von Robert Seethaler aus dem Jahre 2012.

 

Anschließend Sommerpause von 21.06. bis 14.08.2019

 

KIK: Kurzfilmabend

15. November 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: Kurzfilmabend

KIK Kurzfilmabend
Ein kurzweiliger Kurzfilmabend mit Überraschungsfilmen zum zehnjährigen Jubiläum des Kulturforums.

 

10 Jahre Kulturforum am Hafen

Am 30. Oktober 2008 wurde das Kulturforum am Hafen eröffnet. Mittlerweile ist unser Haus ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Buxtehude. Mit einem abwechslungsreichen Programm feiern wir das 10-jährige Bestehen.

 

 

„Für eine Liebe so bestraft“

20. August 2018

19:00 Uhr

„Für eine Liebe so bestraft“

ROSA LUXEMBURG CLUB NIEDERELBE
 VVN
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Stade
„Für eine Liebe so bestraft“

Ein Dokumentarfilm von Erika Fehse, WDR 2000, 45 Minuten

 

Im Anschluss ein Beitrag von Katharina Saemann

 

Es waren Hunderte, wahrscheinlich Tausende – genaue Zahlen sind nicht bekannt. Frauen, die während der Zeit des Nationalsozialismus hinter den Mauern der Gefängnisse oder Konzentrationslager verschwanden, weil sie sich in einen Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangenen verliebt hatten. Ihr Verbrechen: „Verbotener Umgang“. Wenn der Feind zum Freund, ja zum Geliebten wurde, zog man auch diesen zur Rechenschaft. Haft oder im schlimmsten Fall Mord: Erhängung im Beisein von Hunderten anderer Zwangsarbeiter zum Zwecke der „Abschreckung“.
Nach dem Krieg wurden die Frauen erneut bestraft: Sie wurden gemieden und von den Behörden gedemütigt, indem man ihnen die Anerkennung als politische Häftlinge und jegliche Haftentschädigung verweigerte.
Wir freuen uns sehr, dass an diesem Abend Katharina Saemann, die Tochter der in dem Film porträtierten Anna Saemann, anwesend sein wird und in einem Beitrag über das Schicksal ihrer Eltern berichten wird.
Wir erinnern auch an Agnes B. und den polnischen Zwangsarbeiter Johann Puk.
AGNES B. lebte in Immenbeck und half auf Bauernhöfen. Sie wurde vor 75 Jahren vom Sondergericht Hannover wegen „unerlaubten Verkehrs“ mit dem sowjetischen Kriegsgefangenen Arkardi K. zu 2½ Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Buxtehuder Tageblatt berichtete am 5. August 1943 mit der Überschrift „Eine Verräterin ihres Volkes“: „Die bisher Unbescholtene ließ sich mit einem Kriegsgefangenen ein, der wie sie bei einem Bauern beschäftigt war, sie machte dem Kriegsgefangenen ferner wiederholt Geschenke.“
JOHANN PUK war polnischer Zwangsarbeiter in Immenbeck. Er wurde am 18. August 1943 von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) in der Nähe des ehemaligen Hotels Waldburg in Buxtehude-Altkloster hingerichtet. Als Todesort gab die Gestapo „im Jagen 84“ an. Im Sterbebuch der Stadt Buxtehude findet sich als Todesursache „Erstickungstod (Exekution) Auf Befehl des Reichsführers SS“. Die Grabstätte von Johann Puk findet sich heute auf dem Ehrenhügel des Osterholzer Friedhofes (Bremen).
V.i.S.d.P.: Michael Quelle, Brinkstrasse 7, 21680 Stade

Filmclub Montagskino/KIK – Filmklassiker „African Queen”

4. November 2019

18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Filmclub Montagskino/KIK – Filmklassiker „African Queen”

„African Queen”
(Originaltitel: „The African Queen“ | GB 1951, 105 Minuten, Regie: John Huston)

 

Für Filmfreunde gibt es im „Filmclub Montagskino/KIK “ von Oktober bis März an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte. Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.
African Queen ist ein britischer Spielfilm aus dem Jahr 1951. Er wurde unter der Regie von John Huston nach der gleichnamigen Romanvorlage von C. S. Forester in Afrika gedreht. Die Hauptrollen spielen Humphrey Bogart (Charlie Allnutt) und Katherine Hepburn (Rose Sayer).

 

 

Der Film spielt während des Ersten Weltkriegs in Deutsch-Ostafrika, in einer kleinen Siedlung, weit entfernt von jeder Zivilisation.

 

 

Filmkritik

„Huston ‚tauchte‘ die Hepburn und Bogart in einen farbenfrohen afrikanischen Regenwald mit allem Drum und Dran, sprich mit aller Schönheit und Gefahr, und schuf ein Meisterwerk der Filmkunst, in dem er ein ausgewogenes Maß an Tragik, Romanze und Komödie fand, das an Spannung nie verliert und zudem von humorvollen und intelligenten Dialogen lebt.“
Filmzentrale.com

 

„Einer der schönsten Abenteuerfilme der fünfziger Jahre.“
Frankfurter Rundschau

 

„Tee contra Gin lautet die Parole in diesem subtilen Geschlechterkampf im Dschungel Afrikas, in dem Bogart seinen eigenen Mythos persifliert […].“
Lexikon „Filme im Fernsehen“

 

Auszeichnungen
Oscar für die beste männliche Hauptrolle an Humphrey Bogart
Weitere Oscar-Nominierungen für die beste Regie (John Huston), die beste weibliche Hauptrolle (Katharine Hepburn) und das beste Drehbuch
Aufnahme in das National Film Registry 1994

 

Auszeichnungen vom American Film Institute
1998: Platz 17 der 100 besten Filme aller Zeiten
Platz 14 der 100 besten Liebesfilme aller Zeiten
Rang 48 der 100 inspirierendsten Filme aller Zeiten

 

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

 

Montagskino: Laurel & Hardy: “Deppen zur See”

5. November 2018

18:30 Uhr Essen / 20:00 Uhr Film

Montagskino: Laurel & Hardy: “Deppen zur See”

(Original: "Saps at the Sea" | USA 1940, 55 Minuten, Regie: Gordon Douglas) Moderation: Dr. Norbert Aping
Für Filmfreunde gibt es im "Montagskino" an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Montagskino: “Ist das Leben nicht schön?”

3. Dezember 2018

18:30 Essen / 20:00 Uhr Film

Montagskino: “Ist das Leben nicht schön?”

Programmänderung

(Original: „It’s a Wonderful Life“ | USA 1946, 125 Minuten, Regie: Frank Capra)
Für Filmfreunde gibt es im „Montagskino“ an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

Boule – Französische Lebensart am Hafen

4. Mai 2019

2. November 2019

Jeden 1. Samstag im Monat ab 15:00 Uhr | Eintritt frei

Boule-Platz beim Kulturforum

Boule – Französische Lebensart am Hafen

Das Kulturforum am Hafen bietet bis November 2019 an jedem 1. Samstag im Monat (ab 15 Uhr) „Boule auf der Kunstinsel“ an.

 

Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Gegen eine Ausleihgebühr und ein Pfand ist ein Boule-Set im Kulturforum erhältlich. Es können aber auch eigene Kugeln verwendet werden.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht