„Sternstunde ihres Lebens“

23. Mai 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„Sternstunde ihres Lebens“

Anlässlich des 70jährigen Bestehens des Grundgesetzes zeigt das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude den Film „Sternstunde ihres Lebens“ (D 2014, 88 Minuten, Regie: Erica von Moeller).

 

Bonn 1948. Die Abgeordnete und Juristin Elisabeth Selbert kämpft unermüdlich für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland. Trotz der vielen Widerstände, die sie während der Sitzungen im Parlamentarischen Rat immer wieder zu spüren bekommt, gibt sie nicht auf und hält hartnäckig an ihrem Vorhaben fest.

 

Nicht nur ihre Kolleginnen aus dem Parlament, selbst ihre Sekretärin Irma steht Elisabeth Selbert zunächst skeptisch gegenüber. Sie versteht nicht, wie wichtig die Ziele sind, die Elisabeth Selbert durchzusetzen versucht. Erst eine gescheiterte Affäre mit einem Abgeordneten und die Schicksale anderer Frauen öffnen der jungen Sekretärin die Augen. Langsam nähern sich die ungleichen Frauen an.

Als sie schließlich gemeinsam eine landesweite Kampagne für den Gleichberechtigungssatz erfolgreich realisieren, ziehen sie endlich an einem Strang und mit ihnen tausende Frauen, die ihren erbitterten Kampf um Gleichberechtigung unterstützen. Selbert erlebt einen grandiosen Triumph, als ihr Antrag im neuen Grundgesetz unter Artikel 3, Absatz 2 aufgenommen wird. Sie legt damit den Grundstein für eine nunmehr 65-jährige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema Gleichberechtigung.

 

Kartenverkauf über das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude Tel. 04161/501 1510 oder gleichstellung@stadt.buxtehude.de

 

Foto: Camino Filmverleih GmbH

 

Sommerpause

22. Juli 2019

4. August 2019

Sommerpause

Das Kulturforum am Hafen ist von Montag, 22.07.2019, bis einschließlich Sonntag, 04.08.2019, geschlossen.

KIK: „In den Gängen“

18. April 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „In den Gängen“

Thomas Stuber erzählt in der Tragikömödie aus dem Jahre 2018 in drei Kapiteln die Geschichten von Christian (Franz Rogowski), Marion (Sandra Hüller) und Bruno (Peter Kurth), die in einem abgelegenen Großmarkt in der ostdeutschen Provinz zueinander finden.

 

Der Großmarkt ist so eine Art Heimat, in der Bruno zum väterlichen Freund  und Anleiter für Christian wird. Marion beginnt mit dem schweigsamen Christian zu flirten und Zärtlichkeiten auszutauschen.

 

Alle drei – auch der Chef Rudi (Andreas Leupold) – stehen füreinander ein in diesem realistischen, ruhigen, lakonischen, poetischen Film, der mit einem Gabelstapler-Ballett zu den Klängen von „An der schönen blauen Donau“ beginnt.

 

KIK: „Styx“

21. März 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Styx“

Der Spielfilm von Wolfgang Fischer aus dem Jahre 2018 greift das politisch meist diskutierte Thema seit 2015 auf, es geht um die Rettung von Flüchtlingen aus dem Meer.

 

Die Notärztin Rike, gespielt von Susanne Wolff,  nimmt als Einhandseglerin auf dem Meer nach einem nächtlichen Unwetter den 14jährigen Jungen Kingsley, gespielt von Gedion Oduor Wekesa, von einem havarierten, überladenen  Kutter auf.

 

Weitere Flüchtlinge kann sie auf ihrer kleinen Jacht nicht aufnehmen, sie versucht Hilfe zu organisieren, doch Kingsley versucht, seine auf dem Trawler zurückgebliebene Schwester zu retten.

KIK: „Die göttliche Ordnung“

10. März 2019

11:00 Uhr | Eintritt € 15,00 (Film+Frühstück)

KIK: „Die göttliche Ordnung“

Zum Internationalen Frauentag zeigt das KIK zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Buxtehudeden Film „Die göttliche Ordnung“.

Wie in jedem Jahr gibt es ab 10:00 Uhr das Frauen-Film-Frühstück und dieses Mal Statements zum Wahlrecht aus verschiedenen Generationen.  (15,- Euro Film und Frühstück)

 

Das Frauenwahlrecht, dessen 100jähriges Jubiläum wir in diesem Jahr feiern, ist nicht alles, aber es war ein Anfang.

 

In der Schweiz wird es erst 1971 eingeführt, was der Film der Regisseurin Petra Volpe am Beispiel von Nora  (Marie Leuenberger), Vroni (Sibylle Brunner) und Graziella (Marta Zoffoli) zeigt.

 

 

KIK: „300“

7. März 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „300“

Ein Roadmovie gegen Speed-Dating, gegen Tinder, eine entschleunigende Fahrt in einem Wohnmobil von Hans Weingartner aus dem Jahre 2018: zwei Studenten auf der Suche. Jule ist schwanger und sucht für eine Entscheidung den Kindesvater, der in Portugal seine Doktorarbeit schreibt.

 

Jan will nach Köln mitgenommen werden, von dort per Bus nach Nordspanien fahren, um seinen Vater kennenzulernen. In ihren Gesprächen kommen sich die beiden bei gegensätzlichen Standpunkten in den entscheidenden Fragen näher.

 

Es ist ein Dialogfilm geworden, ein Liebesroadmovie, Mala Emde und Anton Spieker sprechen die Dialoge so, als befänden sie sich in einer realen Situation.

KIK: “Kindeswohl”

21. Februar 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: “Kindeswohl”

Das britische Filmdrama aus dem Jahre 2017, dass das  KIK mit den Igel Toastmasters Buxtehude (Englisch mit deutschen Untertiteln) zeigen, beruht auf einem Roman von Ian McEwan.

 

Es zeigt den Kampf der Familienrichterin am High Court of Justice, Fiona Maye (Emma Thompson), um die ethisch heikle Frage, ob Eltern ihrem Sohn (Fionn Whitehead) eine lebensrettende Bluttransfusion verweigern können, die sie als Zeugen Jehovas aus religiösen Gründen ablehnen.

 

Die Richterin sucht den jungen Mann, der in wenigen Tagen volljährig wird, im Krankenhaus auf. Er befragt sie intensiv, sucht Kontakt zu ihr, die sich zudem noch in einer schwierigen Situation mit ihrem Mann Jack (Stanley Tucci) befindet.

 

KIK: “Gundermann”

7. Februar 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: “Gundermann”

Die Widersprüchlichkeit des Lebens in der DDR wird deutlich in dem biographischen Film des Potsdamers Andreas Dresen über das Leben des Baggerfahrers und Liedermachers Gerhard Gundermann aus dem Jahre 2018.

 

Der Künstler war ein überzeugter Sozialist, der aus der Partei ausgeschlossen wurde, für die Stasi spitzelte, der mit seinem Bagger im Braunkohle-Abbau die Erde aufriss und in seinen Liedern die Schönheit der Natur besingt; er investiert viel Zeit in seine Arbeit und in seine Musik auch als er Vater wird.

KIK: “Simpel”

24. Januar 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: “Simpel”

Nach dem Tod der Mutter flüchtet Ben (Frederik Lau) mit seinem geistig behinderten Bruder Barnabas, genannt Simpel (David Kross) und dessen Stoffhasen aus der norddeutschen Einöde per Anhalter nach Hamburg, um den Vater (Devid Striesow) zu suchen.

 

Simpel soll in ein Heim eingewiesen werden, was aber genau dieser Vater veranlasst hat, der längst eine andere Familie hat. Die Flucht wird die Abenteuerreise, die Ben seinem Bruder versprochen hat. Es gibt urkomische und rührende Situationen in diesem Film von Markus Goller (2017); das Brüderpaar muss sich trennen, verliert sich aber nicht.

„IMF 2018 – Abschlusskonzert“

3. Februar 2019

11:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„IMF 2018 – Abschlusskonzert“

Film von Stephan Schmidt
Mit Haiou Zhang (Klavier), musica assoluta (Dirigent: Thorsten Encke) – live in der Aula Süd, Buxtehude.

 

Gespielt werden die Ouvertüre La Clemenza di Tito, das Klavierkonzert Nr. 21 und die Jupitersinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart.

„IMF 2017 – Eröffnungskonzert: Die große Romantik“

20. Januar 2019

11:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„IMF 2017 – Eröffnungskonzert: Die große Romantik“

Film von Stephan Schmidt
Mit Solenne Païdassi (Violine), Haiou Zhang (Klavier), Quatour Hermés – live in der St. Petri-Kirche in Buxtehude.

 

Gespielt werden das „Streichquartett f-moll Op. 80“ von Mendelssohn und das „Concerto in D“ von Chausson.

Filmclub Montagskino/KIK Filmklassiker: „Ladykillers“

4. März 2019

18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Filmclub Montagskino/KIK Filmklassiker: „Ladykillers“

„Ladykillers“ (Original: "The Ladykillers", UK 1955, 97 Minuten, Regie Alexander Mackendrick)  

Gezeigt wird die Originalversion mit Alec Guinness und Katie Johnson in den Hauptrollen. Der Film gilt heute als Klassiker der Schwarzen Komödie.

 

Für Filmfreunde gibt es im „Montagskino“ an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. – Land in Sicht

Filmclub Montagskino/KIK: Filmklassiker „M“

7. Januar 2019

18:30 Uhr (Essen)/20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film)/€ 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Filmclub Montagskino/KIK: Filmklassiker „M“

„M“ (D 1931, 107 Minuten, Regie: Fritz Lang)

Für Filmfreunde gibt es im „Montagskino“ an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. – Land in Sicht

„Projekt 17 – Fünf Träume, Küche, Bad“

2. Februar 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

„Projekt 17 – Fünf Träume, Küche, Bad“

Tragikomödie (Film) der Theater AG Hipstedt
Die Mitglieder der seit 2003 bestehenden Theater AG Hipstedt, einer bunten Truppe mit großer Altersspanne, vereint ihre Liebe zum Film. Die Filme haben stets einen Ortsbezug und spiegeln die Heimat wider. In vielen Filmaufnahmen wird die Landschaft dieser Region gezeigt und thematisiert.

 

Innerhalb der letzten Jahre hat sich das Team dadurch professionalisiert, dass u.a. mit ausgebildeten SchauspielerInnen und Stunt- und Special FX-Firmen zusammengearbeitet wird. Außerdem haben sich Untergruppen in den Bereichen Kamera, Ton, Licht, Schauspiel, Drehbuch und Produktion weitergebildet. In den bisherigen Projekten wurden viele verschiedene Genres (Literaturverfilmung, Komödie, Horror, Liebesfilm, Jugendfilm/Drama) realisiert.

 

In der Tragikomödie „Projekt 17 - Fünf Träume, Küche, Bad“ (2018) geht es um Emily, Sam, Helmut, Vanessa und Maja, die an Wendepunkten in ihrem Leben sind. Sie sind mit ihrem Leben unzufrieden und möchten nicht mehr so weitermachen wie bisher, was sie zusammenführt. Gemeinsam versuchen sie, ihre Träume und Ziele zu erreichen, doch das ist nicht immer einfach.

 

Sie begeben sich auf eine Reise aus kleinen Erfolgserlebnissen und Rückschlägen und merken schnell, dass sie es nur schaffen, wenn alle gemeinsam für ihre Träume kämpfen.

 

„Projekt 17“ ist ein unabhängig produzierter Film. Für die Finanzierung wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Der Berliner Komponist Lars Rühmann sowie die Band „Another Girl called Josephine“ steuern Musik zum Film bei.

 

https://theateraghispstedt.jimdo.com

Foto: Theater AG Hipstedt

KIK: „25km/h“

6. Juni 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK: „25km/h“

Die Brüder Christian (Lars Eidinger) und Georg Schneider (Bjarne Mädel) sind mittleren Alters, als sie sich ihren Jugendtraum einer gemeinsamen Reise auf Mofas quer durch Deutschland erfüllen.

 

Das Roadmovie unter der Regie von Markus Goller aus dem Jahre 2018 beginnt nach der Beerdigung des Vaters, bei der sie sich nach 30 Jahren zunächst noch fremd sind, der weitgereiste Manager und der bodenständige Tischler.

Sie tun vieles von dem, was sie sich als Jugendliche vorgenommen haben: Sex haben, in die Ostsee pinkeln und… Ihre Reise führt sie auch zu sich selbst, sie ordnen ihr Leben neu, mal turbulent, mal melancholisch in dieser charmanten Komödie.

 

KIK: „Transit“

6. Dezember 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Transit“

Nach dem Roman von Anna Seghers. Georg, ein deutscher Flüchtling in Frankreich, versucht unter falscher Identität als Schriftsteller Weidel ein Ticket für eine Schiffspassage ergattern zu können.

Dann trifft er Marie und verliebt sich in die geheimnisvolle Frau, die nach ihrem verschwundenen Ehemann sucht – einem  Schriftsteller…

KIK: „Drei Tage in Quiberon “

8. November 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Drei Tage in Quiberon “

Im Jahr 1981 ist Romy Schneider eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt. Trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse, stimmt sie einem Interview mit dem Stern zu. Es entwickelt sich ein  nervenaufreibendes Psychoduell. Das Interview wird legendär…

 

KIK: „Das schweigende Klassenzimmer”

25. Oktober 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Das schweigende Klassenzimmer”

Im Jahr 1956: Die Abiturienten Theo und Kurt sehen bei einem Kinobesuch in West Berlin erschütternde Bilder vom niedergeschlagenen Volksaufstand in Budapest.

Wieder zurück in der DDR wächst die Idee, während des Unterrichts eine Schweigeminute für die Opfer einzulegen, aber der Staat vermutet einen politischen  Akt dahinter.

KIK: „Three Billboards outside Ebbing Missouri“

11. Oktober 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: „Three Billboards outside Ebbing Missouri“

Ein schwarzhumoriges Drama. Nachdem Monate vergangen sind, ohne dass der Mörder ihrer Tochter ermittelt wurde, unternimmt Mildred Hayes eine Aufsehen erregende Aktion. Sie bemalt drei Plakatwände mit provozierenden Sprüchen, um die  Polizei zu zwingen, sich um den Fall zu kümmern.

KIK – „Der Trafikant“

20. Juni 2019

20:00 Uhr | Eintritt € 6,00

KIK – „Der Trafikant“

Auch dies ist eine Erinnerung an Bruno Ganz, der in diesem Film aus dem Jahre 2018 Sigmund Freud spielt.

 

Er ist Stammkunde bei dem Trafikanten Otto Trsnjek, einem Kriegs-invaliden. Der 17jährige Franz Huchel ist sein Lehrling, der bei Freud Rat sucht, als er sich in eine Varietétänzerin verliebt.

Zwischen Freud und Franz entwickelt sich eine Freundschaft, bis Freud 1938 nach London emigriert. Der Trafikant wird denunziert, auch Franz wird von der Gestapo abgeholt. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Romandebut von Robert Seethaler aus dem Jahre 2012.

 

Anschließend Sommerpause von 21.06. bis 14.08.2019

 

KIK: Kurzfilmabend

15. November 2018

20:00 Uhr | Eintritt € 5,00

KIK: Kurzfilmabend

KIK Kurzfilmabend
Ein kurzweiliger Kurzfilmabend mit Überraschungsfilmen zum zehnjährigen Jubiläum des Kulturforums.

 

10 Jahre Kulturforum am Hafen

Am 30. Oktober 2008 wurde das Kulturforum am Hafen eröffnet. Mittlerweile ist unser Haus ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Buxtehude. Mit einem abwechslungsreichen Programm feiern wir das 10-jährige Bestehen.

 

 

„Für eine Liebe so bestraft“

20. August 2018

19:00 Uhr

„Für eine Liebe so bestraft“

ROSA LUXEMBURG CLUB NIEDERELBE
 VVN
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Stade
„Für eine Liebe so bestraft“

Ein Dokumentarfilm von Erika Fehse, WDR 2000, 45 Minuten

 

Im Anschluss ein Beitrag von Katharina Saemann

 

Es waren Hunderte, wahrscheinlich Tausende – genaue Zahlen sind nicht bekannt. Frauen, die während der Zeit des Nationalsozialismus hinter den Mauern der Gefängnisse oder Konzentrationslager verschwanden, weil sie sich in einen Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangenen verliebt hatten. Ihr Verbrechen: „Verbotener Umgang“. Wenn der Feind zum Freund, ja zum Geliebten wurde, zog man auch diesen zur Rechenschaft. Haft oder im schlimmsten Fall Mord: Erhängung im Beisein von Hunderten anderer Zwangsarbeiter zum Zwecke der „Abschreckung“.
Nach dem Krieg wurden die Frauen erneut bestraft: Sie wurden gemieden und von den Behörden gedemütigt, indem man ihnen die Anerkennung als politische Häftlinge und jegliche Haftentschädigung verweigerte.
Wir freuen uns sehr, dass an diesem Abend Katharina Saemann, die Tochter der in dem Film porträtierten Anna Saemann, anwesend sein wird und in einem Beitrag über das Schicksal ihrer Eltern berichten wird.
Wir erinnern auch an Agnes B. und den polnischen Zwangsarbeiter Johann Puk.
AGNES B. lebte in Immenbeck und half auf Bauernhöfen. Sie wurde vor 75 Jahren vom Sondergericht Hannover wegen „unerlaubten Verkehrs“ mit dem sowjetischen Kriegsgefangenen Arkardi K. zu 2½ Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Buxtehuder Tageblatt berichtete am 5. August 1943 mit der Überschrift „Eine Verräterin ihres Volkes“: „Die bisher Unbescholtene ließ sich mit einem Kriegsgefangenen ein, der wie sie bei einem Bauern beschäftigt war, sie machte dem Kriegsgefangenen ferner wiederholt Geschenke.“
JOHANN PUK war polnischer Zwangsarbeiter in Immenbeck. Er wurde am 18. August 1943 von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) in der Nähe des ehemaligen Hotels Waldburg in Buxtehude-Altkloster hingerichtet. Als Todesort gab die Gestapo „im Jagen 84“ an. Im Sterbebuch der Stadt Buxtehude findet sich als Todesursache „Erstickungstod (Exekution) Auf Befehl des Reichsführers SS“. Die Grabstätte von Johann Puk findet sich heute auf dem Ehrenhügel des Osterholzer Friedhofes (Bremen).
V.i.S.d.P.: Michael Quelle, Brinkstrasse 7, 21680 Stade

Montagskino: Goodbye Lenin

8. Oktober 2018

18:30 Essen / 20:00 Uhr Film

Montagskino: Goodbye Lenin

(DE 2003, 121 Minuten, Regie: Wolfgang Becker)
Für Filmfreunde gibt es im "Montagskino" an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

Informationen zum Film folgen.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

 

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Montagskino: Laurel & Hardy: “Deppen zur See”

5. November 2018

18:30 Uhr Essen / 20:00 Uhr Film

Montagskino: Laurel & Hardy: “Deppen zur See”

(Original: "Saps at the Sea" | USA 1940, 55 Minuten, Regie: Gordon Douglas) Moderation: Dr. Norbert Aping
Für Filmfreunde gibt es im "Montagskino" an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Montagskino: “Ist das Leben nicht schön?”

3. Dezember 2018

18:30 Essen / 20:00 Uhr Film

Montagskino: “Ist das Leben nicht schön?”

Programmänderung

(Original: „It’s a Wonderful Life“ | USA 1946, 125 Minuten, Regie: Frank Capra)
Für Filmfreunde gibt es im „Montagskino“ an jedem ersten Montag im Monat um 20 Uhr ein Wiedersehen mit den großen Stars der Filmgeschichte.

 

Jeder Filmabend beginnt ab 18:30 Uhr mit einem zwanglosen Zusammensein, bei dem die kulinarischen Genüsse in Form selbst zubereiteter und leckerer Speisen im Vordergrund stehen.

 

18:30 Uhr (Essen) / 20:00 Uhr (Film) | Eintritt € 5,00 (Film) / € 15,00 (Essen, Anmeldung erforderlich)

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

Boule – Französische Lebensart am Hafen

4. Mai 2019

2. November 2019

Jeden 1. Samstag im Monat ab 15:00 Uhr | Eintritt frei

Boule-Platz beim Kulturforum

Boule – Französische Lebensart am Hafen

Das Kulturforum am Hafen bietet bis November 2019 an jedem 1. Samstag im Monat (ab 15 Uhr) „Boule auf der Kunstinsel“ an.

 

Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Gegen eine Ausleihgebühr und ein Pfand ist ein Boule-Set im Kulturforum erhältlich. Es können aber auch eigene Kugeln verwendet werden.

 

Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht